Gibt es Gott?

Hallo Mäni

Es is ein Kurs wie ein Tauchkurs X auch ein Kurs ist. Werr
diesen Kurs durchfühern will kann ihn durchführen, ohne auf
trägerschaft etc einzugehen.

Ersetzen Tauchkurse die Taufe? Interessant! -:smile:))

Du schreibst wieder sACHEN, DIE ICH NIERGENDS GESCHREIBEN HABE.

Ein Tauschlehrer braucht ein Brevet,

Ja und der Tauchlehrer zahlt für die Ausbildung und der Teilnehmer am Tauchkurs (auch deshalb) ebenso. Zuesrt kritisierst du die Geldabzapferei und also Du feststellen musst, dass es nicht kostet, kritisierst Du das es keine kostenaufändige Zulassung gibt. Alles absicht oder bist du Dir selber nicht bewusst was Du schreibst??

Dummschwätzer gar nichts ausser seiner ""Ueberzeugung, also
Null Qualifikation.

Zum x-ten mal, extra für Dich, vieleicht begreiffst du es dann: Orientiere dich wer es durchführt bevor Du wieder beleidigender Blödsinn schreibst.
Nebenbei wieso hast du Dein Pseudo geändert?

Herzlich
Beat, der selber gerne taucht und entsprechende Kurse hinter sich hat.

Das, finde ich, ist eine wunderschöne Antwort, die den Nagel auf den Kopf trifft!

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi ho Taju,

danke für die Klarstellung, ich habe tatsächlich mehr auf die Kritikabwehr getippt, aber am meisten hat mich der Stilwechsel im Artikel verwundert/verwirrt :wink:

Grüsse,

Herb

bist du schon mal auf die Idee gekommen, dass die Bibel, die
du hier am laufenden Band zitierst, auch nur von Menschen
gemacht ist?

Die Bibel ist Gottes Wort an uns Menschen. Zwar wurde die Bibel von Menschen aufgeschrieben, aber der Geist Gott (Hl. Geist) lenkte die Gedanken der Autoren, damit diese aufschrieben, was Gott uns mitteilen wollte/will.
Außerdem wird Jesus im NT auch mit dem Wort Gottes gleichgesetzt (z.B. Joh 14,24 + Heb 1,1-2). Und Jesus - selber Gott - ist nun mal der „Weg, die Wahrheit und das Leben“ (Joh 14,6).
-> Ergebnis (dem du wahrscheinlich nicht zustimmen wirst): Das Wort, die Bibel/Hl. Schrift, ist die Wahrheit. Damit kann ich beispielhaft einige weitere Bibelstellen - teilweise von Jesus selbst - zitieren:

AT:

  • Das erste Mal wurde etwas Wichtiges aufgeschrieben, als Gott Mose zwei Steintafeln gab, auf denen dir 10 Gebote geschrieben waren: „Und die Tafeln waren das Werk Gottes, und die Schrift war die Schrift Gottes, eingegraben in die Tafeln.“ (2.Mo 32,16) Alle übrigen Gebote Gottes wurden ebenfalls schriftlich festgehalten: „Und Mose schrieb alle Worte des Herrn nieder.“ (2.Mo 24,4a)

  • Auch die Propheten hielten auf Gottes Geheiß Seine Worte fest (z.B. Jes 30,8; Jer 30,1-2).

NT:

  • Joh 5,39: „Ihr sucht in der Schrift, denn ihr meint, ihr habt das ewige Leben darin; und sie ist’s, die von mir [Jesus] zeugt“

  • 2.Tim 3,16: " Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit"

  • Heb 1,1-2: „Nachdem Gott vielfältig und auf vielerlei Weise ehemals zu den Vätern geredet hat durch die Propheten, hat er am Ende dieser Tage geredet im Sohn, den Er gesetzt hat zum Erben aller Dinge, durch den Er auch die Welten gemacht hat“

Außerdem besteht die Bibel zu 33% aus Prophezeihungen, von denen viele schon in Erfüllung gegangen sind. (Allein im AT stehen ich glaube über 100 Prophezeihungen über die Geburt, den Kreuzestod und die Auferstehung Jesu; alle sind in Erfüllung gegangen. Und selbst Historiker bezweifeln nicht mehr, dass das AT älter ist als 2.000 Jahre, also vor der Geburt Jesu niedergeschrieben wurde.)

