Wen muss ich ab heute fragen, was ich denken und

Super

waere doch voellig in ordnung meinungsfreiheit ueber
meinungsfreiheit, und wie du siehst, hat er es nicht energisch
bestritten.

Das Eingrenzen der Meinungsfreiheit mit ihr selbst zu
rechtfertigen ist paradox.

aeh, nein, ich habe hier nicht von meinungsfreiheitseingrenzung gesprochen. ich sagte, es ist meinunsgfreiheit, wenn elimelech oder wer sonst (ich auch und viele viele andere) die meinungsfreiheit anderer als stoerend empfindet. empfinde ich als legitim, voellig ok.

da
gibt es andere, warum wendest du dich nicht an mich, oder aber
sogar :wink: an jene welche ich heftiger hier im forum
kritisiere,

Alles zu seiner Zeit… :smile:

Super! dann kann ich mich ja beruhigt und vorfreudig erregt in die wartehalle setzten :wink:,

mit friedlichen gruessen,
lego

Jetzt mal Tacheles: Wer meint, daß man sich gegen Friedmann
wehren muß, ist also ein Antisemit?! Bitte um klare Antwort!

hat elimelech nirgendwo so gesagt, du interpretierst hinein,
was dir gefaellt.

Er sagt, daß es wohl nicht gelingen wird, den Ruf als Antisemit loszuwerden, wenn man meint, sich gegen Friedmann(s Aussagen) wehren zu müssen.
Das ist erstmal nur eine Feststellung. Die eigene Meinung dazu wollte ich gerne hören, deshalb hab ich nachgefragt und keineswegs unterstellt oder hineininterpretiert. Das ssagt das Fragezeichen am Ende des Satzes aus.

Ich unterstütze blinden und unbegründeten Haß auf jegliche
Bevölkerungsgruppen in keinster Weise. Aber zu allererst sehe
ich die Pflicht, etwas zu ändern, bei den Betroffenen selbst.

AHA, super, ganz toll, die opfer muessen geaendert werden,
logisch, an denen liegt es, da bin ich ja einem irrtum frueher
erlegen gewesen.

Wer ist hier Opfer und wer ist Täter? Die Unterscheidung ist in diesem Fall nicht ganz so einfach, denke ich.
Grundsätzlich sehe ich die Verantwortung für Wohlbefinden und ein schönes Leben zuerst bei jedem selbst, richtig.

Normalerweise bedeutet er nur, dass man
Hass auf Juden hat. Latent Antisemitisch bedeutet sogar nur,
dass man Vorurteile über Juden teilt, wie: „Ich kann
verstehen, wenn einige Menschen Juden nicht mögen“.

DAS ist imho Hetze.

sehr gut, du benutzt gleich ein keulenwort, aeh ja …

Och, ist das in diesem Thread was besonderes, dieses Wort? Um mit „Elis“ Argumentation zu kommen: ICH habe damit nicht angefangen.

Gruß,

Doc.

hallo docvalde

Jetzt mal Tacheles: Wer meint, daß man sich gegen Friedmann
wehren muß, ist also ein Antisemit?! Bitte um klare Antwort!

also ich meine solches nicht und ich meine, solches meint ihmo auch eli nicht.

hat elimelech nirgendwo so gesagt, du interpretierst hinein,
was dir gefaellt.

Er sagt, daß es wohl nicht gelingen wird, den Ruf als
Antisemit loszuwerden, wenn man meint, sich gegen Friedmann(s
Aussagen) wehren zu müssen.

ah, nein, dass sehe ich immer noch nicht, auf welches genaue zitat von eli beziehst du dich? ich bin der ueberzeugung, dass eli solches nicht gesagt hat resp. gemeint hat.

Das ist erstmal nur eine Feststellung. Die eigene Meinung dazu
wollte ich gerne hören, deshalb hab ich nachgefragt und
keineswegs unterstellt oder hineininterpretiert. Das ssagt das
Fragezeichen am Ende des Satzes aus.

ok klar

Ich unterstütze blinden und unbegründeten Haß auf jegliche
Bevölkerungsgruppen in keinster Weise. Aber zu allererst sehe
ich die Pflicht, etwas zu ändern, bei den Betroffenen selbst.

AHA, super, ganz toll, die opfer muessen geaendert werden,
logisch, an denen liegt es, da bin ich ja einem irrtum frueher
erlegen gewesen.

