Wer hat Lust eine Partei mit mir zu gründen?

Basiert diese Ansicht nicht vielmehr darauf, daß auf der einen
Seite
Menschen arbeiten/produktiv sind, während auf der anderen
Seite
jemand steht, der FÜR SICH ARBEITEN LÄSST

ohgott was sollen diese tiefroten ideologischen aussagen? wie
kommst du nur darauf, daß ein unternehmer „für sich arbeiten
läßt“ und „nicht produktiv ist“?

Er ist nicht nur nicht produktiv, er ist kontraproduktiv! Dadurch, dass er seine Arbeitszeit nutzt, dem Markt Geld als Tauschmittel zu entziehen und in Geldkapital verwandelt, vernichtet er die Arbeit anderer Mnschen.
Aber dazu müsste man sich etwas mit Ökonomie beschäftigen, um das zu verstehen (du, ich habs kapiert).

Gruß
Frank

Hallo Frank!

Na logisch greift sich jeder :open_mouth:ssi an den Kopf, wenn er :sehen muß, wie man in diesem :Land Entropie verwaltet, :welche die Erde längst :exportiert hat. Dazu mußt du :mir einen einzigen
vernünftigen Grund nennen!!

Ist das die Antwort, die Du einem mittelständischen
Unternehmer gibt, falls er Dich fragt, wie er hier und jetzt
sein Unternehmen aus einer schwierigen Lage befreien kann?

Nein. Das wäre die Antwort darauf, wenn er mich fragt, wie er langfristig vernünftig wirtschaften soll.
Kurzfristig bleibt ihm nichts weiter übrig, als sich weiterhin mit seinen Mitmenschen „zu prügeln“ um das letzte bißchen als Tauschmittel umlaufende Geld. Letztlich ist dieser mittelständische Unternehmer auch nur der etwas besser gestellte Prolet.

Der Unternehmer muß einige Mitarbeiter entlassen, weil nicht
genügend Aufträge vorhanden sind oder weil automatisiert
werden muß, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Und Du sagst, er
solle keine Mitarbeiter entlassen, dafür sagst Du Deinen
eingangs zitierten Spruch auf. Und was glaubst Du wohl, was
dann passiert? Glaubst Du, der Betrieb überlebt mit Deinem
Spruch?

Das ist eine glatte Lüge. Wo hab ich das erzählt?
Logisch muß er seine MA entlassen. Wenn denen das nicvht past, sollen sie die Klappe halten oder Revolution machen :smile:

Stelle Dir vor, der Unternehmer kann mit Maßnahmen nicht bis
zur Weltrevolution o. ä. warten, er muß vielmehr sofort
reagieren, weil sonst alle Arbeitsplätze über den Deister
gehen. Sagst Du ihm, er soll alles zum Teufel gehen lassen, er
soll keine Arbeitsplätze retten, soll nicht automatisieren?

Nein, er solte zusehen, dass er möglichst viel Gewinn erwirtschaftet. Er beschleunigt den Crashkurs damit anständiger Weise.

Wie ich Dich einschätze, wirst Du alles Erdenkliche zitieren,
Links aufschreiben, aber niemals auf die konkrete
Problemstellung eingehen.

Falsch. Nach konkreten Problemen wurde ich nicht gefragt. Dafür nehme ich aber auch viiiiiieeeeeel Geld :smile:
Darum ging es mir nicht, sondern dasrum, die Dinge beim Namen zu nennen, damit wir uns in der weiteren Entwicklung dieses Landes nicht a) auf dem Schlachtfeld, wie das der Herr Ackermann gern hätte, oder b) in einer neuen DDR wiederfinden.

Gruß
Frank

Hallo Mirijam aka littlefood,

Hi maxet - bitte nicht foo d , sondern foo l :smile:

klar, wenn Wolfgang nicht will (davon gehe ich fast aus, weil es meist einfacher ist, etwas von vorneherein abzulehen, ohne es zu kennen, statt sich intensiv damit zu beschäftigen - aber wer weiß) - dann schicke ich es Dir gerne.

