Woran werden Deutsche erkannt?

MOD: uuuuund…
…auch hier wollen wir vom Plaudern wieder zurückkehren und uns den ernsten Dingen des Reiselebens widmen.

Vielen Dank und fröhliches neues Jahr
Rolf

…an ihrer vulgären Wortwahl, lieber „Tobi“

Das ist Tatsache! Bei uns fallen Wörter, die erzeugen bei Amis einen mittleren Schock.

MfG

Von den Gastgeberländern werden Deutsche nicht so negativ empfunden wie sie sich selbst sehen.

Beispiel:
Deutsche trinken im Vergleich zu anderen Nationalitäten sehr wenig (kein Witz, siehe Engländer Russen oder Skandinavier). Ist wohl zu teuer.

Deutsche prügeln sich weniger häufig (Am Ballermann kommt es sehr selten zu Prügeleien, im Engländergebiet ist jede Nacht die Hölle los).

Deutsche sind nicht völlig unfähig Englisch zu lernen. Guck dir mal unseren Nachbarn Frankreich an, oder Spanien. Da kann so gut wie niemand Englisch.

Ein Schild am Eingang eines Gästehauses, mit der Aufschrift „No Germans“ habe ich im Gegensatz zu „No Russians“, „No Israeli“ und „No Arab“ auf zahlreichen Reisen noch nie gesehen.

Als wirklich negative Eigenschaften von Deutschen empfinde ich den Geiz und das Sicherheitsbedürfnis (Hilfe wir sterben an Vogelgrippe oder an einem andern völlig utopischem Schwachsinn).

MfG

2 „Gefällt mir“

Hallo Hägar,

um als Deutscher unerkannt zu bleiben, solltest du:

  • im Flugzeug kein mitgebrachtes Käsebrot essen
  • bei der Landung nicht applaudieren
  • dem Grenzer nicht vorwerfen, dass zu Hause alles besser und schneller läuft
  • hochgezogene Socken in Sandalen vermeiden
  • beim Kauf von 10 Postkarten keine 11. gratis dazufordern
  • überhaupt nicht zu lange am Postkartenständer verweilen
  • während des Urlaubs auf die Bild verzichten
  • bei Witzen über Deutschland oder Hitler nicht beschämt zu Boden schauen sondern mitlachen
  • andere Deutsche meiden

Gruß
Nils

Deutsche sind nicht völlig unfähig Englisch zu lernen. Guck
dir mal unseren Nachbarn Frankreich an, oder Spanien. Da kann
so gut wie niemand Englisch.

Hab’ ich das denn behauptet? Oder auf was bezieht sich dein Posting???

Murmeltier

hi,

das service bieten, für jeden einzeln zusammenzurechnen. ist
schließlich
sein job.

dir ist schon klar das dieses im ausland unüblich ist.
daran wirst du erkannt.

Mir ist das nicht klar. Warum soll sich ein kellner pro Tisch
versteifen und nicht pro Gast? Sollen wir uns alle auf getrennte
Tische setzen, damit es klappt?

nur deutsche scheißen sich in die hose wenn der
andere am tisch einen salat für einen euro
fuzzig mehr gefressen hat.

Danke für Deine gepflegte Ausdrucksweise. Das läßt so einiges
erahnen, was Du von Deinen Mitmenschen generell denkst.
1,5 Euro sind normalerweise egal, aber warum soll ich einem Freund
die Flasche Wein um 15 Euro zahlen?

aber ich merke du kannst dich nicht anpassen, bzw.
ignorierst du die sitten anderer. daran wiederum
erkannt man die deutschen.

Man kann Sitten nur ignorieren, wenn man sie kennt. Ob man in
welchen Land getrennt zahlen darf, wird eher selten in diversen
Reiseführern erwähnt. Da gibt es meiner Meinung nach auch wichtigeres.

cu
alex

Gerald

Hallo,

Der langen Rede kurzer Sinn: wenn mir im Urlaub bisher jemand
negativ aufgefallen ist, waren es fast immer Deutsche.

könnte das vielleicht daran liegen, daß Du deutsch deutlich besser verstehst als die meisten anderen Sprachen und viel genauer hinhörst, wenn einer nebenan deutsch spricht?

