Wer brachte Hitler an die Macht

Hallo

Mir ist gestern eine´interessante These untergekommen. Um den Kommunismus zu etablieren braucht man eine Weltrevolution, das heisst mit gewaltsamen Mitteln, da sich ja viele nicht freiwillig zu ihrem Glück zwingen liessen, wie die russichen Kommunisten ja leider erfahren mussten. Um als Befreier von den Kapitalisten und Kreigstreibern dastehen zu können, konnte man das nur nach einem Krieg den " Befreiten" rüberbringen. (Der 1. Versuch der war Anfang der 20er an der Weichsel durch Pilsudski noch einmal vereitelt worden, in der Zeit wäre es relativ leicht gewesen, ganz Europa, insbesondere Deutschland in den Strudel mit reinzuziehen.)
Die Komintern brauchte also zur zwangsweisen Weiterverbreitung ihres Systems eine solche Situation, man wusste, dass sich D für Versaeille revanchieren würde und hat mit daraufhingearbeitet, dass die Weimarer Republik unterging. Auf legalem Weg war keine Machtübernahme möglich.
Um diesen europäischen Krieg vom Zaun zu brechen, brauchte man A.H. und so sollen die deutschen Kommunisten aus Moskau die Anweisung erhalten haben, auf keinen Fall mit der SPD zusammenzuarbeiten, damit wäre A.H. verhindert worden, aber auch die Grundlage der Expansion des Bolschewismus.
Hat Stalin sich Hitler extra dafür aufgebaut um Lenins Vermächtnis zu erfüllen? Die Weltrevolution gewaltsam weiterverbreiten, freiwillig und mit legalen Mittel ging es ja anscheinend nicht?
Die Allierten haben ja erst 1945 begriffen wie sie verarscht worden sind und das Sie das falsche Schwein geschlachtet hatten. Hatte A.H. nicht recht, dass der Bolschewismus eine Gefahr für die ganze Welt sei?
Die Russen haben 4 jahre gebraucht um ihr ganzes Material aus dem kleinen Ostdeutschland wegzuschaffen, da kann doch keiner erzählen dass alles nur auf Verteidigung aus war. Was will ich mit 20.000 Panzern in dem kleinen Land?? Die würden doch nur im Stau stehn:wink:

Was sagt ihr dazu?? Ich weiss der Sieger bestimmt, was richtig gewesen ist, aber Stalin ist gottseidank nur bis Berlin gekommen und nicht bis Brest oder Rom.

LG
Mikesch

Genau!

Und Luther hat die ganze Reformation nur angezettelt, um endlich heiraten zu können.

Gruß - Rolf

Hallo

Mir ist gestern eine´interessante These untergekommen.

Klingt für mich eher nach Verschwörungstheorie. Sicherlich spielte Hitler in den sowj. Planungen eine Rolle (er sorgte für die nötige Ablenkung, damit die SU ihre Grenze „unbemerkt“ nach Westen verschieben konnte), aber in den von Dir dargestellten Dimensionen kann kein Mensch vorrausplanen. Zumal diese Planung extrem riskant gewesen wäre, da die Sache ja auch nach hinten hätte losgehen können.

Um diesen europäischen Krieg vom Zaun zu brechen, brauchte man
A.H. und so sollen die deutschen Kommunisten aus Moskau die
Anweisung erhalten haben, auf keinen Fall mit der SPD
zusammenzuarbeiten, damit wäre A.H. verhindert worden, aber
auch die Grundlage der Expansion des Bolschewismus.

Ich habe noch nie davon gehört, daß die SPD scharf drauf gewesen war mit der KPD zusammenzuarbeiten. KPD und NSDAP haben sich in der Weimarer Republik hinsichtlich Extremismus nichts genommen.