Was gibt’s denn in Dresden (war leider noch nie da) Schönes? Schicke es Dir aber auch ohne „Gegengeschenk“ :smile:

Viele Grüße

Mirjam

tiefroter weise frage ich jetzt mal zurück,
wie man 10 Tage auf Urlaub fährt, wenn man keine 7 Tage am Stück frei hat.

wenn
niemand sich trauen würde ein unternehmen zu gründen, dann
gäbe es nichts.

Gäbe es „nichts“, gäbe es auch keinen Menschen
Aha, Kapitalismus und Ausbeutung sind sind also die Voraussetzungen des menschlichen Lebens ?

Moin Frank,

mir fallen da wenigstens zwei Parteien ein, die sich darauf
berufen. …

Ja, berufen tun sie sich darauf. Sein tun sie´s aber nicht.
Ein bürgerlicher Wahlverein ist prinzipiell etwas
staatstragendes. Damit geht die Willkür einer Herde Deppen
weiter.

Versteh ich Dich richtig : Linke Partein = staatstragende
bürgerliche Wahlvereine ?
Damit bist Du dann wohl bei der Revolution als einzigem
Ausweg. Diese Option ist m.E. aber eher theoretischer Natur,
weil dafür eine Machtfrage positiv zu beantworten wäre. Im
Gedankenspiel : Ein Staatsystem, welches sich in seiner
Existenz ernsthaft bedroht sieht, würde (auch wenn die
Verfassung noch anderes vorschreibt) zu militärischen Mitteln
greifen. Folglich bräuchte man militärisches Potential. Und da
sind wir dann in der Utopie…

Utopie??? Den EU-Verfassungsentwurf hast du dir hoffentlich mal durchgelesen? Dort ist der Einsatz von Militär im inneren zur Abwehr von Gefahr (für den Staat, nicht die Bevölkerung) in Verfassungsrang erhoben worden. Die stehen mit dem Rücken zur Wand und wissen ganz genau, das sie früher oder später nicht anders können.

Der Weg zur Veränderung geht also nur durch die Parlamente.

Nein, die bürgerlichen werden Revolution machen, wetten wir?

Und da können eben nur Parteien hingelangen.

Falsch, auch Einzelpersonen. Das wäre aber egal - mir geht es bei der Partei darum, dass diese prinzipiell hierarchisch organisiert sind. Damit sind linke und bürgerliche Parteien identisch.
Eine moderne Führungsstruktur muß sich einen Kopf machen, wie sie sich heterarchisch strukturiert. Damit ist eine Basisdemokratie von Haus aus gegeben. Funktionieren tut das aber nur mit emanzipierten Menschen.

Klar, an denen die es gibt, gibt es viel zu kritisieren, aber
ohne ihr Vorhandensein?
Wie willst Du linke Alternativen zu diesem weitverbreitenen
neoliberalen Gesülze in die Gesellschaft tragen.
Zum Beispiel die PDS vor und nach 2002. Da sind die
bundesweiten Kommunikationsmöglichkeiten weitgehend
weggebrochen. Da gibt es Alternativvorschläge zur herrschenden
Politik, über die aber gesellschaftlich nicht einmal mehr
diskutiert wird, weil das Ignorieren möglich geworden ist.

Gibts nicht, diese Alternativen. Das wissen die auch. Wenn sie sich aber nicht in Parlamente wählen lassen, stehen sie auf dem AA.
Es gibt für D keine Alternativen, weil es D in diesem Sinne als Nationalstaat nicht mehr gibt. Sollten wir hier ne Runde Sozialismus machen, klappen die Amis in sich zusammen mit einer Reihe weiterer Staaten. Ich bin mir sicher, dass die Wege finden werden, das zu verhindern. Venezuela ist da immer noch das kleinere Übel. Die haben immer noch eine frei konvertierbare Währung, also = Kapitalismus.

Gruß
Frank

Basiert diese Ansicht nicht vielmehr darauf, daß auf der einen
Seite
Menschen arbeiten/produktiv sind, während auf der anderen
Seite
jemand steht, der FÜR SICH ARBEITEN LÄSST

ohgott was sollen diese tiefroten ideologischen aussagen? wie
kommst du nur darauf, daß ein unternehmer „für sich arbeiten
läßt“ und „nicht produktiv ist“?

