Wer hat Lust eine Partei mit mir zu gründen?

kopfarbeit kann übrigens auch wertschaffend sein. Und genau
das ist der "unternehmer " NICHT

was wertschaffend in diesem zusammenhang bedeuten soll mußt du
mir erklären. ebenfalls was die alternative zu einem betrieb
wäre.

´"ahnung haben" und produktiv sein sind zweierlei Dinge/Welten

warum maßt du dir an jemanden als unproduktiv zu bezeichnen?

Weil er nicht nur unproduktiv sondern sogar antipoduktiv ist, wenn er sein Kapital bildet.
Kapital vernichtet die geschaffenen Werte anderer.

Gruß

Kann ich mir das aussuchen?
Du mußt es doch auch irgendwann begreifen. Z.B. wenn du nirgendwo her mehr genügend geld bekommst und dein Leben für dich nicht mehr ertragbar wird in diesem System.

Falsch !!!

was genau an meinem posting lehnst du ab?

Der Mensch hat eben ein unbändiges Freiheitsstreben und den
Willen sich selbst zu verwirklichen bzw das Streben nach
Glück.
und im Neoliberalismus soll das für große Teile der
Bevölkerung plötzlich nicht mehr gelten ???

das verstehe ich nicht ganz. freiheitsstreben und das recht
auf glück sind die hauptkriterien des liberalismus.

LOL. Du hast die Freiheit, vom Geld immer abhängiger zu werden. Die Freiheit, dich dem Wert einer Ware immer weiter unterzuordnen.
Was ist das für eine Freiheit?

Die menschliche Natur besteht als deines erachten in dem
Streben andere auszubeuten und deren Arbeitskraft für eigene
Interessen zu nutzen ?

die menschliche natur besteht aus egoismus, neid, und
mißgunst. jeder will mehr haben als der nachbar, besser sein
als die nachbarin, mehr wohlstand erreichen und mehr güter
erwerben.

Komm hier her und zeige mir diese Natur des Menschen. Ich kenne das nicht. Das hat man dir so anerzogen, dich wie Vieh mit deinen Mitmenschen herumzuschlagen, die Vorform von Sozialdarwinismus.

Gruß
Frank

Auch ein geleastes Auto wirst du
pflegen, genau wie dein finanziertes Haus. Solange eine
Zession drauf liegt, bist du aber nicht Eigentümer, nur
Besitzer.

gemietete objekte werden oft vernachlässigt. es juckt den
bewohner halt nicht wenn er das ruiniert. bei
eigentumsobjekten sieht es schon GANZ anders aus.

Vergiß es. Leute mit so wenig Niveau verschlampen auch ihr Eigentum. Völlig wurascht, wem es gehört, an den Leuten liegt es.
Nur kommt der statistische Faktor hinzu, dass sicherlich eher die Leute Eigenrtum erwerben, die sich auch darum bemühen wollen.

Nein, das ist Unsinn.
In der DDR wurden einige Grundlagen überhaupt nicht beachtet. Die Menschen waren eben nicht Eigentümer der Betriebe, nur formal. Zu sagen hatten sie nichts.

Das hat man dir so anerzogen, dich wie Vieh
mit deinen Mitmenschen herumzuschlagen, die Vorform von
Sozialdarwinismus.

ich bezweifle das. arbeitsteilung führt automatisch zu so etwas wie geld, auch wenn es muscheln sind. was daran anerzogen sein, soll leuchtet mir nicht ein.

sozialdarwinismus ist natürlich quatsch. das würde ja bedeuten, daß sozial erfolgreiche sich besonders erfolgreich fortpflanzen. das gegenteil ist der fall. kinderreichtum ist ein zeichen von armut. die untersten schichten vermehren sich am stärksten. was soll daran „darwinistisch“ sein?

gruß
datafox

Das hat man dir so anerzogen, dich wie Vieh
mit deinen Mitmenschen herumzuschlagen, die Vorform von
Sozialdarwinismus.

ich bezweifle das. arbeitsteilung führt automatisch zu so
etwas wie geld, auch wenn es muscheln sind. was daran
anerzogen sein, soll leuchtet mir nicht ein.

Nochmal: das Problem ist nicht das Geld als Tauschmittel sondern fiktives Kapital. Eine durch den Staat gedeckte wundersame Geldvermehrung, durch die dem Markt das Tauschmittel entzogen wird, die Verschuldungsquote bleibt.
Dadurch muß sich jeder mit dem anderen um die verbleibenden Kröten kloppen bis zum crash, um zu überleben. Wie Hyänen um die Beute - aber bei denen geht es noch gesittet zu.

sozialdarwinismus ist natürlich quatsch. das würde ja
bedeuten, daß sozial erfolgreiche sich besonders erfolgreich
fortpflanzen. das gegenteil ist der fall. kinderreichtum ist
ein zeichen von armut. die untersten schichten vermehren sich
am stärksten. was soll daran „darwinistisch“ sein?

