Hallo Rene,
Also mal vorab, du verstehst es einem das Wort im Munde
zu verdrehn. Oder ich versteh dich schlicht und ergreifend
nicht…soll ja alles vorkommen.
Na, ich versuchs nochmal 
Wozu brauchst du mehr als du nutzen kannst?
Der Großteil sieht es nicht ein, ein Haus haben zu müssen mit
500m² Wohnfläche, weil sie das aslles putzen müßten. Ausserdem
bindet z.B. ein Haus die Menschen an einem Ort.
So ist das mit vielen Dingen. Besitz ist also nicht immer
sinnvoll, da er auch unterhalten weerden will.
Also „Spittel“ bedeutet jetzt soviel wie Eigentum, Plunder,
Krimskrams, ja?
Unnötiger, ans Bein gebundener. Nunu.
Gut, sag das doch einfach
Ich nahm nämlich zuerst an,
Spittel sei ein
Begriff für Kinder, damit hätte deine ursprüngliche Aussage
eine
völlig andere Wirkung *g*
Jetzt zu dem Haus. Ich find sowas geil, 500qm wären etwas, das
mir
gefallen würde. Das mit dem Reinigen ergibt sich schon, wenn
ich
mir so ein Haus leisten kann, leiste ich mir einfach eine
Putzfrau.
Wenn du so gut verdienst…
Oder noch besser, zwei Putzfrauen
Weißt du was das Tolle an
500qm
ist? Nicht das ich damit rumprotzen könnte, sondern daß ich
meinen
Pool einbauen lassen könnte, einen schicken Snookerraum
einrichten
lassen kann, eine „kleine“ Bar mit allem pipapo etc. pp. Und
ich hätte
einen Heidenspaß jeden Tag mit Bekannten oder meinen Kindern
eine Party Snooker zu spielen, ich liebe dieses Spiel. Und
wenn die Räume
sauber sind, würd ich mit meinen Angestellten spielen.
Hab ich. Ist nur gemeinschaftlich genutzt und leider nur 3x Pool statt Snooker. Billardcafe. Einen „Swimmingpool“ gibts auch um die Ecke, 21,5 x 50m und Ecke für Sprungturm. Waldbad.
Aber da ein Haus nunmal in der Tat unpraktisch ist und einen
örtlich
bindet, sehe ich derzeit keinen Vorteil darin, mich mit einem
Haus
am Bein zu blockieren. Andererseits gibt es ein unglaubliches
Glücksgefühl,
wenn man tagtäglich in sein eigenes Haus einkehrt. Sowas nennt
man
dann „zu Hause“, „Heimat“ oder wie auch immer der Einzelne das
nennt. Und nun komm du mal mit deinen misepetrigen Argumenten
und mach mir meine 500qm wieder madig 
Ich hab ein Haus mit ca. 120m², das reicht völlig. Ist so schon viel zu viel Platz, an welchem sich Gerümpel ansammelt.
Bei anderen ist so ein Haus eine Dauerbaustelle - frag mal den Dreyer 
Das ist schlicht Unsinn, den bürgerliche Propagandisten
verbreiten. So so auch auf keinen Fall bei Marx.
Eigentum ist nur ein Recht, keine Sache.
Danke für das 2. oder 3. Unsinn. Ich sagte nix von
Propagandisten
oder von Marx, ich habe geschrieben, soweit ich dich
verstanden habe. Zur besseren Diskussionsgrundlage wollte ich
eigentlich nur von dir kurz wissen, ob ich dich
ungefähr
richtig verstanden habe.
Eigentum als das Privileg über das Recht an einer Sache.
Dann war nicht die Rede vom abschaffen sondern vom
Aufheben. Damit ist das E. nicht weg sondern vergesellschaftet.
Ok, so hab ich das auch gemeint und verstanden, auch wenn ich
abgeschafft geschrieben habe.
Ja, aber buitte bei soetwas wirklich korrekt reden. Sonst gibt es Mißvwerständnisse.
Man sollte noch erwähnen, dass Eigentum ein Begriff der Ethik ist und damit eine rein menschliche Erfindung.