Außerdem hört sich das ganze schwer nach einer unzulässigen Extrapolation einiger weniger Vorfälle an. Für Menschen, die die Sprache des Aufenthaltslandes nicht sprechen und sich unverschämt benehmen, mußt Du jedenfalls nicht ins Ausland fahren und au Deutsche warten. Da reicht ein Rundgang durch jede beliebige deutsche Großstadt.

Gruß,
Christian

Hallo,

Man kann Sitten nur ignorieren, wenn man sie kennt. Ob man in
welchen Land getrennt zahlen darf, wird eher selten in
diversen
Reiseführern erwähnt.

nö, steht immer drin, daß sich Mittelmeeranrainer darüber wundern, daß Menschen in trauter Runde einen ganzen Abend zusammensitzen und sich anschließend darüber kabbeln, wer denn das übriggebliebene Wasser bestellt und nun gefälligst zu bezahlen hat. Finde ich auch merkwürden. Wenn man partout teilen will, kann man das in Abwesenheit des Kellners, draußen vor der Tür oder am nächsten Tag beim Frühstück machen.

Gilt m.E. übrigens auch in Deutschland.

Gruß,
Christian

1 „Gefällt mir“

Ich hab in Deutschland schon ne ganze Menge Marokkaner getroffen, die
sich als Italiener ausgaben.

Aber ausserhalb Deutschlands ist mir noch nie irgendein Araber
irgeneiner Nationalität über den Weg gelaufen, der sich hinter einer
erfundenen Nationalität verstecken wollte!

Warum?

Naja, weil die hier ansässigen oftmals die Erfahrung gemacht haben,
dass ne Frau sie abblitzen lässt, wenn sie erfährt, dass ihr
Gegenüber Araber ist.

Tja, die Deutschen haben halt die gleiche Erfahrung gemacht, dass sie
im Ausland oft nicht grad gut ankommen.

Also verstecken auch sie ihre Nationalität.

Ich mach’s jetzt mal anders, denn woran man den ‚typischen Deutschen‘
erkennt, ist ja schon ausgiebig diskutiert worden.

Was ‚erwartet‘ man von einem typischen Deutschen?
(Erfahrungen von Isabel in ihren ersten Studentenjahren in IRL):

  • unattraktiv und unromantisch (ne Französin, yum! ne Deutsche -
    yuck!)

  • Schmalz in den Ohren

  • evtl behaarte Beine & Achseln (ja, wir reden hier vom weibl.
    Geschlecht)

  • keinen Sinn für Humor

  • erst recht keinen Sinn für Humor, wenn’s um Hitlerwitze u.ä. geht

  • schon gar keinen Sinn für Humor, wenn’s um Vorurteile über die
    Deutschen geht

  • etc etc

Erst wenn man die ‚Gegenbeweise‘ gebracht hat, also zB Humor bewiesen
hat etc, kommt ‚wow, Du bist ja gar nicht wie ne Deutsche‘.

Nun ja, da auch ich nicht gerne nur wegen meines Passes sofort mit
zig Vorurteilen belastet werde, halte ich es mittlerweile so, dass
ich nicht unbedingt mit aller Kraft verschweige, dass ich Deutsche
bin (oder mir ne andere Nationalität ausdenke, obwohl das mit
Leichtigkeit gehen würde), sondern dass ich die Leute ERST mal nen
Eindruck von mir gewinnen lasse, bevor ich meine Nationalität
preisgebe.

Dann wissen sie schon, wo sie stehen, und haben nicht mehr soviel
Gelegenheit, die (von mir schon im Voraus widerlegten) Vorurteile
aufzubauen.

Es gibt aber auch Situationen, wo man seine Muttersprache halt doch
verstecken muss:
Vor vielen, vielen Jahren hab ich auf nem Interrail Trip durch
Spanien mit nem Amerikaner und nem Engländer nen kurzen Abstecher
nach Marokko gemacht. Der Engländer war hellblond. Und wurde überall
auf Deutsch angebettelt. Er behauptete korrekterweise, nichts zu
verstehen, und ich freute mich tierisch, dass mich keiner für ne
Deutsche hielt! Da war ich dann halt drei Tage lang irisch, falls
jemand fragte.