Die Russen haben 4 jahre gebraucht um ihr ganzes Material aus
dem kleinen Ostdeutschland wegzuschaffen, da kann doch keiner
erzählen dass alles nur auf Verteidigung aus war. Was will ich
mit 20.000 Panzern in dem kleinen Land?? Die würden doch nur
im Stau stehn:wink:

Hier wäre aber die HKL verlaufen. Die NATO hätte bestimmt nicht über Alaska angegriffen.

Gruß

Du hältst die kommunistischen Welteroberer ja für ganz schön clever.
Die bauen einfach einen Diktator auf, der die Weimarer Republik abschafft, einen Weltkrieg anzettelt und diesen Weltkrieg selbstverständlich verliert. Den Untergang ihres eigenen Reiches konnten sie leider nicht vorhersagen. Oder doch? Im weißen Haus scheinen jedenfalls noch einige ihrer Schergen zu sitzen um die USA reif für eine Revolution zu machen. :wink:

Hi Mikesch

Was sagt ihr dazu??

Das kommt unter meine Top 10 der besten Verschwörungstheorien

Ich überlege nur noch, ob ich sie vor oder erst nach den Reichflugsscheiben einreihen soll. *g*

Gruß
Edith

Hallo Mikesch

Was sagt ihr dazu??

wie recht Du hast!
Schließlich war Hitler Sozialist, denn NSDAP heißt ja National sozialistische Deutsche Arbeiter Partei

Oh je, wieder eine ‚schöne‘ Theorie

Gandalf

Holla.

Mir ist gestern eine´interessante These untergekommen.

Um auf so vielen Beinen gleichzeitig hinken zu können, braucht es schon einen Tausendfüßler mit Balletterfahrung …

Richtig ist, dass sowohl die extreme Rechte als auch die extreme Linke die Weimarer Verfassung in Bausch und Bogen ablehnten. Falsch ist aber die Annahme, dass Hitler oder die NSDAP - außerhalb des damals noch recht kleinen Zirkels der bedingungslosen Anhänger - irgendwann in den Zwanzigern als künftige Heilsbringer *npi* vorausgesehen wurden. Deine These setzt voraus, dass

  • Rotzbremsenadde als begrenzte Gefahr für den Kommunismus gelten konnte;

  • militärische Planungen existierten, die ein „Abschotten“ nach Westen auch gegen Waffengewalt ermöglicht hätten.

Aufgrund der Versorgungslage in der Sowjetunion kann getrost davon ausgegangen werden, dass der zweite Punkt nicht weiter untersucht werden muss (der erste Krieg war für Russland mindestens genau so verheerend gewesen wie für D). Es gab zu diesem Zeitpunkt keine Ressourcen, die eine wie auch immer geartete Verteidigung nach Westen hin hätten aussichtsreich erscheinen lassen. Und der erste Punkt müsste den Anstreicher schon zum Sympathisanten des Kommunismus umdichten.

Nein, Stalin verfolgte die Theorie vom „Sozialismus in einem Land“ nicht nur theoretisch, sondern war - durch das Erbe des Zarenreiches, aber auch durch seine eigenen Maßnahmen - nachgerade dazu gezwungen. Die Sowjetunion der späten Zwanziger und frühen Dreißiger stellte keine militärische Bedrohung dar; es ist sogar anzunehmen, dass nur die Weltwirtschaftskrise Stalin den Hals gerettet hat. Ohne diese kein F.D. Roosevelt; ohne FDR kein Ruck nach links; ohne Ruck nach links nicht die massive Unterstützung der sowjetischen Kriegführung spätestens ab 1941.

Jetzt könnte man natürlich weiter spintisieren, dass die bolschewistische Weltverschwörung die Weltwirtschaftskrise zur Unterstützung Stalins angeleiert hätte … E-\

Gruß Eillicht zu Vensre

Da fällt mir nur der alte Witz ein:
Moskau, 10.Mai 1945. Im Kreml fährt ein Auto mit abgedunkelten Scheiben vor. Es hält vor dem Eungang zum Politbüro, Hitler steigt aus. Er geht geradewegs in Stalins Büro, nimmt den Bart und die Perücke ab, salutiert und meldet: „Auftrag ausgeführt, Genosse!“

Hallo

Mir ist gestern eine´interessante These untergekommen.