Das funktuioniert aber
nur weltweit und ist am Ende der FGlobalisierung erforderlich,
da die kapitalistische Ökonomie dann nicht mehr funktioniert.
für keinen. Eigentum grenzt aus.
Am Besitz an Gebrauchswerten ändert sich garnichts.
Also ich besitze es, verfüge aber nicht über die
Eigentumsrechte.
Damit kann also jeder andere frei darüber verfügen?
Nein, hier redest du über Besitz. Das hat mit Eigentum nichts zu tun.
Besitz ist die Verfügbarkeit über den Gebrauchswert an einer Sache.
Sagen wir mal ich besitze eine Drehbank. Jederzeit kann also
jeder Hansel daran rumspielen? Wie sieht es mit
Qualifikationen
aus? Darf ich wenigstens eine Lehre zum Feinmechaniker oder
adäquates Wissen verlangen? Muß derjenige die Maschine
nachher auch wiederherrichten, oder darf er den Verschleiß
auf die Allgemeinheit abwälzen? Oder was ist mit meinem
Holzlager.
Ich besitze zwar etliches an Brennholz, aber jeder der im
Sommer
zu faul war selber zu hacken, darf sich im Winter bei mir
bedienen?
Ich glaub ich versteh dein System noch nicht ganz.
Es bleibt dein Besitz, keine Angst 
Dagegen werde ich mich
wehren. Niemand wird in diesem System etwas von dauerhaftem
Wert schaffen, da ihm die Motivation fehlen wird, wenn sich
jeder Dorftrottel bedienen darf.
Definiere „Wert“.
Für mich persönlich erstrebenswert und verteidigungswürdig.
Etwas,
für das ich mich mit allen Mitteln einsetze es zu erschaffen
respektive
es zu erhalten. Sollte es einer „nehmen“, werde ich mich
dagegen wehren.
Nu OK, aber was genau ist nun „Wert“ (Achtung, Falle! das wissen noch nichtmal Ökonomen)???
Eine ähnliche Diskussionsproblematik
findet sich doch bei e-patenten und opensource.
Wenn ich ein Tier wäre, würde es mir in deiner Gesellschaft
sicher gefallen. Essen und Trinken, sowie Fortpflanzung ist
gesichert, ein gemütliches Nickerchen unter’m Baum ebenso. Alles paletti.
Aber ich bin kein normales Tier, ich bin ein Tier mit
übergeordneten Bedürfnissen. Diese wollen ebenfalls befriedigt werden. Dazu
brauch ich Ressourcen, die muß ich mir ggfs. besorgen und
organisieren. Wenn mir da aber permanent jeder was vom
Hof nehmen darf, weil’s ja allen gehört, komm ich nicht weit.
Das ist Unsinn.
Danke, ein weiteres Unsinn
(Ich sammel sowas gerne)
Bitte, bitte 
Weiter unten schreibst du etwas von „freier“ Entfaltung
und „keine Schranken“. D. h. für mich, nachdem Moment
der weltweiten Aufhebung des Eigentums steht es jedem
frei, auf meinen Hof zu kommen und sich in meinem
Gerätepark sowie Materiallager zu bedienen. Sehe ich das
richtig?
Besitz —> geht keinen was an, so du ihn ihm Rahmen des Rechtes erworben hast.
Denn es gehört ja auf einmal allen, und niemand hat mehr
Schranken zu beachten.
Stimmt so nicht, nur das (bürgerliche) Eigentum wurde aufgehoben.
Und wenn ich nun mit meiner
Forschergruppe etwas wie ein CRT bauen möchte, oder wenigstens
eine Art Prototyp. Wie bitte soll ich alle nötigen Ressourcen
ansammeln
und dabei jeden anderen davon abhalten, sich einfach an meinen
Ressourcen zu bedienen?
Wie geht das heute? Wenn verfügbar, gibts die auch.
Mach hier mal ein Projekt und stell es auf die Beine. Viel
Spass dabei (Tipp: guggst du vika).
Niemand sagt, daß es einfach ist. Aber bei dir ist es nahezu
unmöglich.
