Eigenkündigung aus gesundheitlichen Gründen
Hi!
wenn man z.B. viele Fehltage durch Migräneattacken hatte,
Oh, was ich das der fiktiven Dame nachfühlen kann…!!
von denen man denkt, dass die durch den Job ausgelöst werden oder Sonntags schon Depressionen bekommt, weil man Montags wieder arbeiten muss…
Habe gehört, dass solche Gründe dazu führen können, dass man von der Sperre „befreit“ wird, wenn einem das ein Arzt bescheinigt.
Richtig gehört.
Und wenn ja muss man schon vorher beim Arzt gewesen sein, bevor man zum AA geht, oder gibt es beim AA spezielle Formulare, die der Arzt ausfüllen muss? Weißt du das zufällig auch?
Zufällig ja. 
Aber man muss schon beim Arzt gewesen sein, bevor man kündigt! Bzw. dieser muss einem vor der Kündigung aus gesundheitlichen Gründen zur Arbeitsaufgabe geraten haben.
Ob er das dann schon an diesem (oder einem anderen) Tag selber bescheinigt (und man diese Bescheinigung dann später mit zur AA nimmt) oder er das erst auf dem Formular tut, dass man später für diesen Fall von der AA bekommen würde, wenn man noch keine solche Bescheinigung hat, ist egal.
Wichtig ist in beiden Fällen, dass die Formulierung des Arztes den Anforderungen der AA genügt.
Mit folgender Formulierung ist man auf der sicheren Seite:
„Hiermit bestätige ich, dass ich Frau X am tt.mm.jj [Datum muss vor dem Datum auf dem Kündigungsschreiben liegen!] geraten habe, Ihre Arbeitsstelle aus dringenden gesundheitlichen Gründen schnellstmöglich zu kündigen.“
Eine Erläuterung der gesundheitlichen Gründe ist nicht erforderlich! (Also, es geht die AA erstmal nix an, ob man nun Migräne oder Depressionen oder sonst was bekommen hat.)
LG
Liza