Er ist nicht nur nicht produktiv, er ist kontraproduktiv!
Dadurch, dass er seine Arbeitszeit nutzt, dem Markt Geld als
Tauschmittel zu entziehen und in Geldkapital verwandelt,
vernichtet er die Arbeit anderer Mnschen.
Aber dazu müsste man sich etwas mit Ökonomie beschäftigen, um
das zu verstehen (du, ich habs kapiert).

Sehe ich ebenso. Ein Blick in die Zeitung (Exportzahlen, private Geldvermögen,Entwicklung der Reallöhne)
und simple Grundrechenarten würden dies bereits belegen. Naja, manche wollen eben blind sein…
Gruß Stefan

Er ist nicht nur nicht produktiv, er ist kontraproduktiv!

soso dann hast du deinen computer wohl im lotto gewonnen und anstatt einem provider nutzt du rauchzeichen? woher kommen die tollen produkte die wir alle benutzen? die schnitzen wir uns doch nicht selbst für den eigengebrauch.

gruß
datafox

Hallo!

Aha, Kapitalismus und Ausbeutung sind sind also die
Voraussetzungen des menschlichen Lebens ?

Obwohl mir klar ist, wie sinnentleert Diskussionen mit Ideologen i. d. R. zu sein pflegen, frage ich Dich, worin die Ausbeutung besteht, wenn Arbeit mit Geld entlohnt wird? Welche Alternative gibt es? Siehst Du die Notwendigkeit eines Unternehmens, Gewinn zu erwirtschaften? Falls nein, wovon sollen Produktentwicklungen, Daseinsvorsorge und Investitionen aller Art bezahlt werden?

Gruß
Wolfgang

wie man 10 Tage auf Urlaub fährt, wenn man keine 7 Tage am
Stück frei hat.

man nimmt ein handy und einen laptop mit und arbeitet vom urlaubsort. geht, nervt aber natürlich.

Aha, Kapitalismus und Ausbeutung sind sind also die
Voraussetzungen des menschlichen Lebens ?

umgekehrt.
die menschliche natur ist die voraussetzung für kapitalismus. alles andere scheitert notwendigerweise.

gruß
datafox

Er ist nicht nur nicht produktiv, er ist kontraproduktiv!

soso dann hast du deinen computer wohl im lotto gewonnen und
anstatt einem provider nutzt du rauchzeichen? woher kommen die
tollen produkte die wir alle benutzen? die schnitzen wir uns
doch nicht selbst für den eigengebrauch.

Den PC haben dessen Lohnsklaven hergestellt, die dadurch erpresst werden, weil er weiss, dass sie täglich was zu essen brauchen.
Sicherlich fand das in den letzten Jahrzehnten unter auf bis zur Unkenntlichkeit verschobenen Umständen statt. Wenn du nach Asien schaust, wo die Teile hergestellt wurde, sieht das aber ganz anders aus.
Um Waren zu produzieren, brauche ich kein fiktives Kapital. Das ist nur eine künstliche, keinesfalls natürliche, Abhängigkeit schaffendes.
Dass das prinzipiell anders geht, kasnn dir sicher fast jeder Ossi bestätigen.

Gruß
Frank

Hi,

Aha, Kapitalismus und Ausbeutung sind sind also die
Voraussetzungen des menschlichen Lebens ?

umgekehrt.
die menschliche natur ist die voraussetzung für kapitalismus.
alles andere scheitert notwendigerweise.

Ja, sorum steht das in der Bildzeitung, damit du das glaubst.
Du schmeiasst auch gern dein Selbstwertgefühl weg und bleibst gerne Ware?

Gruß
Frank

Hallo Ware Wolfgang!

Aha, Kapitalismus und Ausbeutung sind sind also die
Voraussetzungen des menschlichen Lebens ?

Obwohl mir klar ist, wie sinnentleert Diskussionen mit
Ideologen i. d. R. zu sein pflegen, frage ich Dich, worin die
Ausbeutung besteht, wenn Arbeit mit Geld entlohnt wird?

Auch wenn du es nicht wahrhaben möchtest - du bist der, der Ideologien breitträgt.

Welche
Alternative gibt es? Siehst Du die Notwendigkeit eines
Unternehmens, Gewinn zu erwirtschaften?