Wo? Hier ist es umgekehrt.
Wer sich ein Kind leisten kann, hat es auch. Viele haben keine, weil sie keinen Job haben --> Sozialdarwinismus, was sonst?
Bezeichnet der Knick nach der wende. In der DDR war es üblich, mit 18-20 das erste Kind zu bekommen. Man kannte die heutigen Zukunftsängste nicht.
Heute haben die Mädels oft mit 30 noch kein Kind. Für mich iast das abnormal.

Gruß

Du erzählst Schwachsinn, echt. Ich kann mir mein Leben eben nicht nach meinen Vorstellungen einrichten, weil irgendwelche Deppen mir ständig vor den Füassen rumspringen. Dass endet beim Geld nicht.

Wieder Schwachsinn. Es geht weder um Geld noch Gewinn. Das gabs auch im Osten, beides.
Aber fiktives Kapital gabs nicht, darum geht es.

MIR ging es nicht darum, Geld oder GEWINN zu bemängeln.
Mir ging es darum, den Schwachsinn von fiktivem Kapital deutlich zu machen. Das ist eine vom Staat geförderte Verarsche, die zur nächsten Krise mit abschliessendem Wirtschaftscrash führt.
Dann gibts wieder ne Revolution und wenn es dir nicht passt, kannst du auswandern. Ich bleib jedenfalls hier.

Nochmal: das Problem ist nicht das Geld als Tauschmittel
sondern fiktives Kapital.

ich seh schon, da blick ich nicht durch. du scheinst einer eigenartigen und ganz bestimmten lehre anzuhängen.

Wo? Hier ist es umgekehrt.

überall auf der welt, je ärmer desto mehr kinder.

Heute haben die Mädels oft mit 30 noch kein Kind. Für mich
iast das abnormal.

für mich ist es ein zeichen von wohlstand, daß eine frau es sich leisten kann, was zu lernen anstatt mit 18 schon ans haus gefesselt zu sein. weniger kinder gibt es nicht, weil kein geld da ist, sondern weil mehr geld da ist. lernen, karriere, ein paar tolle reisen, wer kann das schon mit einem kind? also warten wir. viele kinder sind eher der garant für eine fette staatliche unterstützung. manche scheinen vom poppen und schwangerwerden zu leben. für mich ist *das* primitiv.

gruß
datafox

Nochmal: das Problem ist nicht das Geld als Tauschmittel
sondern fiktives Kapital.

ich seh schon, da blick ich nicht durch. du scheinst einer
eigenartigen und ganz bestimmten lehre anzuhängen.

Das glaube ich gerne. Daran siehst du wiedermal, wie extrem Marx hierzulande ideologisiert wird. Ich rede nämlich vom Original - Wissenschaft.
Hier mal ne recht gute Darstellung zum Problem: http://www.thur.de/philo/zins.htm
Falls du das nicht verstanden hast, frage bitte.

Wo? Hier ist es umgekehrt.

überall auf der welt, je ärmer desto mehr kinder.

Nur in den unterentwickelten Ländern, denen es noch nie gut ging. Von Afrika über Asiens Süden bis China.
In Europa und Nordamerika eher nicht.

Heute haben die Mädels oft mit 30 noch kein Kind. Für mich
iast das abnormal.

für mich ist es ein zeichen von wohlstand, daß eine frau es
sich leisten kann, was zu lernen anstatt mit 18 schon ans haus
gefesselt zu sein.

Das waren sie in der DDR auch nicht. Im Gegenteil haben die alle ihre Lehre gemacht und gingen arbeiten nach drei Kinderjahren. (die nicht unbedingt genommen wurden).
Die gingen aber nicht deshalb arbeiten, weil sie sonst verhungert wären.

weniger kinder gibt es nicht, weil kein
geld da ist, sondern weil mehr geld da ist. lernen, karriere,
ein paar tolle reisen, wer kann das schon mit einem kind? also
warten wir. viele kinder sind eher der garant für eine fette
staatliche unterstützung. manche scheinen vom poppen und
schwangerwerden zu leben. für mich ist *das* primitiv.

Ja, kenne ich leider persönlich Frauen, die so denken.
Nur gehen tuts nicht tun, weil die Kinder älter als drei Jahre werden und dann die „fetten Jahre“ vorbei sind.
Genau aus diesem Grund gibts zu wenig Kinder.