Klingt für mich eher nach Verschwörungstheorie. Sicherlich
spielte Hitler in den sowj. Planungen eine Rolle (er sorgte
für die nötige Ablenkung, damit die SU ihre Grenze „unbemerkt“
nach Westen verschieben konnte), aber in den von Dir
dargestellten Dimensionen kann kein Mensch vorrausplanen.
Zumal diese Planung extrem riskant gewesen wäre, da die Sache
ja auch nach hinten hätte losgehen können.

ist sie ja auch, A.H. hat 4 Wochen eher zugeschlagen, beim Einmarsch wurden von den Deutschen Mill. von ´Topogafischen Karten gefunden, teilweise zerstört oder gar nicht mehr abtransportiert. Es waren Karten Deutschlands sowie Westeuropas.
Stalin hat am 29.5. 1940 den deutschen Sprachführer für seine Soldaten drucken lassen, der wurde ebenfalls Waggonweise von den Deutschen vorgefunden.
Das braucht man natürlich zur Verteidigung Russlands…

Um diesen europäischen Krieg vom Zaun zu brechen, brauchte man
A.H. und so sollen die deutschen Kommunisten aus Moskau die
Anweisung erhalten haben, auf keinen Fall mit der SPD
zusammenzuarbeiten, damit wäre A.H. verhindert worden, aber
auch die Grundlage der Expansion des Bolschewismus.

Ich habe noch nie davon gehört, daß die SPD scharf drauf
gewesen war mit der KPD zusammenzuarbeiten. KPD und NSDAP
haben sich in der Weimarer Republik hinsichtlich Extremismus
nichts genommen.

Die Russen haben 4 jahre gebraucht um ihr ganzes Material aus
dem kleinen Ostdeutschland wegzuschaffen, da kann doch keiner
erzählen dass alles nur auf Verteidigung aus war. Was will ich
mit 20.000 Panzern in dem kleinen Land?? Die würden doch nur
im Stau stehn:wink:

Hier wäre aber die HKL verlaufen. Die NATO hätte bestimmt
nicht über Alaska angegriffen.

Dir scheint die Definition der Panzerwaffe nicht so richtig geläufig zu sein: Ich lese da immer nur was von hervorragender Angriffswaffe, für Verteidigung eher ungeeignet. Für die Norddeutsche Tiefebene und bis Brest gut geeignet. In meiner Armyzeit hatten wir immer den Spruch:Wenn wir Freitagabend losfahren, sind wir locker Sonntagmittag am Atlantik…

Gruß

LG

Hallo Eillicht

Holla.

Mir ist gestern eine´interessante These untergekommen.

Um auf so vielen Beinen gleichzeitig hinken zu können, braucht
es schon einen Tausendfüßler mit Balletterfahrung …

Richtig ist, dass sowohl die extreme Rechte als auch die
extreme Linke die Weimarer Verfassung in Bausch und Bogen
ablehnten. Falsch ist aber die Annahme, dass Hitler oder die
NSDAP - außerhalb des damals noch recht kleinen Zirkels der
bedingungslosen Anhänger - irgendwann in den Zwanzigern als
künftige Heilsbringer *npi* vorausgesehen wurden. Deine These
setzt voraus, dass

  • Rotzbremsenadde als begrenzte Gefahr

für den Kommunismus gelten konnte;

  • militärische

Planungen existierten, die ein „Abschotten“ nach Westen auch
gegen Waffengewalt ermöglicht hätten.

Aufgrund der

Versorgungslage in der Sowjetunion kann getrost davon
ausgegangen werden, dass der zweite Punkt nicht weiter
untersucht werden muss (der erste Krieg war für Russland
mindestens genau so verheerend gewesen wie für D). Es gab zu
diesem Zeitpunkt keine Ressourcen, die eine wie auch immer
geartete Verteidigung nach Westen hin hätten aussichtsreich
erscheinen lassen. Und der erste Punkt müsste den Anstreicher
schon zum Sympathisanten des Kommunismus umdichten.

