wir haben einen 13 Jahre alten Schäferhund und dieser ist nun an einer bauchspeicheldrüsenentzündung erkrankt. zwar könnte man dagegen noch etwas machen, aber die Kosten wären für die medikamenten um die 120euro und für das essen nochmal um die 60euro monatlich.
da wir nur ein geringes gehalt haben und auch noch ein kleines kind, können wir uns diese kosten absolut nicht leisten.
was für möglichkeiten gibt es um hilfe bzw unterstützung zu bekommen???
Ich möchte den hund nicht einschläfern müssen, nur weil das geld fehlt.
ich bin deswegen echt fertig und weiß nicht mehr weiter. der hund liegt wegen den starken schmerzen nur noch in seinem körbchen und bewegt sich keinen millimeter mehr. das tut mir so furchtbar weh, aber ich kann die notwendigen medikamente nicht bezahlen.
Hi,
so hart es klingt, es gibt für Tiere keine Hilfen vom Staat. Der Hund und andere Tiere gelten als Luxusgut und sind daher nicht zum Leben notwendig.
Daher, entweder Bankkredit oder selber Hungern, oder einschläfern, oder jemanden finden der euch den Hund betreut und übernimmt.
Nein ich bin kein Tierhasser, sondern gebe nur Fakten wieder welche mich mit Pferd und Hunden regelmäßig treffen.
was für möglichkeiten gibt es um hilfe bzw unterstützung zu
bekommen???
dein Eltern ? Freunde ?
Ich möchte den hund nicht einschläfern müssen, nur weil das
geld fehlt.
dann hätte er keine Schmerzen mehr !
der hund liegt wegen den starken schmerzen nur noch in seinem
körbchen und bewegt sich keinen millimeter mehr. das tut mir
so furchtbar weh,
ihm tut es noch viel mehr weh und er wird dir dankbar sein wenn du ihn erlösen lässt - das etwas was du FÜR IHNM tust … ihn mit den Schmerzen weiter leben zu lassen würdest du nur für DICH tun
wer weiß rat???
Du bist ihm ein schmerzfreies Leben ODER einen gnädigen und schmerzlosen Tod schuldig
Steffen hat leider Recht, aber es könnte sich lohnen, sich mal an die umliegenden Tierschutzvereine und andere Organisationen zu wenden, um Rat einzuholen.
Vielleicht lässt auch der Tierarzt mit sich reden, wenn Du ihm offen Deine Situation erklärst.
Ansonsten hilft wohl nur eine kleine „Spenden-Aktion“! Ich wäre dabei, z.B. 5 Euro zu spenden!!!
Du wirst für den TA kein Einzelfall sein, sprich mit ihm. Es ist besser, offen damit umzugehen.
Und sprich auch mit ihm darüber, wie langfristig die Prognose für den Hund aussieht. Wenn wenig Hoffnung besteht, ist dem Hund eigentlich nur mit einer Lösung geholfen.
Und so traurig es auch ist, Euch auch finanziell.
Frage den Tierarzt, ob es zu diesem Medikament günstigere Alternativen/Generika gibt. Schau in Internetapotheken nach und mach Preisvergleiche. Schreibe an die Hersteller der Medikamente, schildere Dein Problem und frage, ob die Möglichkeiten sehen, Dir zu helfen.
Informiere Dich in diversen Hundeforen (es gibt viele davon, aber das Durchforsten und Aussortieren sollte Dir, alleine wegen Deinem Hund, die ein oder andere Nacht wert sein). Schildere auch dort Dein Problem. Manchmal findet sich bei den Hundeliebhabern eine erstaunliche Hilfsbereitschaft.
Das Abklappern von Tierschutzvereinen und örtlichen Tierheimen (vielleicht haben die noch Medikamentenreste auf Lager) wurde ja schon erwähnt.
Was das Futter anbelangt: welche speziellen Eigenschaften muss es haben? Fettarm, eiweißarm, zuckerfrei, etc.? Frag beim Arzt und in Foren nach kostengünstigen Alternativen. Wende Dich auch hier an die Hersteller - vielleicht ist jemand bereit, Dir das Futter zum Selbstkostenpreis oder zum Tarif für Großhändler zu überlassen. Unter Umständen gibt es sogar die Möglichkeit, dass Du das Futter selber zubereiten kannst. Informiere Dich, mach Dich schlau, halte Augen und Ohren offen.
