Was mich bewegt - Achtung! Sehr persönlich

Hi!

Mittelbare Nachteile im Ansehen Deiner Person als Deutscher im
Ausland.
Glücklciherweise in teressiert sich in den USA kein Mensch für
die aktuelle Diskussion in Deutschland, daher wird der Schaden
wohl begrenzt bleiben.
Die Vorteile werden sowieso überwiegen, denn die nun
angetretene Diskussion wird noch sehr interessant und
befreiend.

na wunderbar, die vorteile ueberwiegen, diesen satz werde ich
mir merken, mithin hat friedmann deiner meinung nach dem
ansehen deutschlands im ausland geholfen. ich werde dich
zitieren, solltest du bei gelegenheit anderes erzaehlen. :wink:

Das ist eine von Deinen brühmten - nennen wir es mal - Überinterpretationen.

kein Antisemit ist. Vielmehr ist Karsli selbst Semit…
Der Mann hat doch nichts anderes getan, als seine Ansichten
geäußert. Wenn das so schlimm war, weshalb hat man ihn dann
nicht schon während seiner Zeit als Grünen-Abgeordneter
strafrechtlich belangt?

Hätte Friedmann nicht den wilden Semitenschützer gespielt,
wäre die Diskussion gar nicht erst aufgekommen.

also zum tausendsten mal die aufklaerung: semitisch ist eine
linguistische sprachgruppe, dazu gehoeren arabisch und
hebraeisch, aber nicht tuerkisch zum beispiel. mithin ist
nicht jeder moslem, nicht jeder jude, nicht jeder araber auch
semitisch, wenn man so wollte.

Richtig.
Karsli als Syrer ist jedoch Semit. Mehr habe ich doch gar nicht gesagt. Was willst Du also mit Deinem letzten Satz sagen?

antisemitisch wurde definiert und angewendet nur und
ausschliesslich wider juden, weil sie juden sind. mithin
wendet sich antisemitismus nur gegen juden und ist also eine
spezialform des rassismus.

Das ist Deine Interpretation eines Begriffes, welcher zunächst einmal im aktuellen Fall mißbräuchlich verwendet worden ist.

meine 2 cents fuer begriffe,

Behalte sie.

Grüße,

Mathias

hallo lego,

antisemitisch ist mitte des 19. jhd. als politischer
antijudaismus definiert worden von jenem wortschoepfer und
seitdem in wort und tat nur wider juden angewendet worden,
weil sie juden sind.

Mal schaun, was die gelben, Verzeihung, braunen Seiten sagen.

http://www.ns-archiv.de/verfolgung/antisemitismus/be…

Wie man sehen kann, hat dieser Begriff auch eine Geschichte seiner Verwirrung :smile:

Es ist schon eine Crux, wenn sich ein Wort nach etwas völlig anderem anhört, als nach dem, was es ausdrücken soll.

Das „Antisemitismus“ die historische Ausmalung der Juden zum Feindbild durch die von einer autoritären Charakterpathologie Befallenen Kaiserdeutschen bezeichnen soll, kann man, sollte man sich natürlich irgendwann mal angelesen haben.

Doch man sollte auch wach bleiben gegenüber der Tatsache, das das Wort halt so klingt, wie „antiamerikanisch“ oder „deutschfeindlich“ und damit zu einem Wortgebrauch verführt, der dann gleich den Tatbestand des „Antisemitismus“ via Stereotyp „Juden selbst schuld…“ formal erfüllt. Die Belegung der Aussageabsicht „antijüdische Feidbildausmaltung als Ressentimentkonsequenz einer Charakterpathologie“ mit dem Wort
„Antisemitismus“ riecht, finde ich, doch etwas nach einer auf Selbsterfüllung angelegten Prophezeihung.

Bei dem Wort, werden die „Antisemiten“ so schnell nicht knapp, weil sich wohl immer jemand Uneingeweihtes finden wird, der mal versuchen wird, dieses wichtig klingende Wort so zu verwenden, wie halt „antiamerikanisch“ oder „deutschfeindlich“ benutzt werden. Dann ist er reingefallen, der arme Tor, es gibt einen „Antisemiten“ mehr und wenn er frech wird, vielleicht sogar einen richtigen „Neonazi“. Ein Katalysatorwort zur formalen Umwandlung von blöden Sümpfen in braune Sümpfe und zur nimmermüden Bedeutungsbestätigung von in bestimmter Weise „engagierten“ Sozialwissenschaftlern, Pädagogen etc.

Mit Verlaub, mir als Sprachkritiker bietet das Ganze keinen erhabeneren Anblick, als den, den kreischende Affen, die sich in einer Bibliothek mit Büchern bewerfen, abgeben würden.

Wenn das die Art sein soll, mit der „Anfängen von Barbarei“ gewehrt werden soll, dann kann ich nur sagen: Herzlichen Glückwunsch, wir sind schon mitten drin in einer Barbarei von Verstandesidiotie, die wirklich auf dieser Welt ihres gleichen sucht.

mithin sind semiten eine linguistische sprachgruppe, und
antisemitismus wendet sich nur gegen juden.

Du kannst das noch 100.000 mal sagen und 100.000 Leute als Deppen dastehen lassen und wenn sie sich dann ärgern, sich einem Abgrund von Hass entgegefühlen lassen, der in Deutschland halt eine andere Geschichte hat, als in anderen Ländern. Dann gesellt sich beim deutschen Michel zum aufsteigenden Hass sofort das schlechte Gewissen hinzu und mixt sich zu noch mehr Hass, denn zu fühlen, dass man nicht hassen darf, wenn man gerade sauer wird, ist echt gemein. Und da drüber zzu stehen, dauert seine Zeit und kostet auch seinen Preis.

Am Ende gibt es dann Tertären Antisemitismus, Antisemitismus, wegen „Antisemitismus“. Uri Avneri hat sich im Spiegel jede „Sonderbehandlung“ verbeten. Das halte ich für sehr weitsichtig. Denn Sonderbehandlungen kommen von Sonderbehandlungen. Wenn heute irgendwelche Leute diese, wie ich finde, bis zur Peinlichkeit nervige Debatte „den Juden“ anlasten, oder der „Extrawurst für die Juden“, dann kann man das natürlich in einem eristischen Sinne als antisemitisches Outing „akzeptieren“ und den Fedehandschuh aufnehmen. Aber, und das sage ich als Atheist; etwas neutestamentarischer betrachtet, bedeutet doch, diesen Fehdehandschuh aufzunehmen, ein falsches Zeugnis abzulegen wider diese Nächsten. (Wirklich mein erstes Jesuszitat in meinem Leben…) Auch wenn mancher Nächster noch so ein Depp ist, unsere jüdischen Mitbürger haben diesen deutschen Antifaschismus, der jedes schlicht-rohe Provinzgemüt gnadenlos in den „Antisemitismus“ hineindiskutieren muss, nicht verdient.

genauso und nicht anders.

Grüß’ den Weltgeist von den Tatsachen.

beste gruesse, Thmas

hallo mathias,

na wunderbar, die vorteile ueberwiegen, diesen satz werde ich
mir merken, mithin hat friedmann deiner meinung nach dem
ansehen deutschlands im ausland geholfen. ich werde dich
zitieren, solltest du bei gelegenheit anderes erzaehlen. :wink:

Das ist eine von Deinen brühmten - nennen wir es mal -
Überinterpretationen.

ok, wie nennen wir dann deine interpretationen? *lach*
aber lassen wir das … *g*

Hätte Friedmann nicht den wilden Semitenschützer gespielt,
wäre die Diskussion gar nicht erst aufgekommen.

also zum tausendsten mal die aufklaerung: semitisch ist eine
linguistische sprachgruppe, dazu gehoeren arabisch und
hebraeisch, aber nicht tuerkisch zum beispiel. mithin ist
nicht jeder moslem, nicht jeder jude, nicht jeder araber auch
semitisch, wenn man so wollte.

Richtig.
Karsli als Syrer ist jedoch Semit. Mehr habe ich doch gar
nicht gesagt. Was willst Du also mit Deinem letzten Satz
sagen?

ok, meinetwegen, was wolltest du mit dem satz dann sagen? siehe oben. auf deine frage hier, ich meinte mit meinem letzten satz, nur was dort steht.

antisemitisch wurde definiert und angewendet nur und
ausschliesslich wider juden, weil sie juden sind. mithin
wendet sich antisemitismus nur gegen juden und ist also eine
spezialform des rassismus.

Das ist Deine Interpretation eines Begriffes, welcher zunächst
einmal im aktuellen Fall mißbräuchlich verwendet worden ist.

ah, wie ist dann die deinige definition?

wie definierst du eine banane und ein auto? :wink: scherzhaft

meine 2 cents fuer begriffe,

Behalte sie.

wieso, du hast sie doch aufgenommen?

beste gruesse, lego

hallo thomas

antisemitisch ist mitte des 19. jhd. als politischer

Mal schaun, was die gelben, Verzeihung, braunen Seiten sagen.

lol :wink:

http://www.ns-archiv.de/verfolgung/antisemitismus/be…

super link, da hatten sie selber schwierigkeiten.

Es ist schon eine Crux, wenn sich ein Wort nach etwas völlig
anderem anhört, als nach dem, was es ausdrücken soll.

was willst du machen?

herrn wilhelm marr in haft nehmen? siehe:
http://www.idgr.de/lexikon/stich/a/antisemitismus/an…

Der Begriff „Antisemitismus“ wurde 1879 von Wilhelm Marr geprägt. In diesem Jahr erschien seine
Hetzschrift „Der Sieg des Judentums über das Germanentum“. Wörtlich übersetzt bedeutet der Begriff
„Semitenfeindschaft“, diese Feindschaft richtet sich aber ausschließlich gegen Juden.