Wer ist hier Opfer und wer ist Täter? Die Unterscheidung ist
in diesem Fall nicht ganz so einfach, denke ich.
Grundsätzlich sehe ich die Verantwortung für Wohlbefinden und
ein schönes Leben zuerst bei jedem selbst, richtig.

ja stimmt, das ist nicht immer einfach.
aktuell aber begann ihmo mensch moellemann gegen mensch friedmann und friedmanns menschliche religionsgemeinschaft als taeter mit einem klaren anti-blabla-stereotyp.
und taeter sind zu aendern zuerst, wie auch immer jetzt. was meintest du genau hier zu aenderung von betroffenen?

und richtig, bei jedem selbst ihmo, dass die welt besser wird fuer sich selbst, und jeder hat die verantwortung einen jeden so zu behandeln, wie er selber gerne behandelt werden moechte.

sehr gut, du benutzt gleich ein keulenwort, aeh ja …

Och, ist das in diesem Thread was besonderes, dieses Wort? Um
mit „Elis“ Argumentation zu kommen: ICH habe damit nicht
angefangen.

nein leider nicht, es wird dauern benutzt. so zum beispiel, es waere „volksverhetzung und massive beleidigung deutscher“ wenn bubis sich in IL begraben laesst.

hmmm klar, wer fing zuerst an, hui wo faengt man an zu suchen. dennoch glaube ich, wir koennen uns mehrheitlich (eli, doc, lego sagen wir mal) mit 100 pro einigen, wer hier keulen im forum zuerst oder massgeblich in angriff und verteidigung benutzt.

ok, beste gruesse, lego

lego beschimpfen
hey lego

DAS:

das ist ja so unfair, ich will sofort heftigste kritik,
natuerlich auch mit keuligen worten und etc was so alles dazu
gehoert.

ist eine typisch deutsche Einstellung.

*bettel*

reicht das ? *hmmmpf*
M.

Hi!

Ich unterstütze blinden und unbegründeten Haß auf jegliche
Bevölkerungsgruppen in keinster Weise. Aber zu allererst sehe
ich die Pflicht, etwas zu ändern, bei den Betroffenen selbst.

Ein toller Satz! :wink:

Stell dir vor, eine Frau wird vergewaltigt.
Damit steht sie - laut deiner Aussage - in der Pflicht, etwas zu ändern. Denn sie ist ja die Betroffene.

SCNR!

Heinrich

schimpfen
moin marion,

DAS:

das ist ja so unfair, ich will sofort heftigste kritik,
natuerlich auch mit keuligen worten und etc was so alles dazu
gehoert.

das war von mir ein klarer ironischer witz an eli :wink:
ditt ding hat er schon jeschnallt.

ist eine typisch deutsche Einstellung.

hui, das meine ich nun nicht, und zwar ernsthaft, vielleicht ist die form der kritikaeusserung in die richtung hierzulande, aber nicht abhebend ihmo, jedoch nicht bzgl des „einsteckenwollens“

*bettel*

reicht das ? *hmmmpf*
M.

hmmm, noe, das ist jetzt wieder albern :wink:

beste gruesse, lego

Hi!

Text aus:

http://www.shoa.de/antisemitismus.html

Antisemitismus nach dem 2. Weltkrieg

In den westlichen Demokratien hat das abschreckende Beispiel der nationalsozialistischen Politik der Judenvernichtung dazu geführt, dass der Antisemitismus in der Nachkriegszeit abnahm. Dennoch zeigten Umfragen in den achtziger und neunziger Jahren in Deutschland und Österreich, dass 10 bis 15 Prozent der jeweiligen Bevölkerung als überzeugte Antisemiten einzustufen sind, ein weiteres Drittel antijüdischen Ressentiments anhängt. In den neunziger Jahren sind in Großbritannien, Frankreich, Deutschland und anderen europäischen Ländern und den USA erneut reaktionäre und rassistische Parteien und Gruppen entstanden, die antisemitische Ideologien vertreten und häufig in enger Verbindung zu neofaschistischen Gruppierungen stehen. Nach dem Fall der Mauer nahm die Zahl antisemitischer Übergriffe in Deutschland erneut zu.

Mal sehen, wie lange die „Opposition“ hier braucht, um diese Aussagen in der Luft zu zerfetzen (von wegen „jüdische Agitprop“).

