Da mich der Themenbereich sehr interessiert, spiele ich mit dem Gedanken VWL zu studieren. Jedoch hab ich keine Ahnung was man dann später damit macht. Ist das wie Archälogie - studieren auf Arbeitslosigkeit oder bringt das richtig was? Der Vater einer Bekannten zum Beispiel ist Diplom-Volkswirt und ist Vorstandsvorsitzender in einer AG. Ist soetwas üblich?
hallo Marcel,
ich kenne sehr erfolgreiche Archäologen, die viel in der welt herumfahren und Ausgrabungen leiten.
Dann wiederum kenne ich auch VWLer (bleibt als BWL-Student nicht aus) das sind die letzten Heuler. Die dümpeln teilweise von Praktikum zu Praktikum und kriegen nix gebacken.
Vielleicht solltest du doch lieber aufs Altertum setzen.
P
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Jeder Studiengang, der dich interessiert und in dem du gut bist, wird dir das geben, was du dir vorstellst.
VWL ist ein sehr empfehlenswerter Studiengang mit vielen Zukunftsaussichten und sehr variablen Einsatzmöglichkeiten.
Und solltest du in deinem Grundstudium merken, dass dir die BWL-Fächer (wie Externes und Internes Rechnungswesen) mehr Spaß machen, dann kannst du ja immer noch ohne Probleme wechseln.
Da mich der Themenbereich sehr interessiert, spiele ich mit
dem Gedanken VWL zu studieren. Jedoch hab ich keine Ahnung was
man dann später damit macht.
Man wird z. B. Bundespräsident. Horst Köhler ist Volkswirt.
Ist das wie Archälogie -
studieren auf :Arbeitslosigkeit oder bringt :das richtig was?
Der Werdegang von Absolventen hängt weniger am Studiengang als an der Persönlichkeit mit allen Facetten.
Beim Studium der Wirtschaftswissenschaften gibt es bis zum Vordiplom keinen Unterschied zwischen BWL und VWL. Auch danach gibt es noch viele Gemeinsamkeiten. Das Tätigkeitsspektrum der Absolventen reicht von der steuerberatenden Zunft, Versicherungen und Banken, über mittlere und größere Unternehmen aller Branchen, (Finanz-)Verwaltungen von Bund und Ländern bis zum Journalismus.
Der Vater einer Bekannten zum :Beispiel ist Diplom-Volkswirt
und ist Vorstandsvorsitzender :in einer AG. Ist soetwas :üblich?
Nein, weil es viel mehr Absolventen aller Studienrichtungen als Vorstandsvorsitzende gibt. Ein Vorstandsvorsitzender kann Beliebiges studiert haben oder hat noch nie eine Hochschule von innen gesehen. Es gibt Absolventen, die ihre Karriere bei Penny an der Kasse oder als Taxifahrer fortführen. Manche beziehen lebenslang ALGII. Andere Leute mit exakt der gleichen Ausbildung verfügen über ein 6stelliges Jahreseinkommen, wobei damit auch nicht unbedingt Lebensglück und Zufriedenheit mit dem eigenen Tun einher gehen müssen.
Deshalb: Studiere Deiner Neigung entsprechend, häng Dich rein, engagiere Dich und mache es gut. Sieh zu, daß Du zu eigenen Lebensvorstellungen kommst. Natürlich ist es wünschenswert, über genügend Geld zu verfügen, um nicht von dauernden Existenzsorgen begleitet zu werden. Aber oberhalb eines bestimmten Einkommens gibt es viele andere Ziele als einfach nur Geld. Das kann z. B. Unabhängigkeit und eigene Handlungs- und Gestaltungsfreiheit sein oder das Engagement für ein besonderes Anliegen.
Es gibt jedenfalls keine Studienrichtung, die per se in die Arbeitslosigkeit oder in den Erfolg führt, was auch immer man unter Erfolg versteht.
machen Sie Ihr Hobby zum Beruf.
Nach den Beiträgen der anderen
Antwortenden dürfte Dir klar sein,
was dieser Satz ausdrücken möchte.
Alle Prognosen zur Entwicklung des
Arbeitsmarktes sind mit Unsicherheit
behaftet. Hinzu kommt, dass ein Studium
im Durschnitt etwa 14-16 Semester dauert.
Welche Prognosen können einen Zeitraum von
7 Jahren sicher abbilden?
Also: achte auf Deinen Leidenschaften.
Was kannst Du besonders gut?
Was machst Du besonders gerne?
Bei welchen Tätigkeiten vergeht die Zeit wie im Fluge?
Wofür loben andere Dich?
Wer bittet Dich, in welchen Situationen um Rat/Unterstützung?
Wenn Du diese Fragen beantwortet hast:
kannst Du mal zur Berufsberatung der Agentur für Arbeit gehen. Rechtzeitig Termin machen (Wartezeit). Bewerte die dort gemachten Empfehlungen unbedingt sehr kritisch!
Fange parallel an, Experten aus verschiedenen Disziplinen
im persönlichen Gespräch zu befragen. Die meisten Menschen
sprechen gerne über ihre beruflichen Entscheidungsprozesse.
Google mal nach dem geva-institut: die bieten für (relativ)
wenig Geld, die Möglichkeit einen Test zu machen.
Informiere Dich schon jetzt über Stipendienprogramme.
Besuche noch vor dem Studium einen Kurs im Maschineschreiben - selbst ohne perfekte Beherrschung (also Blindschreiben mit Rekordanzahl) wird diese Fähigkeit, einen großen Vorteil sichern.
Besorge Dir ein Buch zum Thema „Wissenschaftliches Arbeiten“ und lies unbedingt „Unibluff“.
Wenn Du dann im Studium bist:
Mache in jeden Semesterferien ein Praktikum!! Dies ist i.d.R. eine entscheidende Weichenstellung für die erste Festeinstellung.
Kümmere Dich gleich zu Beginn des Studiums um ein
Auslandssemester (Sprachkenntnisse(!); Auslanderfahrung (!))
Da mich der Themenbereich sehr interessiert, spiele ich mit
dem Gedanken VWL zu studieren. Jedoch hab ich keine Ahnung was
man dann später damit macht. Ist das wie Archälogie -
studieren auf Arbeitslosigkeit oder bringt das richtig was?
Der Vater einer Bekannten zum Beispiel ist Diplom-Volkswirt
und ist Vorstandsvorsitzender in einer AG. Ist soetwas üblich?
Da es mehr VWLer als Vorstandsposten gibt, würde ich sagen, dass das nicht üblich ist.
Ein Freund von mir, der clever ist, Biss hat und VWL studiert hat, ist nach 3 Jahren im Beruf und einer eher langen Studiendauer (er hat mit 32 abgeschlossen, ist nun 35) heute Prokurist und geschäftsführender CFO bei einem Mittelständler.
Daher würde ich das VWL - Studium per se als durchaus sinnvoll erachten, es kommt jedoch zu 95% auf Dich selbst an. Nur die restlichen 5% sind das Studium. Wie sonst sollten reihenweise Rechtsanwälte oder Sozialpädagogen (die ja beide erwiesenermassen zu nicht viel gut und eher Parasiten am Volke sind… ) höchste Ämter in der Politik bekleiden können…?