Wer hat Lust eine Partei mit mir zu gründen?

Danke für die drei Sternchen.
Kommt noch was fachliches von dir? bzw. wie heute z.B. Geld kapitalisiert wird?

Frank

Falsch. Ich habe bewusst das Wort Konzern gewählt, weil ich Konzerne meine. Im Gegensatz zu kleien mittelständischen Unternehmen grapsen die nämlich meistens nicht an der Insolvenz, sondern bedauern ihre zu geringen Überschüsse.

Das ein kleines Unternehmen keine neuen Arbeiter einstellt, weil es so schon rote Zahlen schreibt, kann jeder verstehen, erst recht im Osten, wo viele mit der Selbstständigkeit scheiterten. Kleine Unternehmen meinte ich nicht! Und denen wird auch niemand etwas böses anlasten, die haben es nämlich im Vergleich zu Großkonzernen ungleich schwerer in Deutschland.

Gruß, Peter

Hallo Ausbeuter!

Würdest Du heiraten, wenn Du vorher wüßtest, daß sich in
Richtung Sex nichts abspielt?

Meine Anspielung ging im übrigen nicht um dein Sexualleben - das ist mir herzlich egal, insofern es mich nicht betrifft :smile:. Sieh es bitte allgemein.

In etwa vergleichbar unsinnig wäre es, menschlichem Tun die
Triebfeder des Gewinnstrebens zu nehmen. Selbstverwirklichung,
Anerkennung o. ä. können zwar auch Motive sein, aber allemal
schwächer als zusammen mit Gewinnstreben, das auch noch mit
weitgehender Entscheidungsfreiheit gepaart ist.

Du darfst doch gern Gewinne erzielen, das ist doch völlig OK. Nur halt nicht wie heute, auf Kosten anderer. Denen hier z.B.: http://…

Wenn du unbedingt 10.000 Häuser haben möchtest, sei es dir gegönnt. Aber du hast dich darum auch selbst zu kümmern!
Ab 10.001 Häusern gibts dann ne Nichtraucherjacke kostenlos vom „Staat“ :smile:

Wie Erfahrung und Ergebnisse zeigen, hat sich der mit
Anstecknadeln und Urkunden geehrte sozialistische Mensch in
seinem Kampf um Planerfüllung weitgehend dem Schlendrian
hingegeben.

Richtig. Mein Vorschlag: wir lassen die Wirtschaft so, machen nur einen Zahlungsausgleich und feste Preise. Kapitaldeckung durch den Staat wird unterbunden, weil der abgeschafft wird. Die Planung klappt dann auch, wird einfacher und geht dezentral eh wesentlich besser. Rahmenplanungen kann man institutionalisieren, ist heute auch nicht anders. Die Wirtschaft funktioniert nur da, wo der Staat Fördermittel ausgiesst. Alles andere rechnet sich nicht mehr. Planwirtschaft schlimmeren Ausmasses als in der DDR unterm Strich. Bürokratie ist nicht zu toppen.
Daran willst du festhalten? Das verstehe, wer will…

Team: URL entsprechend der AGB gelöscht

Er könnte es mit selber arbeiten versuchen.

die aussage ist eine frechheit. damit ist diese diskussion beendet!

datafox

Wir sind eben davon überzeugt, daß der Kapitalist sich etwas
aneignet was ihm nicht gehört

definiere eigentum.
definiere aneignen.

mal sehen ob wir überhaupt dieselben begriffe benutzen.

und ihr haltet ihn für einen
guten armen Menschen.

nicht mehr oder weniger als seine angestellten. jeder macht seinen job und bekommt dafür ein gehalt. auch ein unternehmer hat ein gehalt, nur gibt er es sich selbst.

gruß
datafox

Er könnte es mit selber arbeiten versuchen.

die aussage ist eine frechheit. damit ist diese diskussion
beendet!

Klar ist das eine Frechheit, von jemandem zu verlangen, für seinen eigenen Lebensunterhalt auch mal nen Finger krumm zu machen.

AUA!! Wessen Geistes Kind bist du eigentlich???