Hes 37,1-14, ist gerade mitten dabei, sich zu erfüllen - und wir schauen zu! Die V.1-8 haben sich bereits erfüllt:

  • Verstreut umherliegende Gebeine (V.1-3) - Israel in der Zestreuung
  • Sehnen wachsen um die Gebeine (V.7-8a) - Sammlung vor 1948
  • Fleisch umschließt das Gebein (V.8b) - Israel als eigenständiger Staat (gegenwärtiger Zustand)
  • Haut überzieht den Leib (V.8c) - Israel während der Trübsal (=Endzeit)
  • Dem Leib wird Odem eingehaucht (V.9-10) - Israel nach der nationalen Hinwendung zu Christus.
    Der enge räumliche Zusammenhang der Geschehnisse in Vers 8 lässt auch einen engen zeitlichen Zusammenhang vermuten. Schaun mer mal, wie lange der nächste Schritt (Trübsal; Beginn: Siebenjähriger Vertrag des Staates Israels mit dem sog. Antichristen) noch auf sich warten lässt. (Du darfst gerne an mich denken, wenn zu deinen Lebzeiten noch ein solcher Vertrag abgeschlossen wird.)

Viele andere (v.a. in Bezug auf die Endzeit) werden noch in Erfüllung gehen (s. z.B. Daniel (AT) und Offenbarung (NT).

Aber zurück zum Ursprungsposting:
Franky möchte gerne an Gott glauben. Gm. der Bibel wird der Glaube durch die Verkündigung des Wortes Gottes (s.a. Missionsbefehl Jesu an uns Christen in Mk 16,15!) und den Hl. Geist geschenkt, und dann wird der einmal geschenkte Glaube beständig aus dem Wort Gottes ernährt und lebendig gehalten. Nur die Bibel allein zeigt uns die Wahrheit über Gott, über den Menschen und über die Welt. Und weil ich das glaube, muss ich es weitergeben. Es ist die beste Botschaft der Welt! Und die einzige, die zur Erlösung in Ewigkeit führt. Und ich ignoriere meine Verantwortung vor Gott, wenn ich meinen Glauben (der mir durch den Hl. Geist zur Gewissheit geworden ist) nicht weitergebe.

Gruß
Liza

P.S.: Sorry, dass ich so ausschweifend gepostet habe…

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verbreitetes Missverständnis
Hallo Simon

Jetzt versteh ich dich besser. Also reden wir über „Glauben
lernen“.

Es geht den missionarischen Christen (bitte zähle mich nicht
dazu, ich kenne bloss deren Denkweise gut) nicht darum, dass
man IRGEND ETWAS glaubt, sondern es geht um bestimmte
GlaubensINHALTE. Diese kann man sehr wohl mündlich,
schriftlich oder in didaktischer Form darstellen und
vermitteln. Thematische Leitlinie könnte z.B. ein
Glaubensbekenntis sein, dessen einzelne Aussagen diskutiert
werden.
Ob ein Gesprächspartner oder Kursbesucher diese Inhalte zu
seinen eigenen macht, bleibt ihm selber überlassen. Solange
man ihn darin wirklich frei lässt, kann man auch von
«unverbindlichem Angebot» reden, ohne rot zu werden.

Man glaubt oder man glaubt nicht. Wenn ich mit Kursen und
Argumenten anfange bin ich beim Wissen, nicht beim Glauben.