Nein, diese besteht nicht! Würde man allen (!!) unternehmen verbieten, Gewinn zu erwirtschadften, würde die Wirtschaft auch funktionieren, sogar wesentlich besser. Ein Unternehmen braucht lediglich einen ausgeglichenen Saldo, keinen Gewinn in seiner Bilanz.

Falls nein, wovon
sollen Produktentwicklungen, Daseinsvorsorge und Investitionen
aller Art bezahlt werden?

Vom Gewinn sicher nicht. Denn dann wäre es kein Gewinn mehr.
Es geht nicht um wieder zu investierende Erzielung eines Mehrwertes, sondern um den vom Staat letztlich besicherten Hang dieses Mehrwertes, sich in Geldkapital tzu verwandeln, welches als rein fiktives Kapital verwaltet wird. Das ist weg!! Da gibts nix mehr - Arbeit wird damit vernichtet. Tauschmittel wurde dem Markt entzogen und wird als Kapital verwaltet, welches sich gegenseitig deckt - nur Zettelsortiererei.
Würden wir dieses fiktive Kapital allerdings verbieten, hätten wir keinen Kapitalismus mehr. Die Menschen wären bei der heutigen Produktivität echt reich und ich könnte dir 100% Arbeitslosigkeit garantieren. Als Unternehmer könntest du ohne Zukunftssorgen wirtschaften. Denn diese bestehen nur, weil sämtliche Probleme in die Zukunft verschoben werden. Dadurch, dass fiktives Kapital als Gewinn in der Zukunft existiert (die wir nie erreichen werden, weil wir immer nur in der Gegenwart leben können)

Gruß
Frank

Den PC haben dessen Lohnsklaven hergestellt, die dadurch
erpresst werden, weil er weiss, dass sie täglich was zu essen
brauchen.

aha und von was lebt der unternehmer? von luft und liebe? versagt er, hat er nur nicht nichts mehr zu essen, sondern auch noch einen schuldenberg.

Dass das prinzipiell anders geht, kasnn dir sicher fast jeder
Ossi bestätigen.

wenn ich mich recht erinnere, ist dieses gebilde vor einigen jahren zusammengebrochen, nachdem ihnen massenweise die leute davongelaufen sind. erinnerst du dich an die züge durch österreich?

gruß
datafox

Moin Wolfgang, moin datafox

Glauben Sie, eine genossenschaftlich geführter Betrieb würde
es für seine Aufgabe halten, einen Teil der Eigentümer auf die
Straße zu setzen ?

Auch ein genossenschaftlicher Betrieb hat nur die Wahl, Gewinn
zu erwirtschaften oder unterzugehen.

Das Streben nach Gewinn ist nicht nur über den Abbau von Arbeitsplätzen möglich.
Permanente Kostenminimierung und Profitmaximierung, dabei immer die Konkurrenz unterbieten ? Habt ihr euch mal gefragt, wo das endet ?
Bleibt am Ende nur einer übrig ? Gehört der dann nicht längst schon der Hausbank ?
Habt ihr mal daran gedacht, daß euer kapitalistisches Wirtschaftsystem einen grundlegenden Fehler hat ?

Und das der Arbeitnehmer sein Gehalt pünktlich bekommen will?
Der hat schließlich seine Arbeitskraft einen Monat lang nach dem Gutdünken des AG eingebracht. Mal abgesehen von unbezahlten Überstunden u.ä.
Da wird ein Mehrwert produziert, den sich jemand aneignet, der ihn eben gerade nicht produziert hat!

„Eine der schauerlichsten Folgen der Arbeitslosigkeit ist wohl die, dass Arbeit als Gnade vergeben wird. Es ist wie im Krieg: wer die Butter hat, wird frech.“ Tucholsky

Gruß Stefan

Ja, sorum steht das in der Bildzeitung, damit du das glaubst.

falsch. die geschichte lehrt uns das. und erzählungen vom kommunismus im reagenzglas - kibbutz sagt dir was? sehr spannend zuzuhören wie diese strukturen von innen heraus zerbröselt sind. schuld daran ist die menschliche natur. ich hätte auch gern eine welt, in der alle alles teilen und lieb sind. aber leider…

Du schmeiasst auch gern dein Selbstwertgefühl weg und bleibst
gerne Ware?

ideologisches geschwätz. ob angestellter oder unternehmer, beide sind in gleichem maße abhängig von anderen menschen und ihrer willkür und ihren oft eigenartigen wünschen ausgeliefert: der angestellte dem chef, der chef dem kunden!

gruß
datafox

Den PC haben dessen Lohnsklaven hergestellt, die dadurch
erpresst werden, weil er weiss, dass sie täglich was zu essen
brauchen.

aha und von was lebt der unternehmer? von luft und liebe?
versagt er, hat er nur nicht nichts mehr zu essen, sondern
auch noch einen schuldenberg.