Doch man sollte auch wach bleiben gegenüber der Tatsache, das
das Wort halt so klingt, wie „antiamerikanisch“ oder
„deutschfeindlich“ und damit zu einem Wortgebrauch verführt,
der dann gleich den Tatbestand des „Antisemitismus“ via
Stereotyp „Juden selbst schuld…“ formal erfüllt. Die Belegung
der Aussageabsicht „antijüdische Feidbildausmaltung als
Ressentimentkonsequenz einer Charakterpathologie“ mit dem Wort
„Antisemitismus“ riecht, finde ich, doch etwas nach einer auf
Selbsterfüllung angelegten Prophezeihung.

Bei dem Wort, werden die „Antisemiten“ so schnell nicht knapp,
weil sich wohl immer jemand Uneingeweihtes finden wird, der
mal versuchen wird, dieses wichtig klingende Wort so zu
verwenden, wie halt „antiamerikanisch“ oder „deutschfeindlich“
benutzt werden. Dann ist er reingefallen, der arme Tor, es
gibt einen „Antisemiten“ mehr und wenn er frech wird,
vielleicht sogar einen richtigen „Neonazi“. Ein
Katalysatorwort zur formalen Umwandlung von blöden Sümpfen in
braune Sümpfe und zur nimmermüden Bedeutungsbestätigung von in
bestimmter Weise „engagierten“ Sozialwissenschaftlern,
Pädagogen etc.

Mit Verlaub, mir als Sprachkritiker bietet das Ganze keinen
erhabeneren Anblick, als den, den kreischende Affen, die sich
in einer Bibliothek mit Büchern bewerfen, abgeben würden.

Wenn das die Art sein soll, mit der „Anfängen von Barbarei“
gewehrt werden soll, dann kann ich nur sagen: Herzlichen
Glückwunsch, wir sind schon mitten drin in einer Barbarei von
Verstandesidiotie, die wirklich auf dieser Welt ihres gleichen
sucht.

richtig

mithin sind semiten eine linguistische sprachgruppe, und
antisemitismus wendet sich nur gegen juden.

Du kannst das noch 100.000 mal sagen und 100.000 Leute als
Deppen dastehen lassen und wenn sie sich dann ärgern, sich
einem Abgrund von Hass entgegefühlen lassen, der in
Deutschland halt eine andere Geschichte hat, als in anderen
Ländern. Dann gesellt sich beim deutschen Michel zum
aufsteigenden Hass sofort das schlechte Gewissen hinzu und
mixt sich zu noch mehr Hass, denn zu fühlen, dass man nicht
hassen darf, wenn man gerade sauer wird, ist echt gemein. Und
da drüber zzu stehen, dauert seine Zeit und kostet auch seinen
Preis.

jau, meinetwegen, ich frage dich, was willst du anders antworten, wenn versucht wird, karsli als semit und moellemann als chef der deutsch-arabischen freundschaft hinzustellen, mit den worten, sie koennten ni antiblabla sein weil blabla semitisch?

Am Ende gibt es dann Tertären Antisemitismus, Antisemitismus,
wegen „Antisemitismus“. Uri Avneri hat sich im Spiegel jede
„Sonderbehandlung“ verbeten. Das halte ich für sehr
weitsichtig. Denn Sonderbehandlungen kommen von
Sonderbehandlungen. Wenn heute irgendwelche Leute diese, wie
ich finde, bis zur Peinlichkeit nervige Debatte „den Juden“
anlasten, oder der „Extrawurst für die Juden“, dann kann man
das natürlich in einem eristischen Sinne als antisemitisches
Outing „akzeptieren“ und den Fedehandschuh aufnehmen. Aber,
und das sage ich als Atheist; etwas neutestamentarischer
betrachtet, bedeutet doch, diesen Fehdehandschuh aufzunehmen,
ein falsches Zeugnis abzulegen wider diese Nächsten. (Wirklich
mein erstes Jesuszitat in meinem Leben…) Auch wenn mancher
Nächster noch so ein Depp ist, unsere jüdischen Mitbürger
haben diesen deutschen Antifaschismus, der jedes schlicht-rohe
Provinzgemüt gnadenlos in den „Antisemitismus“
hineindiskutieren muss, nicht verdient.

noe richtig, nie sonderbehandlung, da gehe ich voll mit. wie willst du die nichtjuedischen deutschen provinzialen „mitbuerger“ (:wink: sonst aufklaeren fuer eine sachliche begrifflichkeit?

beste gruesse, lego,
vielen dank fuer dein posting btw

Hi!

na wunderbar, die vorteile ueberwiegen, diesen satz werde ich
mir merken, mithin hat friedmann deiner meinung nach dem
ansehen deutschlands im ausland geholfen. ich werde dich
zitieren, solltest du bei gelegenheit anderes erzaehlen. :wink:

Das ist eine von Deinen brühmten - nennen wir es mal -
Überinterpretationen.

ok, wie nennen wir dann deine interpretationen? *lach*
aber lassen wir das … *g*

Meine Interpretationen halte ich für weit weniger realitätsfern.

Hätte Friedmann nicht den wilden Semitenschützer gespielt,
wäre die Diskussion gar nicht erst aufgekommen.

also zum tausendsten mal die aufklaerung: semitisch ist eine
linguistische sprachgruppe, dazu gehoeren arabisch und
hebraeisch, aber nicht tuerkisch zum beispiel. mithin ist
nicht jeder moslem, nicht jeder jude, nicht jeder araber auch
semitisch, wenn man so wollte.

Richtig.
Karsli als Syrer ist jedoch Semit. Mehr habe ich doch gar
nicht gesagt. Was willst Du also mit Deinem letzten Satz
sagen?

ok, meinetwegen, was wolltest du mit dem satz dann sagen?
siehe oben. auf deine frage hier, ich meinte mit meinem
letzten satz, nur was dort steht.

Dass Antisemitismus hier nicht nur eine falsche, sondern auch noch eine dumme Unterstellung ist. Vielleicht kapierst Du es jetzt…?

antisemitisch wurde definiert und angewendet nur und
ausschliesslich wider juden, weil sie juden sind. mithin
wendet sich antisemitismus nur gegen juden und ist also eine
spezialform des rassismus.

Das ist Deine Interpretation eines Begriffes, welcher zunächst
einmal im aktuellen Fall mißbräuchlich verwendet worden ist.

ah, wie ist dann die deinige definition?

Antisemitismus ist eine gegen Angehörige der semitischen Volksgruppe gerichtete Aktion/Einstellung/Gedanke u.s.w.

wie definierst du eine banane und ein auto? :wink: scherzhaft

Banane: gelb, lang, süß, zum essen.

Könnte aber auch eine langgezogene, gezuckerte Zitrone sein…

Auto: 4 Räder, aus Blech, Transportmittel.

Kann aber auch aus Alu sein…

D

meine 2 cents fuer begriffe,

Behalte sie.

wieso, du hast sie doch aufgenommen?

Ne, da liegen sie noch, siehst Du?

Grüße,

Mathias

Hi!

Zu den Studien: die Leute, die solche Studien erstellen, sind
zumeist keineswegs dumm.
Ich habe in einem anderen Posting hier versucht darzustellen,
dass über die Art und Weise der Formulierung von Fragen sehr
leicht manipuliert und das Ergebnis in eine gewisse Richtung
beeinflusst werden kann.
Daher gilt für eine Studie dasselbe wie für jede Statistik:
traue ihr nicht, solange Du sie nicht gefälscht hast.

nana aber ein wenig ignoranz alias nicht sehen und hoeren,
aber sagen, kannste dir nicht absprechen.

Und wie ich das kann.

Ich kann belegen, dass meine persönliche Studie unter ca. 25
repräsentativen jüdischen Mitbürgern in München ergeben hat,
dass ich Recht habe.

Persönliche Studie. Aha. Du erwartest jetzt aber nicht, dass
ich das ernsthaft kommentiere, oder?

noch mal wie zu deiner „studie“, du hast 25 juden befragt? wie
hast du kontakt zu ihnen in muenchen gefunden? du schriebst
etwas von schwimmbaedern und cafes woanders. und das jene 25
sich keiner gemeinde in muenchen zuordnen lassen, was ich mir
schwer fuer muenchen vorstellen kann.

Das sind Freunde und Bekannte.
München ist ein Dorf, ich kenne hier sicherlich 600 Leute, die ich immer mal wieder treffe. Einige davcon sind Juden und mit ca. 25 davon habe ich das Thema diskutiert.
Ist das so schwer zu verstehen???

Weshalb nicht?
Habe ich kein recht, meine Erfahrungen und Gedanken zu nutzen,
um mir eine Meinung zu bilden?

Und zumindest Mike und Barbara auch nicht. Und auch noch
genügend andere.

Auch die.

unsinn, ausserdem, er nannte studien und du raetst dafuer ihn
der „volksverhetzung“ wegen anzuklagen.

Das ist genau die Art der Interpretation, die auch Friedmann verfolgt und die Euch beide so unglaubwürdig macht.

Ihr WOLLT nicht gemeint sein.
Das ist etwas anderes.

ah, mithin WILLST du gemeint sein? habe ich schon vermutet
fuer deine argumentation :wink:

Nein, ich BIN gemeint und FÜHLE mich auch gemeint.