Solange man meint, «glauben» habe mit «wissen» nichts zu tun,
hat man ein Problem. Warum soll das eine das andere
ausschliessen?
Entgegen der verbreiteten Meinung: Das Wort glauben bedeutet
nicht «für-wahr-halten» von etwas, was man nicht genau wissen
kann. Der etymologische Wortstamm soll mit «geloben» (wie
auch verloben) zu tun haben, und etwas über die BEZIEHUNG
ausdrücken – habe ich vor Zeiten mal gelernt. So kriegt das
Wort eine interessantere Bedeutung und sagt etwas über die
Verbindung zum Numinosen, nicht bloss über die Grenzen des
Wissens.

Grüsse
Rolf

Mahlzeit,

Alleine die Vorstellung, dass es Menschen gibt die meinen man
könnte „Glauben lernen“ - und diese Einstellung liegt der
Sache ja wohl zugrunde - macht mir Angst.

da muß ich mein Erlebnis mit den Zeugen Jehovas erzählen. Ich war damals noch jung und unerfahren und ließ mich an der Haustür auf ein Gespräch mit zwei netten Damen ein, die mit mir über Gott und die Welt reden wollten.

Eine der beiden (sie hesselte stark) war ziemlich penetrant und redete häufig auf mich ein: „Gott will, daß wir dies und jenes tun.“

Irgendwann wurde mir das zu bunt und ich fragte sie: „Woher wollen Sie denn so genau wissen, was Gott will?“

Die Dame schaute mich völlig entrüstet an und meinte im Brustton der Überzeugung:

„Isch habs gelernt!“

Offensichtlich kann man das also doch lernen :smile:

Gruß

Sancho

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Hey,

2.Mose 20,7 + 5.Mose 5,11: „Du sollst den Namen des HERRN,
deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der HERR wird den
nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.“

Aber schade, dass du dir in deinem Alter von so etwas Angst
machen lässt

Mir persönlich macht es keine Angst. Und was hat die Wahrheit mit dem ALter zu tun?

  • wie ich gehört habe, soll der christliche Gott
    doch ein Gott der Liebe sein,

Ist Er auch (s. Jesus). Aber Er ist ebenso ein eifersüchtiger und gerechter Gott und lässt sich nicht spotten.

warum braucht es dann solche Sprüche, um Christen zu ängstigen???

Einen echten Christen, der Jesus als Herrn und Retter angenommen hat, wird dieses Gebot keinewegs ängstigen. Sollte es ihm passieren - trotz gegenteiliger Bemühungen -, dass er gegen dieses Gebot verstößt (denn auch Christen sind nicht frei von Sünde), wird ihm durch Jesus gerne vergeben.

Gruß
Liza

Hey,

Die Bibel ist Gottes Wort an uns Menschen. Zwar wurde die
Bibel von Menschen aufgeschrieben, aber der Geist Gott (Hl.
Geist) lenkte die Gedanken der Autoren, damit diese
aufschrieben, was Gott uns mitteilen wollte/will.
Außerdem wird Jesus im NT auch mit dem Wort Gottes
gleichgesetzt (z.B. Joh 14,24 + Heb 1,1-2). Und Jesus - selber
Gott - ist nun mal der „Weg, die Wahrheit und das Leben“ (Joh
14,6).
-> Ergebnis (dem du wahrscheinlich nicht zustimmen wirst):
Das Wort, die Bibel/Hl. Schrift, ist die Wahrheit. Damit kann
ich beispielhaft einige weitere Bibelstellen - teilweise von
Jesus selbst - zitieren:

also vereinfacht: Jemand sagt, „das ist das Wort Gottes, das hat er mir eingegeben, dass ich es schreiben sollte, und das ist der Beweis, dass es die Wahrheit ist“? Und das ist dann vielleicht auch noch ein Beweis für Gottes Existenz? Da beißt sich der Esel doch selbst in den Schwanz.

Tatsache ist, dass Gläubige daran glauben müssen, dass die Bibel Gottes Wort ist, sie haben keinerlei Beweis, außer Aussagen von anderen Menschen.