Nein, Stalin verfolgte die Theorie vom „Sozialismus in einem
Land“ nicht nur theoretisch, sondern war - durch das Erbe des
Zarenreiches, aber auch durch seine eigenen Maßnahmen -
nachgerade dazu gezwungen.

Widerspruch: Marx hat immer nur von Weltrevolution geschrieben und Lenin & Co verstanden sich als die Erben.
Zitat von Trotzki 1917:
Unsere ganze Hoffnung setzen wir darauf, dass unsere Revolution eine europäische entfesselt. Wenn die Völker Europas, die sich erhoben haben, den Imperialismus nicht zerschmettern, werden ohne Zweifel wir zerschmettert werden. Entweder entfesselt die russische Revolution den Kampf im Westen, oder die Kapitalisten aller Länder ersticken unseren Kampf… Ende
Da sich niemand freiwillig sozialistisch bekehren lassen wollte, blieb ja nur der gewaltsame Weg. Den 1. Anlauf nahm man ja schon 1920 und hätte es auch fast geschafft

Die Sowjetunion der späten

Zwanziger und frühen Dreißiger stellte keine militärische
Bedrohung dar; es ist sogar anzunehmen, dass nur die

aber anfang der 40er durchaus.
" Die Militärdoktrin der Roten Armee besagt: Der Feind ist auf seinem eigenen Territorium zu schlagen"
Roter Stern, 18.April 1941
Den Vorschlag wie gegen den Feind 1940 - 1941 aufzumarschieren sei, findet man im Zentalarchiv des russischen Verteidigungsministeriums, Fonds 16, Liste 2951, Akte 239, Blatt 197 - 244
Datum 18.9. 1940
Die Russen hatten 1941 ca 24.000 Panzer, ein Teil davon war schon marschfertig, aufgemumpelt mit „Betongranaten“

Weltwirtschaftskrise Stalin den Hals gerettet hat. Ohne diese
kein F.D. Roosevelt; ohne FDR kein Ruck nach links; ohne Ruck
nach links nicht die massive Unterstützung der sowjetischen
Kriegführung spätestens ab 1941.

Widerspruch: Die Amis haben schon ab 1939 Stalin unterstützt. Die besten russischen Panzer hat ein Ami konstruiert, in der Panzertechnologie waren die Russen den anderen um Jahre vorraus. Die Amis haben ihre Panzer noch ende der 40er genietet

Jetzt könnte man natürlich weiter spintisieren, dass die
bolschewistische Weltverschwörung die Weltwirtschaftskrise zur
Unterstützung Stalins angeleiert hätte … E-\

Die WWK geht auf das Konto der Amis, da sie auf den Börsencrash falsch reagiert haben

Gruß Eillicht zu Vensre

LG
Mikesch

Hallo,

ist sie ja auch, A.H. hat 4 Wochen eher zugeschlagen, beim
Einmarsch wurden von den Deutschen Mill. von ´Topogafischen
Karten gefunden, teilweise zerstört oder gar nicht mehr
abtransportiert. Es waren Karten Deutschlands sowie
Westeuropas.

davon habe ich gehört…

Stalin hat am 29.5. 1940 den deutschen Sprachführer für seine
Soldaten drucken lassen, der wurde ebenfalls Waggonweise von
den Deutschen vorgefunden.

die habe ich schon gesehen. Stammen aber beide (logischer weise) nicht aus den 20er Jahren und würden somit beweisen, daß Stalin Hitler installiert bzw. seit den 20ern die Weltgeschichte vorrausgeplant hat.