Ich habe Dir das nicht unterstellt.
Es ist nur so, dass der FDP vorgeworfen wird, in der braunen
Suppe nach Wählerstimmen zu fischen. Und das wird m.E. dem
Verhalten von Westerwelle und Lambsdorff in der SAche nicht
gerecht.

hallo? die fdp einschliesslich westerwelle sagte solches
selber!

Westerwelle sagt, seine Partei würde im braunen Lager Wählerstimmen rekrutieren???

Friedmann ist gemeint. Seine rassistische Ideologie trifft
auch Dich.

voellige unsinn, meine haare straeuben sich. jetzt wird
friedmann rassismus vorgeworfen. aeh ja …

In gewisser Weise ja.
Das kann ich soweit vertreten.

Was sind „Semiten“? Könnten wir uns wenigstens auf den
richtigen Gebrauch der Begriffe einigen?

Genau darum geht es mir.
Karsli ist beispielsweise ebenfalls ein Angehöriger der
semitischen Volksgruppe.
Es ist hochinteressant, gerade ihm Antisemitismus vorzuwerfen.

schon wieder voelliger unsinn, sag mal, du liest doch auch
sonst mit.

Wie kannst Du es als Unsinn bezeichnen, dass viele Syrer Semiten sind?

arabisch und hebraeisch sind linguitisch semitisch, und
semitisch ist/wurde linguistisch definiert. mithin sind nicht
nur araber und juden semitisch, jedoch ist nicht jeder jude
und jeder araber ein semit.

Das stimmt schon. Darum geht es aber doch gar nicht. Karsli ist ein Semit. Alles andere ist in diesem Zusammenhang unwichtig.

antisemitisch ist mitte des 19. jhd. als politischer
antijudaismus definiert worden von jenem wortschoepfer und
seitdem in wort und tat nur wider juden angewendet worden,
weil sie juden sind.

Das ist, wie gesagt, EINE mögliche Interpretation des Begriffes.

mithin sind semiten eine linguistische sprachgruppe, und
antisemitismus wendet sich nur gegen juden.

genauso und nicht anders.

Falsch.
Friedmann und Du, Ihr réklamiert hier zwar die absolute Wahrheit für Euch, wir anderen müssen das aber zum Glück noch) nicht akzeptieren.
Hier hast Du meine Meinung dazu, friss sie oder lass es. Ist Dein Problem. Ich werde sie nach wie vor frei äußern, auch wenn das gewissen Leuten nicht in den Kram passt.
Meine Schultern sind breit genug für 10 von Euch, daher sehe ich auch weiteren Diskussionen gelassen entgegen.

Grüße,

Mathias

Hi!

Friedmann hat aus einer oder mehreren Studien zitiert, dass 25
% aller Deutschen latent antisemitische Vorurteile hätten.
das heisst, er hat wenn überhaupt, nur 25 % der Deutschen
beleidigt.

Ich erlauibe mir wie gesagt, dies aders zu interpretieren.

na klar, du interpretierst so, dass friedmann durch nennen von
studien fast alle gleich „nazis“ nennt und wegen
„volksverhetzung“ angeklagt werden sollte. man gut, dass du
nicht regierst.

Das habe ich bereits widerlegt.
Lies es nach.

Im übrigen hätten die „Macher der Studie“ die
Deutschen ja auch beleidigt…

Richtig. Das macht die Sache nicht besser, steht jedoch auf
einem anderen Blatt.

auf welchem denn?

Auf dem Blatt der „Political Correctness“ und des weiteren dem Umgang der Deutschen mit ihrer Vergangenheit.

Wie Du siehst war sie das nicht.

wie du liest, ist michael und viele andere hier nicht deiner
meinung lol …

Das sehe ich entspannt.

Das tut mir leid.
Ich gebe allerdings zu, dass meine Ansichten ab und an etwas
pathetisch anmuten mögen. Das bin nun mal ich, und da hier
glücklicherweise weder Hitler noch Scharon regieren, darf ich
das auch sein.

ich wiederhole mich, man gut, dass du nicht regierst, dann
haetten wir ganz schnell eine mathias-diktatur mit
wortverboten und volksverhetzungsanklagen aufgrund freier
meinungsaeusserung, natuerlich nur dann, wenn dir die meinung
nicht passt.

Da wir (noch) in einer Demokratie leben, steht Dir natürlich das Recht zu, das so zu sehen.
Ich kann nur entgegenen, dass ich mich genau gegen die Strömungen wehre, welche Du mir unterstellst zu verfolgen.

und wusstest du schon, hehehe, dass palaestinenser in israels
gefaengnissen israelkritische buecher schreiben durften, fuer
aehnliche kritik an arafat und co. palaestinenser von
arafatund co erschossen wurden?

Nein, hierzu liegen mir keine gesicherten Erkenntnisse vor.

ausserdem, lass mal deine geschichtlichen vergleiche, wenn sie
nicht vergleichbar sind.

Du konntest bislang nichts widerlegen.

Grüße,

Mathias

nana aber ein wenig ignoranz alias nicht sehen und hoeren,
aber sagen, kannste dir nicht absprechen.

Und wie ich das kann.

ok, deine worte gegen meine worte :wink:

Ich kann belegen, dass meine persönliche Studie unter ca. 25
repräsentativen jüdischen Mitbürgern in München ergeben hat,
dass ich Recht habe.

Persönliche Studie. Aha. Du erwartest jetzt aber nicht, dass
ich das ernsthaft kommentiere, oder?

noch mal wie zu deiner „studie“, du hast 25 juden befragt? wie
hast du kontakt zu ihnen in muenchen gefunden? du schriebst
etwas von schwimmbaedern und cafes woanders. und das jene 25
sich keiner gemeinde in muenchen zuordnen lassen, was ich mir
schwer fuer muenchen vorstellen kann.

Das sind Freunde und Bekannte.
München ist ein Dorf, ich kenne hier sicherlich 600 Leute, die
ich immer mal wieder treffe. Einige davcon sind Juden und mit
ca. 25 davon habe ich das Thema diskutiert.
Ist das so schwer zu verstehen???

ja a bissl schon, ich besuche seit bald 2 jahren mehrere gemeinden hier in berlin mehrmals woechentlich, aber ich koennte nur von ca. ebenfalls 25 juden behaupten, dass ich sie kenne.
wenn du 600 kennst, und dann viele juden, wovon du nur 25 angesprochen hast (in schwimmbaedern?), dann ist das fuer muenchen ein erstaunliches verhaeltnis von juden zu nichtjuden.
und von jenen soll keiner in eine der vielfaeltigen muenchener synagogen gehen?

unsinn, ausserdem, er nannte studien und du raetst dafuer ihn
der „volksverhetzung“ wegen anzuklagen.

Das ist genau die Art der Interpretation, die auch Friedmann
verfolgt und die Euch beide so unglaubwürdig macht.

ah, wie wuerdest du interpretieren?

Ihr WOLLT nicht gemeint sein.
Das ist etwas anderes.

ah, mithin WILLST du gemeint sein? habe ich schon vermutet
fuer deine argumentation :wink:

Nein, ich BIN gemeint und FÜHLE mich auch gemeint.

na gut, wenn du dich angesprochen willst mit den studien, dann wirst du schon wissen, dass du latent in deiner hirnrinde antisemitisch bist, wenn du es meinst.

hallo? die fdp einschliesslich westerwelle sagte solches
selber!

Westerwelle sagt, seine Partei würde im braunen Lager
Wählerstimmen rekrutieren???

westerwelle sagte etwas der art, ja, als partei der mitte stimmen der raender abfangen, warum nicht, aber die methoden pfui, moellemann dito und expliziter und mehr pfui :wink:

Genau darum geht es mir.
Karsli ist beispielsweise ebenfalls ein Angehöriger der
semitischen Volksgruppe.
Es ist hochinteressant, gerade ihm Antisemitismus vorzuwerfen.

oh weia, semitisch und antisemitisch sind zwei verschiedene sachen, die gemeint sind, muessen nicht die anderen sein und vice versa.

schon wieder voelliger unsinn, sag mal, du liest doch auch
sonst mit.

Wie kannst Du es als Unsinn bezeichnen, dass viele Syrer
Semiten sind?

dass habe ich nicht, dass weisst du

arabisch und hebraeisch sind linguitisch semitisch, und
semitisch ist/wurde linguistisch definiert. mithin sind nicht
nur araber und juden semitisch, jedoch ist nicht jeder jude
und jeder araber ein semit.

Das stimmt schon. Darum geht es aber doch gar nicht. Karsli
ist ein Semit. Alles andere ist in diesem Zusammenhang
unwichtig.

antisemitisch ist mitte des 19. jhd. als politischer
antijudaismus definiert worden von jenem wortschoepfer und
seitdem in wort und tat nur wider juden angewendet worden,
weil sie juden sind.

Das ist, wie gesagt, EINE mögliche Interpretation des
Begriffes.

mithin sind semiten eine linguistische sprachgruppe, und
antisemitismus wendet sich nur gegen juden.

genauso und nicht anders.

Falsch.
Friedmann und Du, Ihr réklamiert hier zwar die absolute
Wahrheit für Euch, wir anderen müssen das aber zum Glück noch)
nicht akzeptieren.
Hier hast Du meine Meinung dazu, friss sie oder lass es. Ist
Dein Problem. Ich werde sie nach wie vor frei äußern, auch
wenn das gewissen Leuten nicht in den Kram passt.
Meine Schultern sind breit genug für 10 von Euch, daher sehe
ich auch weiteren Diskussionen gelassen entgegen.

nun ja, beste gruesse, lego

hallolo mathias!