Grüße
Heinrich

aloha lego

DAS:

das ist ja so unfair, ich will sofort heftigste kritik,

ist eine typisch deutsche Einstellung.

das war von mir ein klarer ironischer witz an lego
ich hatte gehofft, er hätte ditt ding oooch jeschnallt. :smile:

reicht das ? *hmmmpf*

hmmm, noe, das ist jetzt wieder albern :wink:

Ich bin beschüttert…und das bei so nem ernsten Thema…uaaah.

Gruss
M. (albern)

opposition und aliens
gruess dich heinrich,

ich glaube die „opposition“ hier wird eher bald verschwoerungstheorien aufstellen, dass aliens erst diverse dritte manipuliert haben, um mit gesammelter kraft dann und verstaerkten hirnwellen westerwelle moellemann und karsli umzuprogrammieren. wirste sehen, geht gleich los die debatte :wink:

mit freundlichsten gruessen und *gigg* :smile:
lego

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

das ist ja so unfair, ich will sofort heftigste kritik,
natuerlich auch mit keuligen worten und etc was so alles dazu
gehoert.

ist eine typisch deutsche Einstellung.
reicht das ? *hmmmpf*

Was ist denn jetzt daran eine Beschimpfung, wenn du lego vorwirfst, einem Vorurteil über Deutsche zu entsprechen? *g*

Schalom,
Eli

Wie gesagt, warum sollte ich beruhigt sein, nur weil es in
einem anderen Land nicht sicherer ist? Dürfen wir über das
Klima in unserem Land nicht mehr reden, weil anderswo Krieg
ist? Brauchen wir über Wirtschaft nicht mehr reden, weil
andereswo die Leute hungern?

Doch klar! Die Hitze der Diskussion legt bloß nahe, über ein
Hochspielen der Situation der Juden in Dtld. die Taten der
Juden in Israel herabspielen zu wollen.

Aha. Warum sollte ich daran ein Interesse haben, wenn mich nur das erste direkt betrifft? Zum Hochspielen solltest Du dir vielleicht vorstellen, das selbst bei einem Prozent Antisemiten in Deutschland den Juden immer noch eine deutliche Mehrheit gegenüber steht. Aus diesem Grund nehmen wir die Sache natürlich anders war und ich hoffe immer noch, dass man hier Verständnis für eine Minderheit aufbringt, welche in diesem Land nicht immer so gute Erfahrungen gemacht hat. Womit ich jetzt niemanden etwas vorwerfen will, sondern nur verdeutlichen, dass bei uns andere Überlegungen angestellt werden.

Woanders hier wurde schonmal gefragt, was eigentlich der ZdJ
zum israelisch-palästinensischen Konflikt sagt.

Ich verstehe nicht, warum er dazu verpflichtet wäre und du darauf hinweisen musst, wenn er Zustände hierzulande kritisiert oder zur Diskussion stellt. Er ist eine Organisation von Juden, welche in der BRD leben - und eben nicht in Israel.

Und zu den Untersuchungen ist mir noch eingefallen, daß mich
mal interessieren würde, wieviel Prozent aller israelischen
Staatsbürger latent deutschfeindlich sind. Und latent
palästinenserfeindlich bitte auch.

Was hat das mit dem Thema zu tun? Du (und nicht ich) willst du deutlich vom Thema ablenken. Das Thema hier ist Antisemitismus in Deutschland und hier in www und nicht Israel. Davon abgesehen wüsste ich ehe nicht, was ich (und noch weniger lego oder andere) mit Rassismus in Israel zu tun hätte.

(Aus reinem Interesse, nicht um evtl. vorhanden Antisemitismus
zu verharmlosen.)

Dann mache ein neues Thema im Bereich Ausland auf.

Wo habe ich jemanden beschimpft für Kritik an Israel?

Ging es hier um Kritik an Israel?

Ich glaube, es ging um Kritik an Friedmann.

Eben. Deine Unterstellung, war aber das man für Kritik an Israel beschimpft wird.

Hast Du o.g. Satz nicht gesagt, sinngemäß?

Ja und im Zusammenhang entsteht da keine Schuldfrage daraus.

Wenn habe ich hier als Antisemitien bezeichnet? Jetzt wird es
aber spannend.

Ich korrigiere mich: „latenter Antisemit!“. Lies Dir nochmal
deine Beiträge durch, Du wirst es finden.

Selbst das habe ich niemanden vorgeworfen, sondern mich nur auf Argumente bezogen. Warum man diese wiederum verwendet ist eine andere Frage und solange sich der Betreffende nicht dazu äussert, könnte ich hier nur spekulieren.