Er könnte es mit selber arbeiten versuchen.
Hier geht es um die Bildung von Kapital - nicht Leitungstätigkeit.

Dass das prinzipiell anders geht, kasnn dir sicher fast jeder
Ossi bestätigen.

wenn ich mich recht erinnere, ist dieses gebilde vor einigen
jahren zusammengebrochen, nachdem ihnen massenweise die leute
davongelaufen sind. erinnerst du dich an die züge durch
österreich?

Warum ist es zusammengebrochen? Hast du dich mit den Ursachen beschäftigt?
Du darfst auch gern bei M/E nachlesen, weshalb das zusammenbrechen musste. Die haben es ausführlich beschrieben. Das hatte nichts mit wissenschaftlichem Sozialismus zu tun sondern war eine durch Parteigewalt zwangseingeführte Kunstform. Lenins Revolution ist auch eher vergleichbar mit den Befreiungskriegen der Kolonialvölker der dritten Welt - das trifft es.
Dieser „Sozialismus“ konnte nicht funktionieren, da er wirtschaftlich unterentwickelt und dazu subszident war. Ansopnsten kannst du gerne Ossis fragen - die überwältigende Mehrheit wollte 89 einen besseren Sozialismus - heute ärgern sich viele darüber, nur bananengeil gewesen zu sein.
Wissen, was kommt, tut hier jeder. Man macht sich nur Gedanken über Überlebensstrategien bis zum crash.

Gruß
Frank

Hallo Frank!

Nein, diese besteht nicht! Würde man allen (!!) unternehmen
verbieten, Gewinn zu erwirtschadften…

Alle Unternehmen, damit meinst Du also Abschottung als Insel oder weltweit alle Unternehmen!?

Im Klartext: Du vertrittst eine Ideologie, die in diesem Leben und auf dieser Welt ein irrealer Traum bleiben muß. Die Welt ist nun einmal nicht so organisiert, wie Du es Dir wünschst.

Ein Unternehmen braucht :lediglich einen ausgeglichenen Saldo, keinen :Gewinn in seiner Bilanz.

Ja, so kann ein Unternehmen tatsächlich kurze Zeit wirtschaften. Dann aber geht eine Maschine kaputt, ein neues Gebäude wird gebraucht etc… Woher soll das Geld kommen, wenn nicht aus Eigenkapital in Form liquider Mittel oder als Kredit? Wenn kein Eigenkapital da ist, braucht das Unternehmen Kredit für die fällige Neuanschaffung. Soll es das Geld umsonst geben? Falls ja, mußt Du die Rasse Mensch, die mit einem umsonst erhältlichen Gut sorgsam umgeht, erst züchten. Wo soll der Kredit herkommen, wenn das Geld nicht an anderer Stelle erwirtschaftet wurde? Warum soll Dir jemand Geld umsonst leihen, wenn er statt dessen dieses Geld versaufen oder für 72 Jungfrauen ausgeben könnte?

Die Ideen laufen auf frühchristliche Gepflogenheiten hinaus, als man glaubte, Zinsen verbieten zu müssen. Recht bald fiel aber der Groschen, daß es so nicht geht und weil man der eigenen Ideologie treu bleiben wollte, aber trotzdem Kapital brauchte, mußten Juden den Job der Geldverleiher übernehmen. Ein bißchen verkürzt, aber ausreichend, um den abgelutschten alten Hut zu erkennen.

Gruß
Wolfgang

Würde man allen (!!) unternehmen
verbieten, Gewinn zu erwirtschadften, würde die Wirtschaft
auch funktionieren, sogar wesentlich besser.

hier ist der punkt erreicht, an dem man nicht weiterkommt.