Meine Interpretationen halte ich für weit weniger
realitätsfern.

logisch lol!

ok, meinetwegen, was wolltest du mit dem satz dann sagen?
siehe oben. auf deine frage hier, ich meinte mit meinem
letzten satz, nur was dort steht.

Dass Antisemitismus hier nicht nur eine falsche, sondern auch
noch eine dumme Unterstellung ist. Vielleicht kapierst Du es
jetzt…?

hmmm ich sage nicht, dass beide antisemiten sind, sondern dass beide antisemitische wortwahl benutzten, ob bewusst oder unbewusst sei dahingestellt,

antisemitisch wurde definiert und angewendet nur und
ausschliesslich wider juden, weil sie juden sind. mithin
wendet sich antisemitismus nur gegen juden und ist also eine
spezialform des rassismus.

Das ist Deine Interpretation eines Begriffes, welcher zunächst
einmal im aktuellen Fall mißbräuchlich verwendet worden ist.

ah, wie ist dann die deinige definition?

Antisemitismus ist eine gegen Angehörige der semitischen
Volksgruppe gerichtete Aktion/Einstellung/Gedanke u.s.w.

oi weh, neinneinnein,
antisemitisch ist wider juden weil sie juden sind, nicht jeder jude ist semit, semitit ist, wer eine semitische sprache als muttersprache hat. das ist fuer dein hirn verwirrend, ist aber so. so sorry.

http://www.idgr.de/lexikon/stich/a/antisemitismus/an…

es wird dir nicht gelingen, den begriff antisemitismus alias judenfrindlichkeit alias rassismus wider juden auf alle semiten auszudehnen.

beste gruesse, lego

Hi!

nana aber ein wenig ignoranz alias nicht sehen und hoeren,
aber sagen, kannste dir nicht absprechen.

Und wie ich das kann.

ok, deine worte gegen meine worte :wink:

Ich kann belegen, dass meine persönliche Studie unter ca. 25
repräsentativen jüdischen Mitbürgern in München ergeben hat,
dass ich Recht habe.

Persönliche Studie. Aha. Du erwartest jetzt aber nicht, dass
ich das ernsthaft kommentiere, oder?

noch mal wie zu deiner „studie“, du hast 25 juden befragt? wie
hast du kontakt zu ihnen in muenchen gefunden? du schriebst
etwas von schwimmbaedern und cafes woanders. und das jene 25
sich keiner gemeinde in muenchen zuordnen lassen, was ich mir
schwer fuer muenchen vorstellen kann.

Das sind Freunde und Bekannte.
München ist ein Dorf, ich kenne hier sicherlich 600 Leute, die
ich immer mal wieder treffe. Einige davcon sind Juden und mit
ca. 25 davon habe ich das Thema diskutiert.
Ist das so schwer zu verstehen???

ja a bissl schon, ich besuche seit bald 2 jahren mehrere
gemeinden hier in berlin mehrmals woechentlich, aber ich
koennte nur von ca. ebenfalls 25 juden behaupten, dass ich sie
kenne.
wenn du 600 kennst, und dann viele juden, wovon du nur 25
angesprochen hast (in schwimmbaedern?), dann ist das fuer
muenchen ein erstaunliches verhaeltnis von juden zu
nichtjuden.
und von jenen soll keiner in eine der vielfaeltigen muenchener
synagogen gehen?

Weiss ich nicht. Tut auch nichts zur Sache.
Sie sind keine ultraorthodoxen Fanatiker. Das ist wohl eher bei dieser Betrachtung wichtig.

unsinn, ausserdem, er nannte studien und du raetst dafuer ihn
der „volksverhetzung“ wegen anzuklagen.

Das ist genau die Art der Interpretation, die auch Friedmann
verfolgt und die Euch beide so unglaubwürdig macht.

ah, wie wuerdest du interpretieren?

Muss ich das nun alles zum 10. mal hinschreiben? Ich denke wohl nicht.

Ihr WOLLT nicht gemeint sein.
Das ist etwas anderes.

ah, mithin WILLST du gemeint sein? habe ich schon vermutet
fuer deine argumentation :wink:

Nein, ich BIN gemeint und FÜHLE mich auch gemeint.

na gut, wenn du dich angesprochen willst mit den studien, dann
wirst du schon wissen, dass du latent in deiner hirnrinde
antisemitisch bist, wenn du es meinst.

Wiederum eine Friedmannsche Bilderbuchinterpretation.
Gerade Leuten wie Dir sollte man es eigentlich nicht beweisen MÜSSEN kein Antisemit zu sein.
Und dafür kämpfe ich ja gerade.

hallo? die fdp einschliesslich westerwelle sagte solches
selber!

Westerwelle sagt, seine Partei würde im braunen Lager
Wählerstimmen rekrutieren???

westerwelle sagte etwas der art, ja, als partei der mitte
stimmen der raender abfangen, warum nicht, aber die methoden
pfui, moellemann dito und expliziter und mehr pfui :wink:

Hierzu hätte ich doch gerne mal ein Beispiel. Gerade Westerwelle wird so etwas nicht tun.

Genau darum geht es mir.
Karsli ist beispielsweise ebenfalls ein Angehöriger der
semitischen Volksgruppe.
Es ist hochinteressant, gerade ihm Antisemitismus vorzuwerfen.

oh weia, semitisch und antisemitisch sind zwei verschiedene
sachen, die gemeint sind, muessen nicht die anderen sein und
vice versa.

Natürlich sind „semitisch“ und „antisemitisch“ zwei Paar Schuhe. Die Vorsilbe „anti“ beschreibt ja das aus dem griechischen adaptierte „gegen“, also das Gegenteil.
Dies war mir bewusst, dennoch danke für den Hinweis, ich bin des Lesens allerdings mächtig (v.a. wenn ich die betreffenden Worte selbst geschrieben habe).

schon wieder voelliger unsinn, sag mal, du liest doch auch
sonst mit.

Wie kannst Du es als Unsinn bezeichnen, dass viele Syrer
Semiten sind?

dass habe ich nicht, dass weisst du

Was ist denn das dann für ein Satz gleich hier eins weiter oben???

arabisch und hebraeisch sind linguitisch semitisch, und
semitisch ist/wurde linguistisch definiert. mithin sind nicht
nur araber und juden semitisch, jedoch ist nicht jeder jude
und jeder araber ein semit.

Das stimmt schon. Darum geht es aber doch gar nicht. Karsli
ist ein Semit. Alles andere ist in diesem Zusammenhang
unwichtig.

antisemitisch ist mitte des 19. jhd. als politischer
antijudaismus definiert worden von jenem wortschoepfer und
seitdem in wort und tat nur wider juden angewendet worden,
weil sie juden sind.

Das ist, wie gesagt, EINE mögliche Interpretation des
Begriffes.

mithin sind semiten eine linguistische sprachgruppe, und
antisemitismus wendet sich nur gegen juden.

genauso und nicht anders.

Falsch.
Friedmann und Du, Ihr réklamiert hier zwar die absolute
Wahrheit für Euch, wir anderen müssen das aber zum Glück noch)
nicht akzeptieren.
Hier hast Du meine Meinung dazu, friss sie oder lass es. Ist
Dein Problem. Ich werde sie nach wie vor frei äußern, auch
wenn das gewissen Leuten nicht in den Kram passt.
Meine Schultern sind breit genug für 10 von Euch, daher sehe
ich auch weiteren Diskussionen gelassen entgegen.

nun ja, beste gruesse, lego

Gleichfalls.

Dir fällt also nichts mehr ein? Habe ich Dich etwa überzeugt? Ich hoffe es.

Mathias

Tach auch!

Meine Interpretationen halte ich für weit weniger
realitätsfern.

logisch lol!

ok, meinetwegen, was wolltest du mit dem satz dann sagen?
siehe oben. auf deine frage hier, ich meinte mit meinem
letzten satz, nur was dort steht.

Dass Antisemitismus hier nicht nur eine falsche, sondern auch
noch eine dumme Unterstellung ist. Vielleicht kapierst Du es
jetzt…?

hmmm ich sage nicht, dass beide antisemiten sind, sondern dass
beide antisemitische wortwahl benutzten, ob bewusst oder
unbewusst sei dahingestellt,

Das Problem ist, dass von Leuten wie Friedmann jedwede Kritik am verhalten der israelischen Regierung oder des ZdJ als „antisemitisch“ bezeichnet wird.
So viel Rücksicht kann man in seinen Formulierungen gar nicht nehmen, dass einem nicht gleich wieder die Nazikeule auf den Kopf gehauen wird, sobald man die Hüter der einzigen wahren Moral hinterfragt…
Ist natürlich einfach. Wenn man jedwede Kritik als „antisemitisch“ abtut, muss man sich mit den Argumenten nicht mehr auseinandersetzen.

antisemitisch wurde definiert und angewendet nur und
ausschliesslich wider juden, weil sie juden sind. mithin
wendet sich antisemitismus nur gegen juden und ist also eine
spezialform des rassismus.

Das ist Deine Interpretation eines Begriffes, welcher zunächst
einmal im aktuellen Fall mißbräuchlich verwendet worden ist.

ah, wie ist dann die deinige definition?