Aber apropos Vorurteile widerlegen:
Manchmal geht mir auch die Engstirnigkeit von Leuten extrem auf den
Geist. Dublin, ich treffe eine x-beliebige Bekannte, durch die ich
mit anderen Leuten ins Gespräch komme. Alles ganz normal. Dann sagt
die Bekannte: Isabel is German.

Und auf einmal wundern sich alle über mein tolles English, darüber,
dass ich diesen oder jenen slang-Begriff kenne, etc etc.

Oder schlimmer, sie fragen nach, ob ich sie denn verstehe!!!

Hallo? Vor drei Minuten hab ich dich auch perfekt verstanden - wieso
sollte sich das mit deinem Wissen um meine Nationalität plötzlich
ändern???

Anyway, schönen Gruss,
isabel

Ich habe das nur als weiteres positives Merkmal von Deutschen geschrieben.

MfG

Kann mir bitte mal jemand sagen woran das liegt.

Hauptsächlich an der Kleidung und Aufmachung. Deutsche Touristen sind extrem schlampig unterwegs, besonders die Frauen, und das auch noch am Abend beim Essengehen. Schlabbershirt, Männerjeans, Turnschuhe, Sandalen mit Weißen Socken, Achselhaare, oder gleich in Badekleidung ins Restaurant. Besonders in südlichen Ländern, wo sie halt gerne urlauben, fällt das stark auf, weil dort ja doch LEICHT andere Sitten und Standards gelten.

Kleider machen Leute - dazu eine Anekdote aus Griechenland!

In den ersten Tagen nächtigten wir (mein Mann und ich) in Athen. Den ersten Tag verbrachten wir ohne Auto, und trampten mit Bus und Fähren quer durch die Inseln. Als wir Abends auf dem Weg ins Hotel waren, flanierten wir vorher kurz durch die Plaka - das große Touriviertel mit den Restaurants - und suchten schon einmal nach einem Plätzchen, wo wir später essen gehen würden. Wir hatten beide einen Rucksack um, und waren in Jeans, weißen Shirts mit Aufdrucken und Turnschuhen/Trampersandalen gekleidet. Meine Haare waren zusammengebunden und ich hatte kein Makeup.

Die Kellner, die vor den Restaurants standen und Kunden aufgabelten, sprachen uns alle auf Englisch und Deutsch an. Wir hatten kein Wort gesagt.

Im Hotel duschten wir uns und zogen uns für das Abendessen um, so wie wir das gewohnt sind: Mein Mann in schwarzer Hose und Hemd, ich in schönen Sandalen, schwarzer Stoffhose und einem glitzernden Oberteil, Haare schön frisiert, Makeup und Nagellack. Und mit Duft.

Dieselben (!) Kellner sprachen uns jetzt auf Italienisch, Polnisch, und Griechisch an. :smile:

Gruß
dataf0x

Hallo Gerald,

Mir ist das nicht klar. Warum soll sich ein kellner pro Tisch
versteifen und nicht pro Gast?

Weil die Kasse im Ausland auf Tisch gemacht wird.
Und weil der Kellner annimmt, dass das auch an
dem Tisch mit den deutschen Touristen so ist.
Und die meist erst am Ende des Abends Bescheid sagen,
dass sie getrennte Kasse wollen.

1,5 Euro sind normalerweise egal, aber warum soll ich einem
Freund
die Flasche Wein um 15 Euro zahlen?

Weil er dein Freund ist?
Und weil er beim nächsten Mal bezahlt?

aber ich merke du kannst dich nicht anpassen, bzw.

Man kann Sitten nur ignorieren, wenn man sie kennt. Ob man in
welchen Land getrennt zahlen darf, wird eher selten in
diversen
Reiseführern erwähnt.

Weil es außer in Deutschland eigentlich überall so ist, dass
es Kasse pro Tisch gibt.

Da gibt es meiner Meinung nach auch
wichtigeres.

Eben.

Grüße
Elke

Hi, Mathias,

früher hat jeder aus der gruppe seinen betrag selbst
ausgerechnet
und dann wurde alles auf einen haufen auf den tisch gelegt.