„verboten“ müssen normalerweise nur dinge werden, bei denen die gefahr besteht, daß sie begangen werden, also ein antrieb besteht. damit räumst du wenigstens ein, daß es einen antrieb gibt, güter zu erwerben bzw. „gewinn zu machen“ was dasselbe ist.

weiters: WER sollte das denn verbieten? dazu brauchst du eine macht. diese macht steht ÜBER dem rest der menschen. somit haben wir schon das rezept für einen mittelfristigen konflikt, der im endeffekt das ganze system ins wanken bringt: das stärkste natürliche streben des menschen gleich nach sex wird verboten durch eine macht, während den menschen gleichzeitig eingeredet wird, alle wären gleich und hätten anspruch auf das gleiche, zb. drei mahlzeiten pro tag und ein dessert. wie lange meisnt du wird das gutgehen? zuerst wird es zu korruption kommen. einige wenige werden güter privat und illegal erwerben und horten, also zb. colaflaschen und extra snickers riegel. es kommt zum illegalen tauschhandel - mit gewinn. am korruptionsanfälligsten sind die „kassenwarte“, also die, die ihre hände direkt am „reichtum“ haben, der angeblich allen gehört. irgendwann kommt die sache raus und jeder sieht ein, daß das alles ein mumpitz war. von nun an arbeitet jeder für sich selbst und entschiedet selbst wieviel er essen will und was er trinken will. usw usf. unterhalte dich mal mit ehemaligen kibbutzniks.

Ein Unternehmen
braucht lediglich einen ausgeglichenen Saldo, keinen Gewinn in
seiner Bilanz.

MENSCHEN brauchen einen antrieb in ihrem leben, ziele, die sie selbst erreichen dürfen.

das ist der knackpunkt an der sache.

gruß
datafox

Ja, sorum steht das in der Bildzeitung, damit du das glaubst.

falsch. die geschichte lehrt uns das. und erzählungen vom
kommunismus im reagenzglas - kibbutz sagt dir was? sehr
spannend zuzuhören wie diese strukturen von innen heraus
zerbröselt sind. schuld daran ist die menschliche natur. ich
hätte auch gern eine welt, in der alle alles teilen und lieb
sind. aber leider…

Die Geschichte lässt uns auch analysieren, wie es weitergehen kann.
Sicherlich funktioniert diese Wirtschaft im Prinzip wie vor 5000 Jahren, aber man kasnn ja auch dazulernen…

Du schmeiasst auch gern dein Selbstwertgefühl weg und bleibst
gerne Ware?

ideologisches geschwätz.

Nein, du bist nachweisslich vom Charakter her nicht mehr wert als eine Ware. Deine Arbeitskraft ist nur Ware - wirleben in einer Ökonomie von Sachwerten, nicht Arbeitswerten.
Wenn du das nicht kapierst, sitzt die Ideologie dieses Systems bei dir tief.

Gruß
Frank

Hallo Frank!

Nein, diese besteht nicht! Würde man allen (!!) unternehmen
verbieten, Gewinn zu erwirtschadften…

Alle Unternehmen, damit meinst Du also Abschottung als Insel
oder weltweit alle Unternehmen!?

Ja, weltweit alle. Das liesse sich problemlos über die Weltbank regeln, wenn man wöllte…

Im Klartext: Du vertrittst eine Ideologie, die in diesem Leben
und auf dieser Welt ein irrealer Traum bleiben muß. Die Welt
ist nun einmal nicht so organisiert, wie Du es Dir wünschst.

Im Klartext: du vertrittst die bürgerliche Ideologie und denkst, es kann so weitergehen. Ich rede von Wissenschaft. Und nach der ist es unmöglich, dass diese Wirtschaftsform noch lange existenzfähig ist. Wenn wir den Punkt überschritten haben, an dem mehr Mehrwert zum Erhalt fiktiven Kapitals vernichtet als durch Arbeit erzeugt werden kann, kommt der ökonomische Supergau. Danach ist kapitalistisches wirtschaften nicht mehr möglich - der Supergau käme sofort wieder.
Was machst du dann weiter mit deiner Ideologie?
Du glaubst mir nicht, dass der Gau kommt? OK, dann frag dottore im elli-wellen-forum. Der hat in Harvard Ökonomie und Geschichte studiert (ist allerdings philosophisch Idealist).

fragt:
Frank