Antisemitismus ist eine gegen Angehörige der semitischen
Volksgruppe gerichtete Aktion/Einstellung/Gedanke u.s.w.

oi weh, neinneinnein,
antisemitisch ist wider juden weil sie juden sind, nicht jeder
jude ist semit, semitit ist, wer eine semitische sprache als
muttersprache hat. das ist fuer dein hirn verwirrend, ist aber
so. so sorry.

Oh, diesmal wird man bei Anbringen berechtigter Hinterfragungen also mal nicht als „Antisemit“, sondern als „dumm“ bezeichnet. Auch nicht schlecht…

Dennoch gehe ich nicht mit, ich behaupte nach wie vor, dass v.a. im Falle Karsli die Bezeichnung „Antisemit“ ein absoluter Widerspruch in sich ist.

http://www.idgr.de/lexikon/stich/a/antisemitismus/an…

es wird dir nicht gelingen, den begriff antisemitismus alias
judenfrindlichkeit alias rassismus wider juden auf alle
semiten auszudehnen.

Doch, das ist es bereits.
Die Diskussion ist in vollem Gange. Mehr wollte ich gar nicht.

Grüße,

Mathias

hallo mathias,

Das sind Freunde und Bekannte.
München ist ein Dorf, ich kenne hier sicherlich 600 Leute, die
ich immer mal wieder treffe. Einige davcon sind Juden und mit
ca. 25 davon habe ich das Thema diskutiert.
Ist das so schwer zu verstehen???

ja a bissl schon, ich besuche seit bald 2 jahren mehrere
gemeinden hier in berlin mehrmals woechentlich, aber ich
koennte nur von ca. ebenfalls 25 juden behaupten, dass ich sie
kenne.
wenn du 600 kennst, und dann viele juden, wovon du nur 25
angesprochen hast (in schwimmbaedern?), dann ist das fuer
muenchen ein erstaunliches verhaeltnis von juden zu
nichtjuden.
und von jenen soll keiner in eine der vielfaeltigen muenchener
synagogen gehen?

Weiss ich nicht. Tut auch nichts zur Sache.
Sie sind keine ultraorthodoxen Fanatiker. Das ist wohl eher
bei dieser Betrachtung wichtig.

aeh, wenn du die juedische landschaft hier kennst, dann weisst du, dass es keine ultraorthodoxen hier gibt, dass nur wenige „europaeisch-orthodox“ sind, und die meisten konservativ.

tacheles, ich glaube dir nicht, dass du 25 juden so gut kennst, sie zur aktuellen oder thematischen nahestehenden debatte so befragt zu haben, wie du angegeben hast.

Muss ich das nun alles zum 10. mal hinschreiben? Ich denke
wohl nicht.

ok …

na gut, wenn du dich angesprochen willst mit den studien, dann
wirst du schon wissen, dass du latent in deiner hirnrinde
antisemitisch bist, wenn du es meinst.

Wiederum eine Friedmannsche Bilderbuchinterpretation.
Gerade Leuten wie Dir sollte man es eigentlich nicht beweisen
MÜSSEN kein Antisemit zu sein.
Und dafür kämpfe ich ja gerade.

hehe, was bin ich denn fuer ein leut?

westerwelle sagte etwas der art, ja, als partei der mitte
stimmen der raender abfangen, warum nicht, aber die methoden
pfui, moellemann dito und expliziter und mehr pfui :wink:

Hierzu hätte ich doch gerne mal ein Beispiel. Gerade
Westerwelle wird so etwas nicht tun.

oi weh, ich suche mal, promised

oh weia, semitisch und antisemitisch sind zwei verschiedene
sachen, die gemeint sind, muessen nicht die anderen sein und
vice versa.

Natürlich sind „semitisch“ und „antisemitisch“ zwei Paar
Schuhe. Die Vorsilbe „anti“ beschreibt ja das aus dem
griechischen adaptierte „gegen“, also das Gegenteil.
Dies war mir bewusst, dennoch danke für den Hinweis, ich bin
des Lesens allerdings mächtig (v.a. wenn ich die betreffenden
Worte selbst geschrieben habe).

nun ja, mehr als das gegenteil, nu stell dich nicht so an, mit semitisch ist eine sprachverwandtschaft gemeint und mit antisemitisch ist antijuedisches gemeint. nix hier mit nur anti.

schon wieder voelliger unsinn, sag mal, du liest doch auch
sonst mit.

Wie kannst Du es als Unsinn bezeichnen, dass viele Syrer
Semiten sind?

dass habe ich nicht, dass weisst du

Was ist denn das dann für ein Satz gleich hier eins weiter
oben???

der bezog sich nicht darauf, dass richtiger weise fast jeder syrer ein semit ist, sondern auf den vergleich von semit mit antisemitisch.

nun ja, beste gruesse, lego

Gleichfalls.

Dir fällt also nichts mehr ein? Habe ich Dich etwa überzeugt?
Ich hoffe es.

noe haste nicht, wird nur langsam muede hier :wink:

beste gruesse, lego

Tach auch!

mittlerweile ist es abend :wink:

guten abend mathias,

Das Problem ist, dass von Leuten wie Friedmann jedwede Kritik
am verhalten der israelischen Regierung oder des ZdJ als
„antisemitisch“ bezeichnet wird.

neinneinnein, sagen sie immer wieder und moellemann hat seit jahren israel kritisiert und wurde ihm daraus ein antiblabla gedreht? nein.

also lass doch mal den unsinn, der wird durch wiederholung nicht wahr.

So viel Rücksicht kann man in seinen Formulierungen gar nicht
nehmen, dass einem nicht gleich wieder die Nazikeule auf den

jajaja, wer holte die nazikeule raus zuerst hier aktuell? moellemann und karsli, anschliessend holten beide die antisemitismuskeule heraus, letztere holten auch friedmann und spiegel heraus, leider,

Kopf gehauen wird, sobald man die Hüter der einzigen wahren
Moral hinterfragt…

blabla dein problem mit der wahrnehmung, du bist ja auch der hueter der moral, dass menschen sich nicht frei ihren beerdigungsort waehlen duerfen.

Ist natürlich einfach. Wenn man jedwede Kritik als
„antisemitisch“ abtut, muss man sich mit den Argumenten nicht
mehr auseinandersetzen.

stimmt nicht, blabla

oi weh, neinneinnein,
antisemitisch ist wider juden weil sie juden sind, nicht jeder
jude ist semit, semitit ist, wer eine semitische sprache als
muttersprache hat. das ist fuer dein hirn verwirrend, ist aber
so. so sorry.

Oh, diesmal wird man bei Anbringen berechtigter
Hinterfragungen also mal nicht als „Antisemit“, sondern als
„dumm“ bezeichnet. Auch nicht schlecht…

habe ich dich je als antiblabla bezeichnet? hat friedmann deinen namen genannt? habe ich dich dumm genannt oder ist das deine bilderbuchinterpretation?

es wird dir nicht gelingen, den begriff antisemitismus alias
judenfrindlichkeit alias rassismus wider juden auf alle
semiten auszudehnen.

Doch, das ist es bereits.
Die Diskussion ist in vollem Gange. Mehr wollte ich gar nicht.

lol, mehr willst du nicht, als eine banane eine zitrone benennen?

na dann ist ja gut.

beste gruesse, lego

hallo lego,

http://www.ns-archiv.de/verfolgung/antisemitismus/be…

super link, da hatten sie selber schwierigkeiten.

Aber das sagt doch was, wenn die Damen und Herren VolksgenossInnen sich da offensichtlich ein ganz eigenes Ressentimentgebräu geleistet haben, jenseits offensichtlich wesentlicher Bedürfnisse „antisemitischer Politikfähigkeit“.

Um es pointiert zu sagen: Ich finde, es wird zuviel von „antisemitischer Ehr“ ausgeteilt, wenn wir unsere Stereotypschrammler als „antisemitisch“ funktional geißeln, während sie mit ihrem Ressentimentgebräu beim professionellen Management antisemitischer Politik glatt durchfallen.

Gestern Abend hat übrigens in „Kulturzeit“ Prof. Jäger, der von der Duisburger Sprachstudie, beiläufig eingeräumt, dass es schon verdammt schwierig geworden sei, Israel noch zu kritisieren, ohne „antisemitisch“ hereinzufallen. (Er ist Kronzeuge, denn er darf in seinen Studien die „Reinfälle“ auflisten. Toller Job.)

Es ist schon eine Crux, wenn sich ein Wort nach etwas völlig
anderem anhört, als nach dem, was es ausdrücken soll.

was willst du machen?

herrn wilhelm marr in haft nehmen? siehe:
http://www.idgr.de/lexikon/stich/a/antisemitismus/an…

Der Begriff „Antisemitismus“ wurde 1879 von Wilhelm Marr
geprägt. In diesem Jahr erschien seine
Hetzschrift „Der Sieg des Judentums über das Germanentum“.
Wörtlich übersetzt bedeutet der Begriff
„Semitenfeindschaft“, diese Feindschaft richtet sich aber
ausschließlich gegen Juden.