Das braucht man natürlich zur Verteidigung Russlands…

Über die sowj. Planungen 1939-41 gibt es ja die verschiedensten Theorien von „rein Defensiv“ über „Präventivschlag“ bis „Offensiv“ ist ja alles vertreten. Bis jetzt hat sich aber (meines Wissens nach) niemand gefunden, der das ganze mal ernsthaft untersucht.

Dir scheint die Definition der Panzerwaffe nicht so richtig
geläufig zu sein: Ich lese da immer nur was von hervorragender
Angriffswaffe, für Verteidigung eher ungeeignet.

Super Definition - aus welchem Computerspiel stammt die? Ein Gegenangriff hilft der Verteidigung manchmal enorm und mit irgendwas hätte man sich ja auch der Ami-Panzer erwehren müssen.

Gruß

Überdosis Viktor Suworow?

Dir scheint die Definition der Panzerwaffe nicht so richtig
geläufig zu sein: Ich lese da immer nur was von hervorragender
Angriffswaffe, für Verteidigung eher ungeeignet.

Super Definition - aus welchem Computerspiel stammt die? Ein
Gegenangriff hilft der Verteidigung manchmal enorm und mit
irgendwas hätte man sich ja auch der Ami-Panzer erwehren
müssen.

Die Indizien deuten auf eine Überdosis Viktor Suworow hin ISBN: 3932381092 Buch anschauen , der hat eine ähnlich wissenschaftliche Art wie Erich von Däniken.

Mit dem Zeug haben sich in der entsprechenden Newsproup schon ganz andere blamiert, die betreffenden Karten und Sprachführer hat leider Gottes nie jemand gesehen - außer Viktor Suworow. Kommst Du jetzt auch noch mit den Flugpanzern und den Millionen von Fallschirmspringern?

Kommst Du jetzt auch noch mit den Flugpanzern und den
Millionen von Fallschirmspringern?

Da fällt mir spontan ein, das die Anfänge der sowjetischen Luftlandeeinheiten so aussah, das „Freiwillige“ in Strohballen eingebunden und aus sehr tief fliegenden Flugzeugen geworfen wurden.

MfG

Goetz

Moin,

Es waren Karten Deutschlands sowie
Westeuropas.

Ich habe während meiner Bundewehrzeit, ist schon etwas her, auch topographische Karten der DDR und Polens gesehen, deiner Logig folgend hieße das, es gab hier im Westen wohl Planungen, jenseits des eisernern Vorhangs einzufallen.

In meiner
Armyzeit hatten wir immer den Spruch:Wenn wir Freitagabend
losfahren, sind wir locker Sonntagmittag am Atlantik…

Nationale Volksarmy?

SCNR

Axel

Dir scheint die Definition der Panzerwaffe nicht so richtig
geläufig zu sein: Ich lese da immer nur was von hervorragender
Angriffswaffe, für Verteidigung eher ungeeignet.

Super Definition - aus welchem Computerspiel stammt die? Ein
Gegenangriff hilft der Verteidigung manchmal enorm und mit
irgendwas hätte man sich ja auch der Ami-Panzer erwehren
müssen.

hier ging es um NATO - Warschauer Pakt, was hat das mit

Die Indizien deuten auf eine Überdosis Viktor Suworow hin
ISBN: 3932381092 Buch anschauen , der hat eine ähnlich wissenschaftliche Art
wie Erich von Däniken.

zu tun? Welche Indizien meinst Du?

Das Buch habe ich im übrigen in der Vergangenheit wirklich mal überflogen und bin ganz deiner Meinung. Es ist wie bei Däniken: 5% Wahrheit, 95% Märchen. Eins, zwei interessante Sachen waren zwar dabei, aber das Buch ist nicht weiterzuempfehlen.

Er ist aber scheinbar der Einzige, der sich mit der sowj. (Außen-)Politik in den Vorkriegsjahren auseinandersetzt. Über die deutsche findet man jede Menge Literatur, über die sowj. so gut wie nichts.