AT:

  • Das erste Mal wurde etwas Wichtiges aufgeschrieben, als Gott
    Mose zwei Steintafeln gab, auf denen dir 10 Gebote geschrieben
    waren: „Und die Tafeln waren das Werk Gottes, und die Schrift
    war die Schrift Gottes, eingegraben in die Tafeln.“ (2.Mo
    32,16) Alle übrigen Gebote Gottes wurden ebenfalls schriftlich
    festgehalten: „Und Mose schrieb alle Worte des Herrn nieder.“
    (2.Mo 24,4a)

Du musst mir hier nicht die Bibel belegen, um die Wahrheit der Bibel zu beweisen. Merkst du nicht, wie verworren das ist?

  • Auch die Propheten hielten auf Gottes Geheiß Seine Worte
    fest (z.B. Jes 30,8; Jer 30,1-2).

Sagt wer? Die Propheten, genau.
Und soweit ich weiß, sind drei von denen nicht mal Zeitzeugen Jesu.
Also auch nur Hörensagen und dann mal aufs Papier gepinnt.

Nur die Bibel allein zeigt uns die Wahrheit über Gott,

Und das halte ich für Humbug. Wenn jemand daran glaubt, bitte. Aber bewiesen ist da nichts.
Und wenn jemand glauben will , dann wird der Glaube schon kommen.

über
den Menschen und über die Welt. Und weil ich das glaube, muss
ich es weitergeben. Es ist die beste Botschaft der Welt! Und
die einzige, die zur Erlösung in Ewigkeit führt.

Das ist anmaßend. Es gibt da noch ein paar andere Religionen, was ist mit denen?

Und ich
ignoriere meine Verantwortung vor Gott, wenn ich meinen
Glauben (der mir durch den Hl. Geist zur Gewissheit geworden
ist) nicht weitergebe.

Und wenn derjenige, dem du es weitergeben magst, nun sagt: Sorry, das ist nichts für mich, ich glaub einfach nicht dran? So wie ich? Bedauerst du den dann, weil er nicht zu Gott findet?

O Mann, wirklich - ich kann auch ein guter Mensch sein ohne an den Inhalt der Bibel zu glauben. Einige Dinge sind doch selbstverständlich. „Du sollst nicht töten“ - entweder halte ich das ohnehin für sinnvoll, aus mir raus, oder eben nicht. Wenn nicht, dann müssen Gesetze einschreiten, aber ein Mörder lässt doch das Morden nicht, nur weil plötzlich jemand kommt und sagt „dududu, in der Bibel steht aber“.
Und andere Inhalte sind mittlerweile völlig überholt. Tut mir leid, aber ich mag kein guter Mensch sein, weil ein Buch mir das vorschreibt. Ich bin lieber ein guter Mensch, weil ich das aus mir raus bin.

Gruß
Cess

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Immer noch die Wahrheit

Na sag schon, wo machst Du mit? Charismatiker,
Neocharismatiker, Pfingstbewegung, Jesus Freaks?

Ich persönlich würde mich einen Pietisten mit charismatischen Einschlag nennen…:smile: Meine Gemeinde ist eine ev.-pietistisch geprägte.

Liza

also vereinfacht: Jemand sagt, „das ist das Wort Gottes, das
hat er mir eingegeben, dass ich es schreiben sollte, und das
ist der Beweis, dass es die Wahrheit ist“? Und das ist dann
vielleicht auch noch ein Beweis für Gottes Existenz? Da beißt
sich der Esel doch selbst in den Schwanz.

Das habe ich mir schon gedacht, dass du das nur so sehen kannst. Aber ohne den Hl. Geist ist es auch schwer, eine andere Sichtweise zu bekommen (das ist als Feststellung gemeint, nicht als Vorwurf und auch nicht arrogant!). Ich hatte nur gehofft, dir meine Sichtweise wenigstens etwas näher bringen zu können.

Tatsache ist, dass Gläubige daran glauben müssen, dass die
Bibel Gottes Wort ist, sie haben keinerlei Beweis, außer
Aussagen von anderen Menschen.

