Trinkwasser-Verordnung
Ahoi!
Da stellt sich natuerlich die Frage was mit den Werten ist die nicht angegeben sind und wieso man einfach beliebig irgendwelche Werte angibt und andere weglaesst. Es muesste doch allgemein bekannt sein welche Inhaltsstoffe kritisch sind und welche nicht.
Ist es auch:
In der Anlage 2 der Trinkwasser-Verordnung: http://www.gesetze-im-internet.de/trinkwv_2001/anlag… ACHTUNG: Nicht der aktuelle Stand!
sowie in der EU-Richtlinie 98/83/EG: http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?ur…
Uran und Arsen stehen drin, Aluminium nicht.
Natürlich können die Wasserversorger - aus welchem Anlass auch immer - weitere Analysen veranlassen. Sei es, weil nach einem Atomunfall ein Test auf Strontium sinnvoll erscheint (war nach Tschernobyl so) oder weil ein Redakteur von Ökotest irgendwo irgendwas aufgeschnappt hat und jetzt öffentlich ein Panik-Fass aufmacht oder oder oder.
Umgekehrt wird auch nicht jeder Wasserversorger ständig das Maximal-Progamm fahren. Wenn man Jahrelang wöchentlich auf Uran testet, nie aber auch nur ein Hundertstel des Grenzwertes erreicht, wird man früher oder später die Analysenfrequenz herabsetzen - schließlich kostet das alles Geld, und Spurenanalytik nicht wenig.
Die Wasserversorger können immer nur testen, was ihre Produktionsstätte verlässt, wenn es wirklich mal irgendwo Probleme geben sollte, sind in 99% aller Fälle irgendwelche Leitungen/Installationen Schuld.
Im Übrigen machen auch so gut wie nie irgendwelche Metalle oder Salze Probleme, viel mehr Gedanken sollte man sich um Mikroorganismen machen (Legionellen etc.)
lg, mabuse