Gruß

Ergänzung Suworow

Mit dem Zeug haben sich in der entsprechenden Newsproup schon
ganz andere blamiert, die betreffenden Karten und Sprachführer
hat leider Gottes nie jemand gesehen - außer Viktor Suworow.

Die sind in seinem Buch abgebildet - über die Echtheit läßt sich natürlich streiten

Hallo,

ich muß also mal gabz gabz hinten in meinem gehirn kramen, ob da noch was ist von der alten Theorie…

Marx und Engels gingen wohl von einer Art Weltrevolution aus, zumindest kann man das einigermaßen gesichert aus ihren Ausführungen wie im Kommunistischen Manifest folgern. Allerdings haben die beiden sich über den möglichen Verlauf einer solchen Revolution recht wenig Gedanken gemacht, ihre Tgeorien betrafen mehr den philosophischen und politöknonomischen Bereich.
Ernsthaft mit der Revolutionstheorie befaßt hat sich dann Lenin - der nahm aber Abstand von der Idee der Weltrevolution. Er kam mit seiner Theorie vom schwächsten Kettenglied - die revolution findet danach zuerst dort statt, wo der alte Machtapparat am schwächsten ist und wo sich die Situation am meisten zugespitzt hat. Und das war 1917 eindeutig in Rußland der Fall - das alte Zarenregime war am Ende in jeder Hinsicht und die Lebensbedingungen für das Volk waren katastrophal. Lenin ging ja davon aus, daß für das gelingen einer Revolution eine entsprechende revolutionäre Situation vorhanden sein muß - und das war im rückständigen Rußland zu dieser zeit der Fall.
(In diesem Sinne vetrat übrigens z.B. die RAF keine maristisch/leninistische Position - sie negierte schlichtweg die Tatsache, daß damals in der BRD gar keine Grundlage für einen revolutionären Umsturz da war, zudem lehnt Lenin ja Terror gegen Einzelpersonen ab. Die SED-Führung hat sich auch strikt davon distanziert - die RAF Leute waren für sie keine Kommunisten).
Und noch eins hat Lenin erklärt: Nach ihm gab und gibt es keinen Export der Revolution, es ist nicht möglich, eine sozialistische Revolution in ein anderes Land zu übertragen. (Das brachte auch mit sich, das Castro lange Zeit nicht als linientreuer Kommunist galt wegen seiner Einmischungen in Südamerika. Der liebe Che wurde von romantischen Möchtergernrevouzzern im Westen weit mehr verehrt als von der offiziellen kommunistischen Bewegung - sein Zug durch Südamerika gat schlichtweg als kontraproduktiv und sinnlos.)

Insofern war Hitler nun wirklich nichts, was für Stalin oder sonstwen von Nutzen gewesen wäre. Im Gegenteil, schließlich hat er ja die sehr linientreue KPD am stärksten bekämpft und die war aus Moskauer Sicht eine recht große und vielversprechende Bewegung. Zudem hat Hitlers Aufrüstung auch vor 41 schon wesentliche Kapazitäten der Sowjetunion gebunden, die ja gegenrüsten mußte - Stalin hätte diese Mittel sicher liebend gerne für seine umfangreichen Probleme im Lande ausgegeben.

Gernot Geyer

Hallo,

Weltkrieg selbstverständlich verliert. Den Untergang ihres
eigenen Reiches konnten sie leider nicht vorhersagen. Oder
doch? Im weißen Haus scheinen jedenfalls noch einige ihrer
Schergen zu sitzen um die USA reif für eine Revolution zu
machen. :wink:

Na klar doch. Wir warten doch nur auf Putins Anweisung, daß die Übung beendet ist und alles wieder von vorne anfängt. Mauer bauen wird ja schon wieder geübt an der Ostsee.

Gernot Geyer

Genau Andersrum!
Stalin hat mehr Kommunisten umgebracht als Hitler. Folglich war STALIN die Marionette - auch wenn ich dann das Drehbuch überhaupt nicht mehr verstehe…

Viele Grüsse!

Denis