Gruß

Hallöchen,

Du schaffst es offensichtlich nicht einmal Dich gedanklich
aus der kapitalistischen Logik zu befreien

um sich von der Denkweise, die ich skizzierte, zu befreien, mußt Du die Menschen umkrempeln. Da das nicht funktioniert bzw. nur in einem totalitären Regime funktiontiert, sehe ich keinen Anlaß, mich von der Tatsache zu verabschieden, daß sich Menschen freiwillig einem Risiko unterwerfen, ohne dieses ausreichend bezahlt zu bekommen.

Viel Spass noch mit dem Handelsblatt

Ich lese das Handelsblatt nicht, weil es schlecht recherchiert, meistens von anderen Zeitungen abschreibt und mit den Meldungen entsprechend zu spät rüberkommt.

Gruß,
Christian

Gewerkschaften, die auf die Einhaltung der Arbeitsgesetze achten
könnten. Dazu: Ein nahezu unerschöpfliches Heer von Arbeitslosen,
die gezwungen sind, auch unmenschliche Arbeitsbedingungen zu
akzeptieren.

Klingt das nicht wie eine Vision von Hundt ?

Nein. Vor allem aber klingt für mich „unmenschliche Arbeitsbedingungen“ immer noch besser als „Tod durch verhungern“.

Gruß,
Christian

Ausschluß der Gegenargumente
Hi,

Falls Du Interesse haben solltest, Dich mit dem Ende der DDR
wirklich zu beschäftigen,

ich habe mich mit dem Ende der DdR schon beschäftigt, als sie noch gar nicht am Ende war. Daher war es auch kein Problem für mich, bereits Anfang 1990 vorherzusagen, was wir heute erleben und was Edgar Most (Mitglied im Beraterkreis der Bundesregierung) sehr treffend wie folgt beschreibt: „Zugespitzt könnte man sagen, der Osten verdummt, er verarmt und er vergreist.“

sei Dir Stefan Bollingers
Aufsatzband anempfohlen

http://www.bundesstiftung-rosa-luxemburg.de/Bib/Pub/…

Das hört sich aber sehr zielorientiert an:
„In einer tiefen Krise begann am 7. Oktober 1989 das letzte, 41. Jahr der DDR. Für kurze Zeit stand die DDR ihren humanistischen und sozialistischen Idealen am nächsten. Endlich wurde das Volk politisch aktiv, erlernte den aufrechten Gang. Aus dem Niedergang des administrativ-zentralistischen Sozialismus wurde ein emanzipatorischer Aufbruch versucht, der aber im Sog der Krise und eines übermächtigen westdeutschen Alter ego endete. Der revolutionäre Aufbruch '89 setzte demokratische und zivilgesellschaftliche Potentiale frei, die zwar im weiteren untergingen, aber Testfall für künftige Emanzipationsbewegungen sind. Mit der Entscheidung einer Mehrheit der DDR-Bürger für die deutsche Einheit und den Verzicht auf Experimente bekam Bonn die fatale Chance, sein Modell den Ostdeutschen überzustülpen. Historiker, Soziologen, Journalisten, Politik- und Wirtschaftswissenschaftler aus beiden deutschen Landesteilen und Österreich legen dazu Detailstudien vor. Sie decken Ursachen und Zusammenhänge des Scheiterns der staatssozialistischen DDR wie auch des Aufbruchsversuchs auf. Das letzte Jahr der DDR ist zugleich das erste des vereinten Deutschlands. Viele heutige Probleme wurden damals angelegt. Nicht erst 1989 begann eine gemeinsame Geschichte, die nur über Jahrzehnte die entgegengesetzter Wege war. Noch ist der emanzipatorische Impuls von 1989 in der gesamtdeutschen Gesellschaft nicht aufgenommen.“

im übrigen ist ja wohl allgemein bekannt, daß der real
existierende Sozialismus nur dem Namen nach Sozialismus war.

Das ist eine bekannte „Ausrede“. Der Untergang der DdR ist für die Verfechter des Sozialismus´ nie ein Argument dafür, daß das System nicht funktionieren kann, weil die DdR den Sozialismus gar nicht richtig praktizierte. Als Contra-Argument wird es also nicht gelten gelassen, ebenso wenig wie alles andere, was irgendwie heute als gültig akzeptiert wird. Komischerweise wird von allen anderen verlangt, den Postulaten der Befürworter des Sozialismus´ einfach Glauben zu schenken, ohne daß dafür, daß der Sozialismus funktionieren kann, weder eine positive praktische Erfahrung, noch einen guten Grund gibt.

Gruß,
Christian