Ich weiß, dass das ein oder andere nach Strohhalm klingt, aber ich habe einfach mal aufgeschrieben, was mir durch den Kopf gegangen ist. Wenn Du magst, teile mir mal den Namen von dem besagten Medikament per Mail mit - vielleicht kann ich helfen.
Also das eine Medikament muss er ein Lebene lang einnehmen und es heißt pancrex. Er braucht ca. 250gr. im Monat und das kostet 57,15euro im Internet.
Das andere Medikament, dass er ca. 6 Moante nehmen muss, weiß ich den Namen noch nicht, da die Tierärztin erst noch nach dem günstigsten schauen möchte. Aber das soll zwischen 30 und 40euro kosten. Unsere Tierärztin hat eine Minipraxis und ist schon sehr günstig. sie hat uns auch gesagt, dass sie es nicht so billig bekommt wie im internet. so fair und nett ist sie schon mal, dass sie uns nur das billigste gibt, da sie weiß, wie schwer es für uns ist. sie meinte auch, dass sie schon einige besitzer hatte die den hund eingeschläfert haben, weil sie die kosten nicht tragen konnten. aber sie kann selbst leider nicht helfen, da sie selbst finanziell schwer da steht. die kleine praxis läuft nicht besonderst und laboruntersuchungen usw muss sie von einer firma machen lassen, weil sie nicht das geld hat um sich alles anzuschaffen. da kann sie uns auch keinen rabatt geben, da die firmen das geld auch von ihr wollen. bei der tierärztin ist mittlerweile jetzt auch wieder eine rechnung von 50euro offen für die ganzen untersuchungen. erst vor 3 wochen mussten wir 40euro bezahlen, weil er zusätzlich noch eine stark eiternde wunde am hoden hatte und noch einen pilz auf dem rücken, welcher behandelt werden musste.
Und Futter darf er jetzt nur noch Frischfleisch bekommen. Da habe ich mich nun auch schlau gemacht und das günstigste wäre beim discounter 1,98euro 500gramm Hackfleisch. Das braucht er jeden Tag mit 400gramm Kartoffeln vermischt.
Allein das Fleisch wären bei 30 Tagen im Monat 60euro.
Ich habe jetzt ungefähr 20 Metzgereien angerufen und den Fall geschildert, aber keiner will/kann helfen.
Ich bin auch zu allen Metzgereien hier in unserem Dorf gegangen, aber die können auch nichts billiger geben.
Ich habe jetzt auch ca. 15 Tierschutzvereine in der Umgebung bis sogar 600km entfernung angeschrieben. Die großen wie Berlin usw.
Nun kam von einem Tierschutzverein eine antwort, dass sie diesen Fall in meinem ort und umliegend in allen tierheimen auschreiben werden und wir müssen abwarten, ob sich jemand bereit erklärt zu helfen (metzger/tierarzt/apotheke)
Achso und wegen Kredit aufnehmen geht auch nicht, da wir schon einen für unser auto damals aufnehmen musste und für die waschmaschine. wir bekommen nun keinen kredit mehr bewilligt. haben schon auf mehreren banken angefragt, aber alle ohne erfolg.wir verdienen nicht besonderst viel und es reicht grad so, dass wir jeden tag was zum essen auf dem tisch haben und so gut wie alle rechnungen bezahlt werden. zwar schieben wir einige sachen bis zur mahnung raus, aber das ist ja auch nichts. und nun hatte mein mann auch noch vor 2 moanten einen autounfall wo er selbst schuld war und wir schieben die autoreparatur auch schon vor uns hin. nun hat uns die polizei angehalten und wir müssen es umgehend reparieren. die kosten belaufen sich auf ca. 750euro. ich weiß nicht einmal wie wir das bezahlen sollen. das auto brauchen wir aber um auf die 60km entfernte arbeit zu kommen. zug und bus geht nicht, da mein mann um 3uhr nachts anfängt zu arbeiten und da fahren keine züge oder busse.
und nun wird auch noch unser hund krank.
dieses jahr hat absolut nicht gut angefangen für uns. ich hoffe, dass uns wenigstens mit dem hund helfen kann. eine werkstatt die bereit wäre eine ratenzahlung zu machen haben wir gott sei dank gefunden, aber die wollen auch 120euro monatlich haben. da haben wir erst recht nichts mehr.
ich finde das alles so ungerecht. wir lieben unseren hund und es macht mich so wütend, dass es alleine am finaziellen scheitern soll.
ich finde das alles so ungerecht. wir lieben unseren hund und
es macht mich so wütend, dass es alleine am finaziellen
scheitern soll.
das ist so grausam!!!