S.o.: Das Wissen bekommt man mit dem Hl. Geist geschenkt. Und den Hl. Geist bekommt man bei seiner Bekehrung zu Jesus (steht i.d. Bibel und habe ich selbst erlebt).

  • Auch die Propheten hielten auf Gottes Geheiß Seine Worte
    fest (z.B. Jes 30,8; Jer 30,1-2).

Sagt wer? Die Propheten, genau.
Und soweit ich weiß, sind drei von denen nicht mal Zeitzeugen
Jesu.
Also auch nur Hörensagen und dann mal aufs Papier gepinnt.

Ähm… Keiner der Propheten war Zeitzeuge Jesu. Die haben alle ein paar hundert Jahre vorher gelebt.

Nur die Bibel allein zeigt uns die Wahrheit über Gott,

Aber bewiesen ist da nichts.

Habe ich nie behauptet. Aber wenn ich sage, dass ich dank des Hl. Geistes das übernatürliche Wissen über die Wahrheit Gottes und der Bibel habe, kannst du mir auch nicht das Gegenteil beweisen.

Es ist die beste Botschaft der Welt! Und
die einzige, die zur Erlösung in Ewigkeit führt.

Das ist anmaßend. Es gibt da noch ein paar andere Religionen,
was ist mit denen?

Nix. Täuschungen des Teufels, des Gegenspielers Gottes.
Ich weiß, dass Jesu Absolutheitsanspruch (Joh 14,6: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.“) in deinen Augen absolut anmaßend und intolerant ist. Das ändert jedoch nichts daran, dass es die Wahrheit ist.

Und wenn derjenige, dem du es weitergeben magst, nun sagt:
Sorry, das ist nichts für mich, ich glaub einfach nicht dran?
So wie ich? Bedauerst du den dann, weil er nicht zu Gott
findet?

Ja, aufrichtig. Weil ich Jesu Gebot der Nächstenliebe sehr ernst nehme und es mir in der Seele wehtut, wenn ich weiß, dass jemand verloren ist und die Ewigkeit (das bedeutet: nie mehr Leid, Krankheit, Tod! Sondern immer in Gottes herrlicher Gegenwart sein und nur noch Freude und Glück verspüren!) nicht bei Gott verbringt.

O Mann, wirklich - ich kann auch ein guter Mensch sein ohne an
den Inhalt der Bibel zu glauben.

Klar kannst du. Aber das wird dir nach deinem Tod nicht weiterhelfen. Das wäre ja Werkgerechtigkeit. In Gottes Augen gerecht wirst du aber nur durch Jesus Christus. Allein die Tatsache, ob du ihn als Herrn und Retter in deinem Leben anerkannt hast, wird über die Tatsache von Ewigkeit oder Verlorenheit entscheiden. (s. z.B. Röm 3,28).

Tut mir
leid, aber ich mag kein guter Mensch sein, weil ein Buch mir
das vorschreibt. Ich bin lieber ein guter Mensch, weil ich das
aus mir raus bin.

  1. Mo 8,21: „[…]denn das Sinnen des menschlichen Herzens ist böse von seiner Jugend an[…]“. Seit dem Sündenfall von Adam und Eva ist KEIN Mensch mehr gut. Oder willst du behaupten, dass du noch nie etwas Schlechtes getan hast? Und wenn es nur ein Schlechtes gewesen ist, so bedarf es der Vergebung Jesu. Ohne die bist du - so wie jeder andere Mensch - verloren.

Gruß
Liza

Hoi,

„Häuft in dieser Welt keinen Reichtum an!“ (Matth. 6,19)

Gut, mein Fehler das dieses für mich nicht zur Bibel zählt :wink:

Dein Glück in diesem Falle :smile: DIESER Satz ist nämlich wirklich eindeutig.