Herr Marr hat einen Abriss zu so etwas wie einer reaktionären Utopie formuliert. Er hat einen reaktionären Soll-Glauben formuliert und diese Konstruktion war so schön peinlich, dass sie von der Gegenseite als spezifische zwangsläufige Rassismusausprägung zur Deckung von inländischen Ressentimentbedarfe autoritärer Charakterpathologen gekauft wurde. Das Ganze ist eine braun-rot bestrahlte Ideologiechimäre und damit überdurchschnittlich schillernd. Brauner Utopiebegriff (in populärer Anbiederung) und rotes Schrecketikett (in populärer Anwiderung, sozusagen).

jau, meinetwegen, ich frage dich, was willst du anders
antworten, wenn versucht wird, karsli als semit und moellemann
als chef der deutsch-arabischen freundschaft hinzustellen, mit
den worten, sie koennten ni antiblabla sein weil blabla
semitisch?

Also wenn man Äußerungen von Herrn Karsli geißeln möchte, dann müsste es Möglichkeiten geben, seine Auslassungen konkreter und „weniger spekulativ“ als mit dem Antisemitismusetikett zu charakterisieren. Wahrscheinlich argumentiert er ethnizistisch, so wie sich die Konfliktparteien in Kaukasus, Balkan und Heiligem Land halt beharken. Es gibt auch jüdische Würdenträger, die Araber zu Tieren erklären oder zu einem Irrtum Gottes. Da würde ich dann auch nicht unbedingt einen Spezialbegriff haben wollen, der mit der Natur der Opfer verbunden ist, sondern halt sagen, dass das eine ethnizistische Gehässigkeit mit religiöser Aufladung ist.

Die Entgrenzung des Antisemitismusbegriffs aus seinem geografischen Zusammenhang und sein hineinwabern lassen in die Konfliktparteien halte ich für ein absolut vermeidbares Moment von zusätzlicher Konfliktaufladung. Arafat wird womöglich noch zum Chef der Antisemiten erklärt und die Palästinenser für 99% ig antisemitisch verhetzt, weil sie das Klischee vom jüdischen Landaufkäufer so hartnäckig kolportieren. Dann würde nur noch rückwirkender Antisemitismus fehlen. Bis zu den Kanaanitern. Als die von Jahwe und seinem auserwählten Volk platt gemacht wurden, haben sie bestimmt antisemitisch geschimpft dazu.

Dann hätten wir die Ebene von „Das Leben des Brian“ von Monthy Pyton erreicht. War die Kanaanitische Befreiungsfront antisemitisch? War Jesus Antisemit? In Joh. 8.44 sagt er seinen „ungläubigen“ jüdischen Zuhörern, sie hätten den „Teufel zum Vater“ und der sei ein „Mörder von Anfang an“. Das sagt er der Herr Jesus, ohne den Herrn Marr gekannt zu haben. Doch Herr Karsli kannte Herrn Marr auch wahrscheinlich nicht, bzw. brauchte nicht Herrn Marr gar nicht gekannt zu haben, um seinen meinetwegen unzivilisierten Brast auf Israel zu kriegen.

Das Problem mit dem Antisemitismusbergriff ist doch: Er stigmatisiert Beanstandungen, auch wenn sie im Einzelfall (nahezu) unstrittig stimmen, indem er die Beanstandung „vorsorglich“ pauschaliert, anscheinend bevor ein Kritiker das tut, oder seine Zuhörer. Diese vorsorgliche Pauschalierung kolportiert ein Bild vom Kritiker oder seinem Publikum, wonach die das eigentlich heimlich so hören oder sagen wollten. Und diese subtile Unterstellungsmasche, die macht richtig das (blöde) böse „braune?!“ Blut, was hier zu pulsieren gewähnt wird.

noe richtig, nie sonderbehandlung, da gehe ich voll mit. wie
willst du die nichtjuedischen deutschen provinzialen
„mitbuerger“ (:wink: sonst aufklaeren fuer eine sachliche
begrifflichkeit?

Das kommt drauf an, was denn nun zum Ausdruck gebracht werden soll, von Spießern, geborenen Semiten, FDP Wahlkämpfern oder Sonstwem. Es sollten sich am besten alle darauf einigen, dass „Antisemitismus“ das ist, was im Holokaust geendet hat, dass das heute niemand noch mal will und auch niemand irgendwo ernsthaft noch mal am Werk vermutet.

Es muss möglich sein, jede Politik als konfliktverschärfend, sympathievermindernd und hassschürend beanstanden zu können. Und zwar idealerweise unter Vermeidung von Bezugnahmen auf angenommene anonyme Publikumsurteile und stattdessen mit nachvollziehbaren Resonanzzeugnissen.

Kein Anblick israelischen Staatshandelns kann holokaustmässige Täterenergien beflügeln. Weil auch diese „Täterenergie“ nicht einfach fortdauert. Pantha rei, alles fliesst, nicht unbedingt zum besseren, aber es bleibt jedenfalls nicht gleich. Deswegen, finde ich, muss der (historisch gebundene) Antisemitismusbegriff aus der aktuellen Etikettierung raus, und zwar sowohl als „Entlarvung“ wie auch als „Unterstellung“.

Um mal ein anderes Beispiel zu nehmen. Viele Leute würden sich auch heute als „Antikommunisten“ bezeichnen. Was auch immer ihre Motive sein mögen, für keinen kann einfach heute die gleiche Bereitschaft zum atomaren Totrüsten unterstellt werden, wie sie im Kalten Krieg am Werk war. In der Linken gab es zu Tschenobyl-Zeiten, den Streit, ob man die Katastrophe thematisieren dürfe, oder nicht, weil das ja „Wasser auf die Mühlen des Antikommunismus“ sei. Ich glaube, dass diese Sorte Anti-Antikommunisten den Reformchancen im Ostblock endgültig den Rest gegeben haben. Wenn Tatsachen Pech haben, weil ihr Ausdruck den Tatbestand von „Feindrhetorik“ erfüllt, dann sieht es nicht gut aus um eine Sache.

Und um noch eins drauf zu setzen. Es sollte auch eine „respektable“ Möglichkeit geben, in „geläuterter Formen“ Gefühle von politisch klar unkorrektem „Unbehagen“ offenbaren zu dürfen. Vielen Menschen ist irgendwas nicht geheuer. Und wenn sie Pech haben, dann passt das gerade nicht in eine politisch korrekte Weltuntergangsphantasie und sie stehen dummerweise in irgendeinem reaktionären Abseits und grummeln da vor sich hin.

Ich bin, wie ich schon mal erwähnt habe Atheist. Ich kann allerdings (und will auch nicht) verhehlen, dass ich auf die Lektüre der beiden Testamente durchaus unterschiedlich emotional reagiere. Ich kann mir eine Religionsgemeinschaft, die die dauernde Vollstreckung von „Bannen“ (Genoziden) an ihren Nachbarvölkern mit (ihres) Gottes Hilfe unter detaillierter Beschreibung von Beuteaufteilung, kategorisiertem Ausmorden (M. Weber) Raub und Vergewaltigung auch beim besten Willen nicht als sonderlich friedensfreundlich vorstellen. Ich werde das mal vorsichtig auf dem Religionsbrett thematisieren.

Das dürfte dann wohl mit ein Hintergrund des „christlichen Antijudaismus“ sein, von dem ich als Atheist da auch wohl eine Schnitte übrigbehalten habe. Ich möchte mich darüber unterhalten können, außerhalb einer Atmosphäre, in der mich eine hegemoniale Verdächtigungsmechanik mit meinen Fragen als Propagandisten einer Holocaustideologie „überführt“.

Mal gucken, was draus wird.

Gruss,
Thomas

super laengere antwort folgt siehe text vorab
hallo thomas,

wau, bin noch nicht mal durch mit lesen, und bin jetzt schon geneigt dich in antwort :wink: mit

"lieber thomas"

zu begruessen, was ich taete, wenn ich nicht nicht zu den leuten gehoeren wuerde, denen solche anreden zu formulieren gefallen wuerde, warum auch immer „sie“ so tun :wink:!

langer ironischer satz, du verstehst schon :wink:

see ya later,

btw schon mal das hagalil-forum versucht zur dortigen niveau-anhebung? *werbung*
ich meine ironisch, ich schreibe ja hier, weil mein inhaltliches und sprachliches niveau so schlecht ist und daher hier eher gebraucht wird :wink:

lego

sachliche antwort folgt …

Hi Lego!

Weshalb machst Du Deinen Namen eigentlich nicht zum Programm??

Das sind Freunde und Bekannte.
München ist ein Dorf, ich kenne hier sicherlich 600 Leute, die
ich immer mal wieder treffe. Einige davcon sind Juden und mit
ca. 25 davon habe ich das Thema diskutiert.
Ist das so schwer zu verstehen???

ja a bissl schon, ich besuche seit bald 2 jahren mehrere
gemeinden hier in berlin mehrmals woechentlich, aber ich
koennte nur von ca. ebenfalls 25 juden behaupten, dass ich sie
kenne.
wenn du 600 kennst, und dann viele juden, wovon du nur 25
angesprochen hast (in schwimmbaedern?), dann ist das fuer
muenchen ein erstaunliches verhaeltnis von juden zu
nichtjuden.
und von jenen soll keiner in eine der vielfaeltigen muenchener
synagogen gehen?

Weiss ich nicht. Tut auch nichts zur Sache.
Sie sind keine ultraorthodoxen Fanatiker. Das ist wohl eher
bei dieser Betrachtung wichtig.

aeh, wenn du die juedische landschaft hier kennst, dann weisst
du, dass es keine ultraorthodoxen hier gibt, dass nur wenige
„europaeisch-orthodox“ sind, und die meisten konservativ.

Ich habe nichts anderes behauptet.

tacheles, ich glaube dir nicht, dass du 25 juden so gut
kennst, sie zur aktuellen oder thematischen nahestehenden
debatte so befragt zu haben, wie du angegeben hast.