Gruß
Frank

Nein, du bist nachweisslich vom Charakter her nicht mehr wert
als eine Ware.

falsch. menschenhandel ist verboten. ich lehne sogar die prostitution als menschenhandel ab.

Deine Arbeitskraft ist nur Ware

ja.

gruß
datafox

Von was lebt der Unternehmer ? Als Kapitalist sicher nicht von
seiner eigenen Arbeit.

was ist für dich arbeit? nur etwas bei dem man schwitzt? der unternehmer arbeitet mit seinem kopf.

Oder glaubst Du Hundt kann ewinen
seiner 1300 Arbeiter ersetzen?

wer ist das?
meistens ist es schon so, daß das möglich WÄRE. niemand gründet ein unternehmen in einem bereich, in dem er keine ahnung hat.

Un was passiert mit dem
Arbeitnehmer wenn die Firma pleite geht ?

er verliert alles. schuld daran ist das versagen des unternehmers. deshalb ist das zu verhindern.

gruß
datafox

Die menschliche Natur besteht als deines erachten in dem
Streben andere auszubeuten und deren Arbeitskraft für eigene
Interessen zu nutzen ?

die menschliche natur besteht aus egoismus, neid, und mißgunst. jeder will mehr haben als der nachbar, besser sein als die nachbarin, mehr wohlstand erreichen und mehr güter erwerben. das ist sicher nicht schön aber es ist so. es ist die triebfeder des handels, der wirtschaft, des fortschritts allgemein. es führt auch zu schlechten erscheinungen wie zb. krieg, gewalt, verbrechen. alles leitet sich letztendlich davon ab, ob gutes oder schlechtes. jeder versuch dieses vollkommen zu unterbinden muß scheitern.

Dann sind Kunstschaffende, Menschenfreunde und Leute die nicht
raffend leben Störfälle der Natur/ Mutationen ?

raffend und schaffend? sind das deine kategorien?
kannst du dir nicht vorstellen, daß man sogar als „kapitalist“ ein guter mensch sein kann?!

gruß
datafox

Falsch !!!

was genau an meinem posting lehnst du ab?

Der Mensch hat eben ein unbändiges Freiheitsstreben und den
Willen sich selbst zu verwirklichen bzw das Streben nach
Glück.
und im Neoliberalismus soll das für große Teile der
Bevölkerung plötzlich nicht mehr gelten ???

das verstehe ich nicht ganz. freiheitsstreben und das recht auf glück sind die hauptkriterien des liberalismus.

gruß
datafox

Hallo Frank!

Er könnte es mit selber arbeiten versuchen.

Was bitte macht ein Unternehmer in seinem Unternehmen? In aller Regel bringen diese Leute einen Einsatz, den jeder Arbeitnehmer als Ausbeutung empört verweigern würde.
Mir ist kein einziger Unternehmer bekannt, der hinsichtlich seiner Arbeitszeit von derjenigen eines Angestellten auch nur zu träumen wagt.

Du bedienst beliebte Vorurteile und zeichnest das Bild des nichtsnutzigen, feisten Ausbeuters. Mag sogar sein, daß es diese Karrikaturgestalten in Einzelfällen wirklich gibt. Mit den Unternehmen, die unsere Wirtschaft prägen, also die kleinen und mittleren Unternehmen im Familienbesitz, hat Deine Vorstellungswelt keine Schnittmenge. Du beklagst die Verhältnisse in einer anderen Welt, jedenfalls nicht die Realität in Deutschland heute. Deine Ideologie wurzelt im 19. Jahrhundert mit seinen feudalistischen Verhältnissen. Für die heutigen Anforderungen weist Deine Software zu viele Bugs auf und Du solltest dringend auf die aktuelle Version updaten.

Gruß
Wolfgang

…usw.s.o.
Die BPD-Wahl kann man auch :als Anlageform wählen. Nach :der erfolgreichen Wahl :erhalten die BDP-Wähler (und :nur diese) eine Dividende aus :den Entschädigungszahlungen :für die Wahlwerbung.

Hallo Klaus!

Deine Persiflage hat Vergnügen bereitet. Ich fürchte/vermute,
daß man mit einer derartigen Methode nach wenigen
Detailänderungen sogar im real life Erfolg haben könnte. Die
Idee mag dekadent sein, abwegig ist sie aber nicht.