Das funktioniert mit Deutschen eigentlich nie. Diese Erfahrung
habe ich häufig gemacht, keiner rechnet Trinkgeld, „coperto“
oder das gemeinsame Wasser mit ein. am Ende trifft es immer
denjenigen, dem die Aktion als erstes peinlich wird, also
mich…

Stimmt. Wenn wir mit Deutschen zusammen sind, wird’s
meist knapp. Bei allen anderen stellen wir meistens fest,
dass der Kellner ein unverschämt hohes Trinkgeld kriegt,
weil jeder hochrundet und ein bissel mehr gibt.
Außer - aber das ist vielleicht nur meine Erfahrung -
bei arabischen und besonders ägytischen Frauen (nur bei
Frauenrunden, wenn ägyptische oder arabische Männer dabei
sind, ist es kein Problem). Die Frauen zählen jedenfalls
genau jeden Cent und jeden Halala.

Grüße
Elke

Huhu,

Ich hab in Deutschland schon ne ganze Menge Marokkaner
getroffen, die
sich als Italiener ausgaben.

Aha! Parlo Italiano?

Tja, die Deutschen haben halt die gleiche Erfahrung gemacht,
dass sie
im Ausland oft nicht grad gut ankommen.

Ja-ein.
Viel schlimmer ist es, wenn man - wie in Arabien vorgekommen -
als Deutsche besonders gemocht wird.
„You Aleman?! Good! Hitler, great man! Very great man!“

Was ‚erwartet‘ man von einem typischen Deutschen?

Du hast Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit vergessen.
Jedesmal, aber wirklich jedesmal, wenn ich an der Uni
eine Arbeit VOR oder am Abgabetermin einreichte, war
die Verwundertung groß: „?? Already??“ (zur Erklärung:
in meinem Studienfach gelten die Studenten als notorische
Chaoten) Dann ein Blick auf meinen Namen: „Oh, it’s you.
You are German. That’s why!“
Alle anderen bekamen Bonusnoten (I kid you not) für
frühzeitiges Einreichen, bei mir wurde es als selbstver-
ständlich angesehen.

Grüße
Elke

PS: Ich sehe bildlich vor mir wie unser lieber Mod-Rolf
sich die verbliebenen Haare ob dieses Threads rauft -
dabei helfen die Artiekl bestimmt dem einen oder anderen
Reisenden.

Was benutzen Männer anderer Nationen?

Hallo,

  • Männer mit Portmonnaie

was benutzen den Männer anderer Nationen??

Kreditkarten!

Viele Grüsse, Peter

P.S. Wieso eigentlich nur Männer?

Kann es sein, dass Ihr Vorurteile habt?
Hallo,

Wie auf diese vorurteilsbeladenen Schimpftiraden im Bildzeitungsstil noch Sterne vergeben werden, ist mir ein echtes Rätsel. Also:

  1. Rucksackreisende gibt es mit Herkunft aus mindestens allen europäischen Ländern, sowie USA, Kanada und Australien/Neuseeland. In all diesen Ländern ist Rucksackreisen ähnlich beliebt wie in Deutschland - man denke nur an den schönen französischen Reiseführer „Guide du Routard“ (der mit der Weltkugel als Rucksack auf der Titelseite) mit dem inzwischen sogar die französischen Geschäftsleute unterwegs sind (vermutlich mit Koffer). Wie auch immer, mit „typisch Deutsch“ oder so hat das ganze absolut nichts zu tun.

  2. Wenn man ohne Auto unterwegs ist, dann ist ein Rucksack um Klassen praktischer als ein Koffer. (Ohne Auto heisst übrigens nicht zwangsläufig „trampen“, denn es gibt meist auch ganz gute öffentliche Verkehrsmittel. Obwohl Vorurteile gegen Trampern genauso schwachsinnig sind, wie gegenüber Rucksackreisenden.)

  3. Wenn man im Urlaub hin und wieder Wanderungen über mehrere Tage einplant, ist ein Rucksack sogar unverzichtbar und ein Koffer ein echter Killer.