Beispiel:
„Mit Auge um Auge muss in Israel schluss sein.“ Ein normaler Satz welcher oft im Zusammenhang mit Israel fällt. Dieser Satz enthält aber dennoch ein antisemitsches Klischee, nämlich das die Juden rachsüchtig wäre, was in letzterm Zusammenhang immer mit diesem Satz ausgedrückt wird. Darauf kann man nun hinweisen, sagt aber damit nichts über die Kritik noch den Kritisieren aus. Meistens ist es völlig unbekannt, dass es diesen Antijudaismus aufgrund dieser Steller gibt und das Jude die Stelle ganz anders auslegen.

Ich sehe Friedmann nicht als Kritiker. Kritik sollte
sachbezogen sein.

Solange der Kritisierte die Sachebene nicht verlässt, hast Du recht. Aber die Unterstellung Friedman würde mit seiner Art Antisemiten schaffen, ist für mich kein Sachargument mehr oder siehst Du das anders?

Kannst Du den Absatz da oben näher ausführen, bitte? Ich
möchte da nur ungern was reininterpretieren, was Du nicht
meinst.

Meinst Du das:

Ich giesse Öl ins Feuer - naja, jetzt geht es mir hier wohl
langsam so wie Friedman. Die Kritiker sind die Ursache und
nicht der Anlass der Kritik.

Was muss man da hineininterpretieren? Es ist ja hier wohl so, dass wir nicht darüber diskutieren, warum es soviel latenten Anitsemitismus gibt und was man dagegen tun kann, sondern warum wir durch diese Feststellung jemanden beleidigen. Nicht die Ursache - latenter Antisemitismus - wird kritisiert, sondern die Kritiker - welche darauf hinweisen.

Schalom,
Eli

Er sagt, daß es wohl nicht gelingen wird, den Ruf als
Antisemit loszuwerden, wenn man meint, sich gegen Friedmann(s
Aussagen) wehren zu müssen.

Hierzu meine Aussage:

Dann tue etwas gegen die Vorurteile gegen Juden und rufe nicht
dazu auf, dass man sich gegen Friedman wehren muss. Ansonsten
wird dir das wohl nicht gelingen :wink:

Es gibg hier darum gegen antisemitische Vorurteile anzugehen. Diese baut man nicht ab, indem man in dieser Debatte dazu aufruft gegen Friedman sich wehren zu müssen.

Das ist erstmal nur eine Feststellung.

Deine Interpretation meiner Aussage. Du beziehst das „das“ in dem Satz auf den Ruf als Antisemiten, dieser kommt aber in dem ganzen Absatz nicht vor.

AHA, super, ganz toll, die opfer muessen geaendert werden,
logisch, an denen liegt es, da bin ich ja einem irrtum frueher
erlegen gewesen.

Wer ist hier Opfer und wer ist Täter? Die Unterscheidung ist
in diesem Fall nicht ganz so einfach, denke ich.

Es geht um Antisemitismus im Allgemeinen hierzulande. Und da sind ja wohl Opfer und Täter klar oder etwa nicht?

Grundsätzlich sehe ich die Verantwortung für Wohlbefinden und
ein schönes Leben zuerst bei jedem selbst, richtig.

Aha, ich bin also Schuld daran, dass mich die Leute auf der Strasse beschimpfen und bespucken, obwohl ich diese Leute garnicht kenne, noch etwas mit ihnen zu tun habe? Es tut mir leid, aber jetzt hast Du dich völlig verrannt und es fällt mir schwer, diese Aussagen nicht antisemitisch zu verstehen.

sehr gut, du benutzt gleich ein keulenwort, aeh ja …

Och, ist das in diesem Thread was besonderes, dieses Wort? Um
mit „Elis“ Argumentation zu kommen: ICH habe damit nicht
angefangen.

Ich frage mich immer noch, wo ich gehetzt habe. Wo habe ich gegen etwas aufgerufen? Ich erinnere mich nur, dass Du dich gegen Friedman wehren wolltest. Aber wahrscheinlich ist diese Wiederholung deiner Aussage schon Hetze gegen dich :wink:

Und falls Du dich hierzu nun äusserst, wüsste ich auch gern gegen wenn ich hier den hetze.

Schalom,
Eli

hmmm klar, wer fing zuerst an, hui wo faengt man an zu suchen.
dennoch glaube ich, wir koennen uns mehrheitlich (eli, doc,
lego sagen wir mal) mit 100 pro einigen, wer hier keulen im
forum zuerst oder massgeblich in angriff und verteidigung
benutzt.