Gruß
Wolfgang

Salü,
Joi-süperb der Gedanke…!
(erstaunlich auch, was in 24stunden gepostéd werden kann…)
Fakt nach gültiger[heutiger]Verfassung sind m.e.lausige 10.000 Unterschriften zur Pateizulassung nötig; für die Gründung reichen sieben!-Namen gem.„Vereinsgründung“.

SOFORTIGER ANTRAG auf ein eigenes Brett - ganz oben - noch vor „Allgemeines-trallala&Co“; sowie Unter-„Bretter“ für Interna, Formular-Download, etc.

Wenn das [email protected] nicht mitspielt - sind sie undemokratisch -
und es ließe sich doch nicht verhindern…!

meinen Segen
DerJOKER

Klar ist das eine Frechheit, von jemandem zu verlangen, für
seinen eigenen Lebensunterhalt auch mal nen Finger krumm zu
machen.

AUA!! Wessen Geistes Kind bist du eigentlich???

mein mann hat ein unternehmen selbst von null aufgebaut. zuerst war er freiberuflicher techniker, dann wurde es immer mehr und es wuchs ihm über den kopf. dann hat er einen angestellt, dann zwei, dann drei. jetzt leben sechs familien von seinem unternehmen. du hast keine ahnung was das heißt sowas aufzubauen. 12 arbeitsstunden pro tag sind keine seltenheit. die verantwortung lastet. tausende dinge gleichzeitig im kopf, sich mit nervenden kunden herumschlagen, lästige geschäftsessen mit widerlichen leuten, die man angrinsen muß, dutzende leute, denen „man es recht machen muß“ und von denen man abhängig ist… du hast einfach keine ahnung davon was es heißt sich von null da raufzuarbeiten und meinst nur „arbeiter“ arbeiten wirklich, während die anderen sie ausbeuten. unsinn!! deine aussagen sind eine frechheit und ein schlag ins gesicht für alle, die ein unternehmen erfolgreich aufbauen und arbeitsplätze schaffen! ich rede nicht von fetten konzernerben, die die ganze drecksarbeit ihren geschäftsführern überlassen und auf malle saufen gehen.

gruß
datafox

Hallo Steven,

Was hast DU dagegen? Es ist weder dein Geld noch mein Geld noch Geld :des Staates. Und wenn die Vorstände 100 Mio pro Monat kriegen, hat es :dich genausowenig zu jucken. Du bezahlst es nicht.

aha, wer bezahlt es? Drucken die das selbst? Ich dachte immer, daß auch die Konzerne nur Geld ausgeben können, das sie mit den Waren verdienen, die wir kaufen. Da muß ich mich wohl geirrt haben.

Wenn ich dann allerdings in einem Konzern arbeite, in dem die Managergehälter um 30% erhöht werden und dann gespart werden muß, indem ich entlassen werde, geht mich das schon 'was an. Zum Glück ist das nicht so, es könnte aber so kommen. Die AN-Gehälter um 1-2% zu erhöhen, die Managergehälter um 10-30%, das gab’s schon.

cu Rainer

Du darfst doch gern Gewinne erzielen, das ist doch völlig OK.
Nur halt nicht wie heute, auf Kosten anderer. Denen hier z.B.:
http://www.jungewelt.de/2004/06-05/029.php

Besser wäre natürlich, wenn die Leute gar keine Arbeit hätten.

C.

wenn ich mich recht erinnere, ist dieses gebilde vor einigen
jahren zusammengebrochen, nachdem ihnen massenweise die leute
davongelaufen sind. erinnerst du dich an die züge durch
österreich?

Warum ist es zusammengebrochen? Hast du dich mit den Ursachen
beschäftigt?

Du Dich offensichtlich nicht, sonst würdest Du nicht so einen Unfug erzählen. Schon Mitte der 80er prognosizierte die DdR-Führung das Ende des Systems auf Anfang der 90er Jahre. Das ganze wurde dadurch beschleunigt, daß die UdSSR ihre Rohstofflieferungen ab 1990 gerne durch Devisen bezahlt bekommen wollte, was die DdR nicht leisten konnte. …ach, das habe ich ja schon xmal erzählt, ohne daß Du dazu auch nur einmal sinnvoll Stellung genommen hättest.