Das sehe ich locker.
Ich könnte nun auch behaupten, ich glaubte Dir nicht, dass Du wirklich nicht zu mehr in der lage bist, als Friedmann nach dem Mund zu reden.
Ich fürchte allerdings, die Verblendung in Deinem Fall geht tiefer…

Muss ich das nun alles zum 10. mal hinschreiben? Ich denke
wohl nicht.

ok …

na gut, wenn du dich angesprochen willst mit den studien, dann
wirst du schon wissen, dass du latent in deiner hirnrinde
antisemitisch bist, wenn du es meinst.

Wiederum eine Friedmannsche Bilderbuchinterpretation.
Gerade Leuten wie Dir sollte man es eigentlich nicht beweisen
MÜSSEN kein Antisemit zu sein.
Und dafür kämpfe ich ja gerade.

hehe, was bin ich denn fuer ein leut?

Eben genauso ein Brandstifter und peudomoralischer Ankläger.
Nicht böse gemeint, ist halt meine Meinung.

westerwelle sagte etwas der art, ja, als partei der mitte
stimmen der raender abfangen, warum nicht, aber die methoden
pfui, moellemann dito und expliziter und mehr pfui :wink:

Hierzu hätte ich doch gerne mal ein Beispiel. Gerade
Westerwelle wird so etwas nicht tun.

oi weh, ich suche mal, promised

Das wäre sehr interessant.
Verstehe mich richtig: ich bin selbst kein Fan davon, in einer Diskussion jeden Gedanken höchstwissenschaftlich belegen zu müssen. Aber in diesem Fall sehe ich ein Problem, denn ich halte Westerwelle für einen honorigen Demokraten, der mit dem „rechten Rand“ sicherlich nichts zu tun haben möchte und auch nicht so dumm ist, selbiges anderen Leuten in seiner Partei zu unterstellen. Ansonsten hätte er sich als Führungskraft selbst disqualifiziert. Und so blöd ist er nicht.

oh weia, semitisch und antisemitisch sind zwei verschiedene
sachen, die gemeint sind, muessen nicht die anderen sein und
vice versa

Natürlich sind „semitisch“ und „antisemitisch“ zwei Paar
Schuhe. Die Vorsilbe „anti“ beschreibt ja das aus dem
griechischen adaptierte „gegen“, also das Gegenteil.
Dies war mir bewusst, dennoch danke für den Hinweis, ich bin
des Lesens allerdings mächtig (v.a. wenn ich die betreffenden
Worte selbst geschrieben habe).

nun ja, mehr als das gegenteil, nu stell dich nicht so an, mit
semitisch ist eine sprachverwandtschaft gemeint und mit
antisemitisch ist antijuedisches gemeint. nix hier mit nur
anti.

Du hast Dich ja weiter oben in einem anderen Artikel bereits selbst widerlegt und die Begriffe „antijüdisch“ und „antisemitisch“ in meinem Sinne gegeneinander abgegrenzt.

schon wieder voelliger unsinn, sag mal, du liest doch auch
sonst mit.

Wie kannst Du es als Unsinn bezeichnen, dass viele Syrer
Semiten sind?

dass habe ich nicht, dass weisst du

Was ist denn das dann für ein Satz gleich hier eins weiter
oben???

der bezog sich nicht darauf, dass richtiger weise fast jeder
syrer ein semit ist, sondern auf den vergleich von semit mit
antisemitisch.

Aha…

nun ja, beste gruesse, lego

Gleichfalls.

Dir fällt also nichts mehr ein? Habe ich Dich etwa überzeugt?
Ich hoffe es.

noe haste nicht, wird nur langsam muede hier :wink:

Naja, ich kämpfe weiter… :wink:

Grüße,

Mathias

Hi!

Tach auch!

mittlerweile ist es abend :wink:

Nicht hier.

guten abend mathias,

Guten morgen, Lego,

Das Problem ist, dass von Leuten wie Friedmann jedwede Kritik
am verhalten der israelischen Regierung oder des ZdJ als
„antisemitisch“ bezeichnet wird.

neinneinnein, sagen sie immer wieder und moellemann hat seit
jahren israel kritisiert und wurde ihm daraus ein antiblabla
gedreht? nein.

Doch, nun wurde das getan. Das liegt wohl aquch daran, dass Bubis, der ja damals nich in charge war, zwar in dieselbe Kerbe gehauen hat, aber nicht mit so billigen Mitteln. Deshalb kommt diese dümmliche Anfeindung erst jetzt, nach seinem Tod heraus, da er bestimmte Leute nun nicht mehr bremsen kann.

also lass doch mal den unsinn, der wird durch wiederholung
nicht wahr.

Wie gesagt, ich stehe voll zu meinen Aussagen.
Auch wenn D

So viel Rücksicht kann man in seinen Formulierungen gar nicht
nehmen, dass einem nicht gleich wieder die Nazikeule auf den

u sie für Unsinn halten magst, manchmal macht es sie dann nur noch wertvoller.

jajaja, wer holte die nazikeule raus zuerst hier aktuell?
moellemann und karsli, anschliessend holten beide die
antisemitismuskeule heraus, letztere holten auch friedmann und
spiegel heraus, leider,

Ich sehe das so, dass die Antisemitismus Keule von frioedmann gezückt wurde, der Begriff selbst allerdings, soweit ich mich erinnern kann, in dieser Diskussion zuerst von Möllemann gebraucht worden ist.
Dem Fakt, dass die Keule auch ohne Benutzung des Begriffes prinzipiell bestens benutzt werden kann und auch von Friedmann benutzt worden ist, tut das ja keinen Abbruch.

Kopf gehauen wird, sobald man die Hüter der einzigen wahren
Moral hinterfragt…

blabla dein problem mit der wahrnehmung, du bist ja auch der
hueter der moral, dass menschen sich nicht frei ihren
beerdigungsort waehlen duerfen.

Das ist genau der Fehler, den Leute wie Friedmann und Du in der Diskussion machen. Ich spreche niemandem das Recht auf freie Meinungsäußerung ab, ich fordere es vielmehr für alle ein!
Nur ist das natürlich für gewisse Gruppen, die sich zu einem großen Anteil über eben dieses Tabu definieren, gefährlich. Deshalb greifen sie zu der letzten verbleibenden Waffe, eben der Antisemitismus-Keule.

Ist natürlich einfach. Wenn man jedwede Kritik als
„antisemitisch“ abtut, muss man sich mit den Argumenten nicht
mehr auseinandersetzen.

stimmt nicht, blabla

Welch ein Argument…!

oi weh, neinneinnein,
antisemitisch ist wider juden weil sie juden sind, nicht jeder
jude ist semit, semitit ist, wer eine semitische sprache als
muttersprache hat. das ist fuer dein hirn verwirrend, ist aber
so. so sorry.

Oh, diesmal wird man bei Anbringen berechtigter
Hinterfragungen also mal nicht als „Antisemit“, sondern als
„dumm“ bezeichnet. Auch nicht schlecht…

habe ich dich je als antiblabla bezeichnet? hat friedmann
deinen namen genannt? habe ich dich dumm genannt oder ist das
deine bilderbuchinterpretation?

Du unterstellst mir u.a., ich würde den Juden in Deutschland verbieten, ihre Meinung frei zu äußern, was mich in Deinen Augen bereits zum Antisemiten macht.
Des weiteren habe ich erschöpfend ausgeführt, dass ich mich von Friedmann als Antismeiten beschimpft fühle. Ausserdem hast Du mich durch die Äußerung „das ist fuer dein hirn verwirrend…“ als dumm bezeichnet.

es wird dir nicht gelingen, den begriff antisemitismus alias
judenfrindlichkeit alias rassismus wider juden auf alle
semiten auszudehnen.

Doch, das ist es bereits.
Die Diskussion ist in vollem Gange. Mehr wollte ich gar nicht.

lol, mehr willst du nicht, als eine banane eine zitrone
benennen?

Nein, ich will eine gesunde Dikussion nicht von Volksverhetzern und Brandstiftern, die nur ihre persönlichen Vorteile sichern wollen, mit Gewalt beendet sehen.

Ich kann mich nur wiederholen: es sind mittlerweile genug junge Leute unterwegs, die sich das nicht mehr bieten lassen und auch mit dümmlichen, unhaltbaren Antisemitismusvorwürfen bestens leben können. Ich wehre mich genauso gegen Antisemiten wie jeder andere anständige Mensch. Ich wehre mich aber auch gegen Antideutsche, Antidemokraten u.ä. Extremisten.

Grüße,

Mathias

hallo mathias!

Tach auch!

mittlerweile ist es abend :wink:

Nicht hier.

guten abend mathias,

Guten morgen, Lego,

na jetzt ist auch tag hier :wink:

neinneinnein, sagen sie immer wieder und moellemann hat seit
jahren israel kritisiert und wurde ihm daraus ein antiblabla
gedreht? nein.

Doch, nun wurde das getan. Das liegt wohl aquch daran, dass
Bubis, der ja damals nich in charge war, zwar in dieselbe
Kerbe gehauen hat, aber nicht mit so billigen Mitteln. Deshalb
kommt diese dümmliche Anfeindung erst jetzt, nach seinem Tod
heraus, da er bestimmte Leute nun nicht mehr bremsen kann.

also lass doch mal den unsinn, der wird durch wiederholung
nicht wahr.