Dazu müsste ich ja erst einmal genau wissen, wer sich hier überhaupt von wem und durch was angegriffen fühlt. Ich kann nur sagen, dass mir hier im Forum vier(!) Personen geraten haben, nach Israel zu gehen, nachdem ich auf ihre Argumente eingegangen bin. Die müssen sich durch mich ja bedroht gefüllt haben. Aber verstanden habe ich es noch nicht. Also wer fühlt sich hier von mir angegriffen? Wie war das mit dem Tacheles?

Schalom,
Eli

das ist ja so unfair, ich will sofort heftigste kritik,
natuerlich auch mit keuligen worten und etc was so alles dazu
gehoert.

ist eine typisch deutsche Einstellung.
reicht das ? *hmmmpf*

Was ist denn jetzt daran eine Beschimpfung, wenn du lego
vorwirfst, einem Vorurteil über Deutsche zu entsprechen? *g*

Das versteht nur ein Deutscher :smile: *blblblbl*

So, nun aber genug rumgeblödelt, es wird wieder ernst…*g*

Gruss
M.

Was ist denn jetzt daran eine Beschimpfung, wenn du lego
vorwirfst, einem Vorurteil über Deutsche zu entsprechen? *g*

Das versteht nur ein Deutscher :smile: *blblblbl*

Das verstehe ich als Deutscher nun wieder nicht?!
Eli

hallo eli!

Dazu müsste ich ja erst einmal genau wissen, wer sich hier
überhaupt von wem und durch was angegriffen fühlt. Ich kann

jau pudels kern ihmo, fuer die zielgruppe mancher leute :wink:

nur sagen, dass mir hier im Forum vier(!) Personen geraten
haben, nach Israel zu gehen, nachdem ich auf ihre Argumente

ah ja, wahrscheinlich waere die eine oder andere person davon dann auch geneigt, dir eine beleidigung deutschlands vorzuwerfen, wenn du denn nach IL gehst.

eingegangen bin. Die müssen sich durch mich ja bedroht gefüllt
haben. Aber verstanden habe ich es noch nicht. Also wer fühlt
sich hier von mir angegriffen? Wie war das mit dem Tacheles?

genau!

lehitraot, lego

marion eli lego schimpfen :wink:
lol lasst uns aufhoeren, ich kann nicht mehr, *g*

aloha lego

DAS:

das ist ja so unfair, ich will sofort heftigste kritik,

ist eine typisch deutsche Einstellung.

das war von mir ein klarer ironischer witz an lego
ich hatte gehofft, er hätte ditt ding oooch jeschnallt. :smile:

oh du hattest richtig gehofft, ich nahm solches mehrheitlich wohlwollend an =O)

Ich bin beschüttert…und das bei so nem ernsten
Thema…uaaah.

ja richtig, darum lasst uns nicht mehr ernstes mit albernheit die bedeutung nehmen.

also beste gruesse, lego

Hi!

Ich unterstütze blinden und unbegründeten Haß auf jegliche
Bevölkerungsgruppen in keinster Weise. Aber zu allererst sehe
ich die Pflicht, etwas zu ändern, bei den Betroffenen selbst.

Ein toller Satz! :wink:

Nicht wahr?!

Stell dir vor, eine Frau wird vergewaltigt.
Damit steht sie - laut deiner Aussage - in der Pflicht, etwas
zu ändern. Denn sie ist ja die Betroffene.

SCNR!

Och, nö. Wir reden hier von politischen und sozialen Meinungen, von Vorurteilen und Vorbehalten.

Vergewaltiger packe ich schon eher in die Kategorie Verbrecher und/oder Psychiatriebedürftig.

Das ist gerade das, was ich mit der Feststellung, daß es schwer ist, hier zw. Opfer und Täter zu unterscheiden, ausdrücken wollte:

Im Falle einer Vergewaltigung ist dies kaum diskussionswürdig.

Im Falle von Möllemann und Friedmann, ja auch im Falle der Israelis und Palästinenser möchte ich den sehen, der da mit dem Finger auf den eindeutigen Täter zeigt. Dann wüsste ich nämlich, über wen ich mal wieder herzhaft lachen könnte (über den Fingerzeiger nämlich).