„Wer Geld liebt, wird vom Geld niemals satt, und wer Reichtum
liebt, wird keinen Nutzen davon haben.“ (Prediger 5,9)

Hier geht es nicht um Reichtum an sich, sondern darum, dass
dieser als solcher geliebt wird. Dagobert Duck ist also nicht
gewollt.

Wer das Geld nicht liebt, wird es kaum anhäufen. Also ich behaupte mal, gut 50% der „Reichen“ kriegst Du damit.

„Es ist ein böses Übel, das ich sah unter der Sonne: Reichtum,
wohl verwahrt, wird zum Schaden dem, der ihn hat.“ (Prediger
5,12)

Auch hier richtet sich das Urteil nicht gegen Reichtum als
solchen, sondern wenn diese nicht zum Guten genutzt wird,
sondern verwahrt wird. Auch hier fällt mir Dagobert Duck als
Beispiel ein.

Aber nicht jeder Reiche muss so sein wie Dagobert Duck oder?

Nein, nicht _jeder_. Aber die Aussage, die Bibel stelle sich nicht gegen Reichtum, kann man mit diesen Zitaten wenngleich nicht wegwischen so doch ein wenig relativieren, denke ich.

Gruß,

Malte.

Lug und Trug

Na sag schon, wo machst Du mit? Charismatiker,
Neocharismatiker, Pfingstbewegung, Jesus Freaks?

Ich persönlich würde mich einen Pietisten mit charismatischen
Einschlag nennen…:smile: Meine Gemeinde ist eine ev.-pietistisch
geprägte.

Na, da hab ich doch gar nicht so verkehrt gelegen. _Mir_ sagt das genug aus darüber, wieviel Sinn es macht, mit Dir über Glaubensfragen zu diskutieren - nämlich keinen. Sorry, ist ne Schublade, in die ich Dich da packe, aber ich kann nicht jeden liebhaben, und die Erfahrungen der Vergangenheit mit „solchen Leuten“ waren zu müßig und anstrengend - das geb ich mir nicht mehr. „Ihr“ seid mir zu dogmatisch und zu erkenntnisresistent. Aber keine Sorge, Gott liebt auch Dich, selbst wenn Du Deinem falschen Weg folgst :wink:))

Nix für ungut, Gruß,

Malte.

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Das, finde ich, ist eine wunderschöne Antwort, die den Nagel
auf den Kopf trifft!

Leider schlägt der Hammer daneben, weil wir mit dieser Gegenfrage wieder bei Pascals Wette wären -> funktioniert nicht. Siehe weiter unten im Thread.

Gruß,

Malte.

Eben nicht
Mist! Jetzt hab’ ich dir aus Versehen auch noch ein Sternchen gegeben…:wink:

Aber keine Sorge, Gott liebt auch Dich, selbst wenn Du Deinem
falschen Weg folgst :wink:))

Komisch, das wollte ich auch gerade sagen…

Gruß
Liza

Das alte Leid mit der Wahrheit…

Mist! Jetzt hab’ ich dir aus Versehen auch noch ein Sternchen
gegeben…:wink:

Oh. Ich nehme es dann nicht für diesen Artikel sondern für irgendeinen, bei dem ich mir wirklich Mühe gegeben habe und erfolgreich geholfen habe, ohne ein Sternchen bekommen zu haben, okay? Deal?

Aber keine Sorge, Gott liebt auch Dich, selbst wenn Du Deinem
falschen Weg folgst :wink:))

Komisch, das wollte ich auch gerade sagen…

Merkst was?

Gibt es Leben auf Alpha Centauri ?
Moin,

Gegenfrage wieder bei Pascals Wette wären -> funktioniert
nicht.

Ich verstehe deinen Einwand nicht.
Was „funktioniert nicht“ ?

(Ja, ich hab den Pascal-Thread gelesen).

Mein Satz:

warum lebst du nicht so, dass es egal ist, wie die obige Antwort ::ausfällt ?

Bedeutet lediglich, dass man sein Leben auch so leben kann, dass die Art der Antwort auf die Frage, ob es Gott gibt, keine Relevanz hat auf die Art, wie jemand sein Leben lebt. Und ja, das funktioniert ganz hervorragend.