Wie gesagt, ich stehe voll zu meinen Aussagen.

ok

jajaja, wer holte die nazikeule raus zuerst hier aktuell?
moellemann und karsli, anschliessend holten beide die
antisemitismuskeule heraus, letztere holten auch friedmann und
spiegel heraus, leider,

Ich sehe das so, dass die Antisemitismus Keule von frioedmann
gezückt wurde, der Begriff selbst allerdings, soweit ich mich
erinnern kann, in dieser Diskussion zuerst von Möllemann
gebraucht worden ist.
Dem Fakt, dass die Keule auch ohne Benutzung des Begriffes
prinzipiell bestens benutzt werden kann und auch von Friedmann
benutzt worden ist, tut das ja keinen Abbruch.

auch ok :wink:

blabla dein problem mit der wahrnehmung, du bist ja auch der
hueter der moral, dass menschen sich nicht frei ihren
beerdigungsort waehlen duerfen.

Das ist genau der Fehler, den Leute wie Friedmann und Du in
der Diskussion machen. Ich spreche niemandem das Recht auf
freie Meinungsäußerung ab, ich fordere es vielmehr für alle
ein!
Nur ist das natürlich für gewisse Gruppen, die sich zu einem
großen Anteil über eben dieses Tabu definieren, gefährlich.
Deshalb greifen sie zu der letzten verbleibenden Waffe, eben
der Antisemitismus-Keule.

was ist denn nun los, der ganz dissenz loest sich ja auf :wink:

Oh, diesmal wird man bei Anbringen berechtigter
Hinterfragungen also mal nicht als „Antisemit“, sondern als
„dumm“ bezeichnet. Auch nicht schlecht…

habe ich dich je als antiblabla bezeichnet? hat friedmann
deinen namen genannt? habe ich dich dumm genannt oder ist das
deine bilderbuchinterpretation?

Du unterstellst mir u.a., ich würde den Juden in Deutschland
verbieten, ihre Meinung frei zu äußern, was mich in Deinen
Augen bereits zum Antisemiten macht.

nein und nein, weder meinungsverbot noch bist du in meinen augen ein antisemit.

Des weiteren habe ich erschöpfend ausgeführt, dass ich mich
von Friedmann als Antismeiten beschimpft fühle. Ausserdem hast
Du mich durch die Äußerung „das ist fuer dein hirn
verwirrend…“ als dumm bezeichnet.

ok, genauso meinte ich auch, wie du friedmanns nennungen von studien auffuehrst, mit dem hirn aber nein, ditt sollte nicht dummheit heissen sondern totale abgenervtheit von mir wie hier antisemitismus dargestellt wird,

lol, mehr willst du nicht, als eine banane eine zitrone
benennen?

Nein, ich will eine gesunde Dikussion nicht von
Volksverhetzern und Brandstiftern, die nur ihre persönlichen
Vorteile sichern wollen, mit Gewalt beendet sehen.

super, hundert pro zustimmung :wink:

Ich kann mich nur wiederholen: es sind mittlerweile genug
junge Leute unterwegs, die sich das nicht mehr bieten lassen
und auch mit dümmlichen, unhaltbaren Antisemitismusvorwürfen

na gut

bestens leben können. Ich wehre mich genauso gegen Antisemiten
wie jeder andere anständige Mensch. Ich wehre mich aber auch
gegen Antideutsche, Antidemokraten u.ä. Extremisten.

auch super, siehe oben, wo ist derf dissenz geblieben? lag es nur an anderer definition der begrifflichkeiten?

beste gruesse, lego

ah, kennste den schon? da wir hier uns ja einig sind oder uns jeweils unsere gegenteilige meinung gesagt haben.

http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarticl…

hallo mathias,

Weshalb machst Du Deinen Namen eigentlich nicht zum Programm??

wie geht das? ich meine was liest du aus dem namen lego? :wink:

Weiss ich nicht. Tut auch nichts zur Sache.
Sie sind keine ultraorthodoxen Fanatiker. Das ist wohl eher
bei dieser Betrachtung wichtig.

aeh, wenn du die juedische landschaft hier kennst, dann weisst
du, dass es keine ultraorthodoxen hier gibt, dass nur wenige
„europaeisch-orthodox“ sind, und die meisten konservativ.

Ich habe nichts anderes behauptet.

tacheles, ich glaube dir nicht, dass du 25 juden so gut
kennst, sie zur aktuellen oder thematischen nahestehenden
debatte so befragt zu haben, wie du angegeben hast.

Das sehe ich locker.

alright

Ich könnte nun auch behaupten, ich glaubte Dir nicht, dass Du
wirklich nicht zu mehr in der lage bist, als Friedmann nach
dem Mund zu reden.

wau, klar, ich finde seinen stil hier nicht vorteilhaft, hatte ich doch schon gesagt :wink:

Ich fürchte allerdings, die Verblendung in Deinem Fall geht
tiefer…

wau wie verblendet bin ich denn? rhetorisch :wink:

Wiederum eine Friedmannsche Bilderbuchinterpretation.
Gerade Leuten wie Dir sollte man es eigentlich nicht beweisen
MÜSSEN kein Antisemit zu sein.
Und dafür kämpfe ich ja gerade.

hehe, was bin ich denn fuer ein leut?

Eben genauso ein Brandstifter und peudomoralischer Ankläger.
Nicht böse gemeint, ist halt meine Meinung.

boah hey :wink:, ich stifte braende? man ditt haetteste mir eher sagen muessen, dann haette ich doch nicht …
aber wat is nu pseudomoralisch? und wo soll ick ditt jemacht haben?

Hierzu hätte ich doch gerne mal ein Beispiel. Gerade
Westerwelle wird so etwas nicht tun.

oi weh, ich suche mal, promised

Das wäre sehr interessant.
Verstehe mich richtig: ich bin selbst kein Fan davon, in einer
Diskussion jeden Gedanken höchstwissenschaftlich belegen zu

aeh ja, ditt habick aus seinem mund via TV jehoert. ick gloobe ja nur wat ick sehe, abba seitdemitt fernsehen jibt glob ick allet!

aber ich habe auf die schnelle kein zitat gefunden, hier ist ein link zum weitersuchen, er sagte tatsaechlich, dass er am rand fischen will, raender sogar hihi, wat ick jut heisse, nur nich die methoden oder besser wortwahl von moelli :wink:

http://www.welt.de/daten/2002/06/09/0609mu336979.htx…

müssen. Aber in diesem Fall sehe ich ein Problem, denn ich
halte Westerwelle für einen honorigen Demokraten, der mit dem
„rechten Rand“ sicherlich nichts zu tun haben möchte und auch
nicht so dumm ist, selbiges anderen Leuten in seiner Partei zu
unterstellen. Ansonsten hätte er sich als Führungskraft selbst
disqualifiziert. Und so blöd ist er nicht.

jenau, jenau so wie moelli clever ist. tja :wink:

oh weia, semitisch und antisemitisch sind zwei verschiedene
sachen, die gemeint sind, muessen nicht die anderen sein und
vice versa

Natürlich sind „semitisch“ und „antisemitisch“ zwei Paar
Schuhe. Die Vorsilbe „anti“ beschreibt ja das aus dem
griechischen adaptierte „gegen“, also das Gegenteil.
Dies war mir bewusst, dennoch danke für den Hinweis, ich bin
des Lesens allerdings mächtig (v.a. wenn ich die betreffenden
Worte selbst geschrieben habe).

nun ja, mehr als das gegenteil, nu stell dich nicht so an, mit
semitisch ist eine sprachverwandtschaft gemeint und mit
antisemitisch ist antijuedisches gemeint. nix hier mit nur
anti.

Du hast Dich ja weiter oben in einem anderen Artikel bereits
selbst widerlegt und die Begriffe „antijüdisch“ und
„antisemitisch“ in meinem Sinne gegeneinander abgegrenzt.

noe habe ick nirjends, antijueidisch und antisemitisch ist fuer mich ein und dasselbe. ich stimme sogar thomas holm zu, der begriff ist von jenem herren marrs damals dumm gewaehlt worden. nethertheless, antijudisch = antisemitisch, siehe die debatte mit thomas holm und mir

noe haste nicht, wird nur langsam muede hier :wink:

Naja, ich kämpfe weiter… :wink:

ick auch,

siehe mal hier, koennen wir dort fortsetzen, :wink:

ah, kennste den schon? da wir hier uns ja einig sind oder uns jeweils unsere gegenteilige meinung gesagt haben.

http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarticl…

beste gruesse, lego

Hi!

Wir haben offenbar ein wunderbares Beispiel dafür geliefert, wie man in 40 Postings über Tage und Wochen hinweg aneinander vorbeireden kann.
Auch wenn wir in Details uneinig sind, scheint die grobe Richtung wohl doch eine ähnliche zu sein.

Der Witz ist übrigens ein guter.
Er zeigt vieles auf:

  • die Fähigkeit zur Selbstironie des (höchstwahrscheinlich) jüdischen Autors
  • die Empfehlung, die „Antisemitismus-Frage“ als Jude gegenüber deutschen Nichtjuden etwas lockerer anzugehen (und sich solchen Mist wie die „25%-These“ zu sparen) und
  • Humor darf auch ruhig mal auf die Kosten der richtigen (weil falschen) Leute gehen. Man kann so doch wunderbar über dümmliche Nazirhettorik, wie wir sie alle ab und lesen (müssen), wenn auch verallgemeinert, lachen.

Grüße,

Mathias