C.

Hallo Frank,

Was ist daran unseriös? Weil da nicht drinsteht, dass am
Montag 7:16 Revolution ist?

Nein, weil da steht, wie die Zukunft aussehen wird, nicht wie sie aussehen könnte. Das hat 'was von Wahrsagerei. :wink:

Darum gehts auch nicht, sondern um die tatsächliche
Entwicklung.

Eben, die ist nicht vorhersehbar.

"Die theoretischen Sätze der Kommunisten beruhen keineswegs
auf Ideen, auf Prinzipien, die von diesem oder jenem
Weltverbesserer erfunden oder entdeckt sind.

:wink: sagt wer? Den Satz kenne ich nicht. Im von Dir angeführten Buch steht der nicht, oder habe ich das überlesen?

|475| Sie sind nur allgemeine Ausdrücke tatsächlicher
Verhältnisse eines existierenden Klassenkampfes, einer unter
unseren Augen vor sich gehenden geschichtlichen Bewegung."

Ja, das klingt schon eher nach Marx. Das war vor 150 Jahren, was hat das mit uns zu tun?

Das hat also rein garnichts mit dem zwangsverordneten
Staatskommunismus vor 89 zu tun.

Oh doch. Von wem stammt ‚Diktatur des Proletariats‘? Allein ‚Diktatur‘ im einem positiven Sinne sehen zu wollen ist heute nicht möglich.

Hier gilt es, die
theoretischen Grundlagen aufzuarbeiten und die tatsächliche
Entwicklung zu erkennen anhand der Dialektik.

Wenn man sich selbst nicht mehr versteht, erfindet man ein Fremdwort und bastelt eine ‚Theorie‘ darum, die sich selbst beweist. … Theorie ist eigentlich falsch, weil sie ja etwas wahres beschreibt. Selbst Hypothese wäre etwas daneben, denn das beinhaltet ja, daß man den Fehler nicht schon selbst erkannt hat. Wozu sollte man Beweise konstruieren, wenn man von der Richtigkeit überzeugt ist? das tut man nur, wenn man bewußt lügt!

das war eine Verdrehung von Marx seit Lenin.

Schön, daß wir uns bei Lenin einig sind. :wink:

Marx gestehe ich ja wenigstens zu, in guter Absicht gehandelt zu haben. :wink: Diese gedanken aber für ‚Wissenschaft‘ zu halten …

Noch mal zur ‚Revolution‘. Ein Datum verlange ich ja nicht, aber was in 2000 Jahren passiert, interessiert mich auch eher wenig. :wink: Wenn ich mir die Entwicklung seit Marx so ansehe, erwarte ich für die nächste Zukunft eigentlich eher alles andere, als eine proletrarische Revolution. Je mehr ich hier lese, um so mehr komme ich zu dem Schluß, daß der Liberale Gedanke selbst da weit verbreitet ist, wo er nicht hin gehört. Wenn den AN erfolgreich eingeredet wird, daß Ihre Situation sich nur verbessern kann, wenn er zu Gunsten des AG auf Einkommen verzichtet, sieht es schlecht für die Revolution aus.

Warum das so ist? Das steht bei Marx, da haben die AG gut mit gelesen. … :wink: ‚Die Arbeiter haben nichts zu verlieren, als ihre Ketten!‘ … Ist da so? Nein! Ich habe ein Haus, Auto, … Mir geht es eigentlich recht gut, das Risiko, daß es schlechter wird, ist recht groß. Da liegt das Problem. Wie gut es mir geht, steuern die AG-Verbände. Verlass Dich ruhig darauf, daß die es nicht bis zun Äußersten treiben. Eine Situation, in der die Masse der Bevölkerung nichts zu verlieren hat, werden sie nicht heraufbeschwören. Glaubst Du wirklich, daß alles nur ‚Entwicklung‘ ist und nicht gesteuert? … Träum weiter.

Die ‚Revolution‘ wird es nicht geben. denk besser über einen anderen, demokratischen, friedlichen Weg nach, den kann es geben.

cu Rainer