  4. Ungepflegte Touristen gibt es immer und überall. Dass die alle mit dem Rucksack unterwegs sind, ist nichts als ein Vorurteil. Eher kann ich mir einen Zusammenhang zwischen Camping und gepflegter Kleidung vorstellen (bügeln vorm Zelt ist eher unüblich).

  5. Rucksackreisen ist keineswegs an exotische Lände gekoppelt (wie mein Vorredner schreibt). Dagegen sind in Skandinavien oder Island die meisten Leute eher mit Rucksack als mit Koffer unterwegs (liegt vermutlich an den Wandermöglichkeiten und der Akzeptanz in der Bevölkerung).

Last not Least: Ich empfehle allen aus diesem Diskussionsstrang etwas mehr leben und leben lassen. Nicht zuletzt im Urlaub (aber auch sonst) kann das nur gut tun.

Mit vielen Grüssen, Peter

4 „Gefällt mir“

Schön ist es auch im tiefsten Dialekt (bei mir pfälzisch) zu antworten.

Gruß
Andreas

Hallo Peter,

Wie auf diese vorurteilsbeladenen Schimpftiraden im
Bildzeitungsstil noch Sterne vergeben werden, ist mir ein
echtes Rätsel. Also:

erstmal Sternchen für Deinen Artikel.

Aber hier ist Dir noch etwas „ausgekommen“:

  1. Wenn man ohne Auto unterwegs ist, dann ist ein Rucksack um
    Klassen praktischer als ein Koffer.

Meistens, denn:

(Ohne Auto heisst übrigens
nicht zwangsläufig „trampen“, denn es gibt meist auch ganz
gute öffentliche Verkehrsmittel. Obwohl Vorurteile gegen
Trampern genauso schwachsinnig sind, wie gegenüber
Rucksackreisenden.)

Es gibt nämlich auch Radfahrer. Und auf einer Radreise sind die richten Fahrradtaschen, die man an das Fahrrad hängen kann, um Welten besser als ein Rucksack.

Last not Least: Ich empfehle allen aus diesem
Diskussionsstrang etwas mehr leben und leben lassen. Nicht
zuletzt im Urlaub (aber auch sonst) kann das nur gut tun.

Dem möchte ich mich wieder anschließen,

Karin

Hallo Peter,
Du sprichst mir aus der Seele. Ich war sehr überrascht über diese Häme, die ich gar nicht nachvollziehen kann.

Für mich ist es einfach undenkbar, mir von nem Reiseführer erklären zu lassen, wann ich wann und wo zu erscheinen habe. Genauso ist der Grund in Hostels zu nächtigen, der Tatsache geschuldet, dass ich einfach nen Platz zum schlafen brauche, mehr nicht und das es hier wesentlich einfacher ist mit anderen Reisenden ins Gespräch zu kommen, als in irgendeinem Hotel.
Als Fortbewegungsmittel bevorzuge ich den Daumen bzw. lokale Angebote, weil es die beste Möglichkeit ist sich mit Einheimischen zu unterhalten.
…und wenn ich nach ner 5-Tage Tour in irgendwelchen Bergen etwas derangiert aussehe, weil man dort nicht duschen kann bzw. keinen Spiegel zur Hand hat, bekomme ich Eure gerümpften Nasen dank meiner Hochstimmung, die solche touren immer mit sich bringt, erst gar nicht mit.

Das ist für mich mein Traumurlaub, den ich gar nicht dogmatisch jedem hier überhelfen möchte.

Ich dachte immer Reisen bildet und macht auch klar, dass Menschen verschieden sind.
P

1 „Gefällt mir“

Auch hallo,

könnte das vielleicht daran liegen, daß Du deutsch deutlich
besser verstehst als die meisten anderen Sprachen und viel
genauer hinhörst, wenn einer nebenan deutsch spricht?

Nö. Wenn sich jemand danebenbenimmt, verstehe ich das auch in jeder anderen Sprache.

Außerdem hört sich das ganze schwer nach einer unzulässigen
Extrapolation einiger weniger Vorfälle an.

Ich hatte ja auch geschrieben, daß das nur Beispiele waren. Könnte da noch jede Menge anderer Erlebnisse aufzählen.
Außerdem: man beachte das „fast“ in meinem Posting!

Murmeltier