Ist nunmal so. Und die Leute, die dann wirklich was auf die Beine stellen, brauchen zig Jahre dazu.
Schau dir doch an, wie das heute funktioniert. Die Planung und
deren Abläufe werden sich nicht ändern. Eine Partei gibt es
nämlich nicht im Kommunismus.
Ich sprach nicht von planenden Parteien oder ähnlichen
Organisationen. Ich sprach von mir, wenn ich ein Projekt
verfolge
und mir dazu Ressourcen besorgen muß. Wie überzeuge ich
andere davon, mir die meisten oder bestimmte Ressourcen
zure Verfügung zu stellen?
Wenn es Sinn macht…
Wo soll da ein Problem sein? In vielerlei Hinsicht sind solche Sachen auch institutionalisiert.
Aber letztlich ist das völlig banal. Da gabs noch nichtmal nennenswerte Unterschiede zwischen Wirtschaft in DDR oder BRD.
Nein, das ist kein Widerspruch zu Marx. Du solltest lesen, was
er über die „Kommunisten“ geschrieben hat. Es ist kein
Wahlverein.
Maybe.
Sag mir doch bitte, wie ich an die nötigen Ressourcen komme,
wenn ich sie nicht als Eigentum sichern kann. Wenn ich z.b.
ein Kilo Titanlegierungen brauche, sie mir irgendwie besorge
und sie nun in meiner Werkstatt/Labor liegen habe. Wie
verhinder ich, daß ein Mediziner, der irgendwelche
Transplantate
entwickelt, sich einfach bei mir bedient und mir die
Legierungen
wegnimmt. Weil, er hat ja das gleiche Nutzrecht daran wie ich,
sofern ich dich richtig verstehe.
Nö, hat er nicht. Wenn höherer Bedarf an Titan besteht, muß halt mehr produzuiert werden. Geht das nicht, mußt du was anderes einsetzen. Das vom Arzt geht dich nix an, ist „verplant“, da ein zwingendes Erfordernis vorliegt (Gesundheit geht vor, denke ich).
Ich sehe dein System der Gleichschaltung aller Bedürfnisse als
Ziel, den niedrigsten Punkt eines Systems zu erreichen.
Wer will denn Bedürfnisse gleichschalten? Was redest du für
Unsinn?
Das nächste Unsinn
Danke!
Bitte, bitte 
Daher hatte ich oben gefragt, ob ich dich richtig verstanden
habe.
Würdest du darauf eingehen, ließen sich Mißverständnisse ggfs.
vermeiden. Eine mögliche Antwort wäre z.B.:„Nein René, da hast
du mich falsch verstanden, ich meinte das wie folgt…“
Psychologisch noch besser, weil weniger herablassend wäre
folgende Formulierung: „Nein René, da habe ich mich wohl
falsch ausgedrückt. Ich meinte…“
Hö, ich bin kein Rhetoriker. Mit der Unsinn-Keule draufhauen ist viel lustiger 
Dir wird die Möglichkeit mit Sicherheit noch genommen, dich
frei zu entfalten. Spätestens wenn du ALG II beziehst (oder
nicht kriegst).
Ich werde es nicht bekommen, weil ich flexibel genug bin,
um meine Fähigkeiten am Markt anzubieten. Oder eben
neue Fähigkeiten zu erlangen. Ich mache mir um meine
berufliche Existenz nicht die geringsten Sorgen.
Nuja, noch nicht. Hier im Osten gibts z.B. nur öffentliche Verwaltung und Arberitslose. Vielleicht noch 5% Selbständige, das wars dann. In Teilen im Westen siehts nicht anders aus - warten wir es also ab.
Im Gegenteil kann sich jeder nach Aufhebung des Eigentums frei
entfalten. Wo sollen da Schranken sein?
Ich möchte aber gerade Schranken haben. Ich werd nicht
zulassen,
daß ich mir etwas aufbaue, und jeder Hansel darf sich dran
bedienen.
Das wäre ja auch Quatsch. Schranken gibts genug natürliche, da brauchen wir nicht noch künstliche.
BTW: halte bitte Besitz und Eigentum auseinander.
Gruß
Frank