Hallo,
der einzige der grausam ist bist Du. Das Leben ist kein Kindergeburtstag und vom jammern wird es auch nicht besser.
Wenn Du Dir die Pflege für Deinen Hund nicht leisten kannst such für ihn eine Familie die das kann. Tierheime sind hier bei der Vermittlung behilflich.
Das Tier nur aus Egoismus leiden zu lassen kann es ja auch nicht sein.
Sorry, für die klaren Worte - ich habe selber Tiere und würde sie nicht einen einzigen Tag leiden lassen wenn ich es verhindern könnte.
Es gibt immer einen Weg! Auch wenn es nicht immer der ist der man gern hätte.
Gruß, Cora
nichts für Ungut, aber meinst Du nicht auch, dass ein 13 (sic!)-jähriger Schäferhund es auch verdient hat, in seiner gewohnten Umgebung seinen Lebensabend zu verbringen???
Und dass so ein Tierarztbesuch mit Medikamenten nun einmal locker ins Geld geht, das dann auch fehlen kann, ist heutzutage kein „Jammern“, sondern Fakt.
Es ist schön, wenn man sich keine finanzielle Sorgen machen muss - noch schöner, wenn man bereit ist, dann entsprechend andere finanziell zu unterstützen.
mal wieder etwas Sarkasmus
… vielleicht sollte bei Harzt IV mit aufgenommen werden, dass man sich keine Tiere halten darf: Unkalkulierbare Kosten - und eigentlich nur Luxus!
Ich holte den Thread mal wieder nach oben!
Liebe Stefanie,
Du hast ganz unten beschrieben, was Du schon alles unternommen hast…
Mein Vorschlag:
Gibt uns mal den Namen, die Adresse und die Bankverbindung Deiner Tierärztin und als „Betreff“ den Namen Deines Hundes (soweit das mit den Richtlinien von www vereinbar ist). Ich werde gewiss noch den einen oder anderen finden, der bereit ist, den einen oer anderen Euro zu überweisen. Das ist zwar kene langfristige Lösung, kann Euch aber hoffentlich vorerst etwas weiterhelfen.
sei froh, dass du Geld hast und nie in Not gerätst. Heutzutage muss nur ein kleiner Fehltritt passieren und du bist alles los. Also Ruhe und manchmal muss man sich auch mal den Frust von der Seele reden.
Das klingt wirklich nicht gut bei euch und ich hoffe, dass ihr es nach diesem Hund mit einem nächsten lasst bis die finanzielle Situation besser ist… Aber bis dahin ist die Idee mit der Spendenaktion noch mit das beste, nur wenn er ein Leben lang das alles braucht nunja dann kann man das Geld kaum zusammen bringen. Dann eben doch eine andere Familie…Oder Sponsoren nur in der heutigen Zeit ist das nicht einfach. Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen, dass du schnell etwas findest. Wenn nicht, lass ihn einschläfern. Das ist einfach dann das einzig richtige, was du machen kannst.
nichts für Ungut, aber meinst Du nicht auch, dass ein 13
(sic!)-jähriger Schäferhund es auch verdient hat, in seiner
gewohnten Umgebung seinen Lebensabend zu verbringen???
Natürlich - wenn es aber nun mal nicht geht dann geht es nicht.
Und dass so ein Tierarztbesuch mit Medikamenten nun einmal
locker ins Geld geht, das dann auch fehlen kann, ist
heutzutage kein „Jammern“, sondern Fakt.
Ich habe auch schon hohe Tierarztrechnungen gehabt, wenn ich mir diese nicht leisten kann oder hierfür keine Rücklagen habe, dann sollte ich mir kein Tier anschaffen. Das sowas vorkommen kann weiß jeder. Der leidtragende ist am Ende immer das Tier. Ich finde im Übrigen schon das Tierhaltung durchaus ein Luxus ist.
Auch finde ich dass die Urspungsposterin sehr wohl gejammert hat. Das Leben ist wie gesagt kein Kinderspielplatz.
Es ist schön, wenn man sich keine finanzielle Sorgen machen
muss - noch schöner, wenn man bereit ist, dann entsprechend
andere finanziell zu unterstützen.