Heinrich

(NR)SNIFOC

Doc.

hmmm klar, wer fing zuerst an, hui wo faengt man an zu suchen.
dennoch glaube ich, wir koennen uns mehrheitlich (eli, doc,
lego sagen wir mal) mit 100 pro einigen, wer hier keulen im
forum zuerst oder massgeblich in angriff und verteidigung
benutzt.

Dazu müsste ich ja erst einmal genau wissen, wer sich hier
überhaupt von wem und durch was angegriffen fühlt.

Ich empfinde Israels Kampfhandlungen als grausam, dumm und ungerecht. Ich empfinde Herrn Friedmann als einen durchgeknallten Typen, der leider in einer Position sitzt, in der er einiges bewirken kann.

Solange ich das darf, ohne mir den Vorwurf auch nur latenten Antisemitismusses anhören zu müssen, hab ich kein Problem.

Ich kann
nur sagen, dass mir hier im Forum vier(!) Personen geraten
haben, nach Israel zu gehen, nachdem ich auf ihre Argumente
eingegangen bin.

Also, ich nicht! Ausdrücklich nicht!

Die müssen sich durch mich ja bedroht gefüllt
haben. Aber verstanden habe ich es noch nicht. Also wer fühlt
sich hier von mir angegriffen? Wie war das mit dem Tacheles?

Siehe oben. Um es nochmal deutlich zu machen: Es ist mir auch schnurzegal, wer sich wo begraben lässt.

Ein Problem habe ich jedoch: Den Zusammenhang zw. jüdischem Glauben und dem Lande Israel. Deshalb vielleicht mal an dich direkt die Frage:

Identifizierst Du Dich mit Israel als Staat? Und wie sieht das die Mehrheit der Juden? Kann man dazu ne Aussage treffen?
Ist das mehr wie für einen deutschen Christen (für den ja i.d.R. kein Zusammenhang zw. Glauben und Land besteht), oder existiert da schon eine engere Bindung? Also, fühlt man sich als Jude schon ein wenig als Exil-Israelit fern der (geistigen wie physischen) Heimat? Oder ist es „nur“ ein Staat wie jeder andere, wie Kanada, Norwegen oder Mocambique?

Interessiert mich wirklich, weil ich merke, daß es mir schwer fällt, hier zu sauber zu trennen.

Schalom,
Eli

Gruß,

Doc.

Ein Problem habe ich jedoch: Den Zusammenhang zw. jüdischem
Glauben und dem Lande Israel. Deshalb vielleicht mal an dich
direkt die Frage:

Identifizierst Du Dich mit Israel als Staat?

Wie du oben schon geschrieben hast, hauptsächlich mit dem Land. Mit dem Staat eigentlich nicht soviel.

Und wie sieht das die Mehrheit der Juden? Kann man dazu ne
Aussage treffen?

Insgesamt wird sich aufgrund verschiedener Umstände mit dem Staat, dem Land, den Leuten identifiziert. Aber das machen auch viele, welche Verwandte oder gute Freunde in einem anderen Land haben. Dadurch beschäftigt man sich auch mit dem Land, Staat und den anderen Leuten dort. Bezogen auf Juden und Israel gibt es hier alles. So findest Du sicherlich hierzulande auch Spinner, welche von Grossisrael träumen.

Ist das mehr wie für einen deutschen Christen (für den ja
i.d.R. kein Zusammenhang zw. Glauben und Land besteht), oder
existiert da schon eine engere Bindung?

Ja, da existiert eine engere Bindung, weil uns dieses Land von G’tt versprochen wurde (religiös). Dieses wurde nun über die Jahrhunderte aufrecht erhalten und war oft in Zeiten schwerer Not und Unterdrückung die einzigste Hoffnung. Dieses drückt sich im Judentum in vielem aus, so dass auch sekuläre Juden diese Bindung haben.

Also, fühlt man sich als Jude schon ein wenig als Exil-Israelit
fern der (geistigen wie physischen) Heimat? Oder ist es „nur“
ein Staat wie jeder andere, wie Kanada, Norwegen oder
Mocambique?

Bezogen auf den Staat bin ich mir nicht so sicher. Vom Land her ist es keines wie jedes andere auch. So gibt es auch zahlreiche Juden welchen den Staat aus verschiedensten Gründen ablehnen - selbst wenn sie sogar dort leben.

Interessiert mich wirklich, weil ich merke, daß es mir schwer
fällt, hier zu sauber zu trennen.

Ich denke nicht, dass es jetzt einfacher geworden ist, nachdem ich sowohl als auch geschrieben habe :wink:

Schalom,
Eli