Gruß
Marion

Moin,

Bedeutet lediglich, dass man sein Leben auch so leben kann,
dass die Art der Antwort auf die Frage, ob es Gott gibt, keine
Relevanz hat auf die Art, wie jemand sein Leben lebt. Und ja,
das funktioniert ganz hervorragend.

Gut, daß Du den alten Beitrag gelöscht hast - ich hatte schon eine Antwort in die völlig falsche Richtung getippt.

Ja sicher, diese Möglichkeit gibt es, und sie ist mir auch maximal sympathisch, ABER das ist nur dann möglich, wenn man sich auf den Standpunkt stellt, daß einem auch eine evtl. Bestrafung durch einen solchen Gott egal wäre. Wenn man genau das nicht kann, dann funktioniert es nicht.

Da nunmal keiner so genau weiß, ob es da einen Gott oder mehrere Götter gibt und welche® genau, leben wir alle mit demselben Risiko, am Ende von dem oder denen die das Rennen gemacht haben, bestraft zu werden für unser sündiges Leben. DIeses Risiko trägt jeder, egal ob und woran gläubig. Die Frage ist also nicht die nach dem Glauben, sondern die, wie sehr man sich von dieser Angst vereinnahmen lässt.

Eine schöne Konsequenz :smile:

Das bedeutet aber, daß es weniger die Art und Weise des Lebens ist, die sicherstellt, ob es egal ist, ob es einen Gott gibt oder nicht, sondern die persönliche Einstellung dazu überhaupt.

Wenn man also diesen Zusatz, daß es im Leben keinen Königsweg geben kann, nur im „Glauben“, miteinbezieht, dann nehme ich meine Zweifel zurück und stimme Dir vollends zu :smile:

Gruß,

Malte.

Moin,

Bedeutet lediglich, dass man sein Leben auch so leben kann,
dass die Art der Antwort auf die Frage, ob es Gott gibt, keine
Relevanz hat auf die Art, wie jemand sein Leben lebt. Und ja,
das funktioniert ganz hervorragend.

maximal sympathisch, ABER das ist nur dann möglich, wenn man
sich auf den Standpunkt stellt, daß einem auch eine evtl.
Bestrafung durch einen solchen Gott egal wäre.

Zum Beispiel, ja.

Wenn man genau
das nicht kann, dann funktioniert es nicht.

Es funktioniert nicht, wenn man sein Leben anders leben würde, wenn man wüsste, dass es Gott gibt, als wenn man wüsste, dass es ihn nicht gibt.

Da nunmal keiner so genau weiß, ob es da einen Gott oder
mehrere Götter gibt und welche® genau, leben wir alle mit
demselben Risiko, am Ende von dem oder denen die das Rennen
gemacht haben, bestraft zu werden für unser sündiges Leben.
DIeses Risiko trägt jeder, egal ob und woran gläubig. Die
Frage ist also nicht die nach dem Glauben, sondern die, wie
sehr man sich von dieser Angst vereinnahmen lässt.

Dass es überhaupt ein wahrgenommenes „Risiko“ gibt, setzt IMHO allerdings voraus, dass man die Existenz Gottes zumindest als Möglichkeit voraussetzt. Dann wärst du allerdings tatsächlich bei Pascal.

Das bedeutet aber, daß es weniger die Art und Weise des Lebens
ist, die sicherstellt, ob es egal ist, ob es einen Gott gibt
oder nicht, sondern die persönliche Einstellung dazu
überhaupt.

Es bedeutet in letzter Konsequenz ein eigenverantwortliches Leben vor dem Hintergrund, dass alles andere eh Spekulation und somit beliebig ist.

Wenn man also diesen Zusatz, daß es im Leben keinen Königsweg
geben kann, nur im „Glauben“, miteinbezieht, dann nehme ich
meine Zweifel zurück und stimme Dir vollends zu :smile:

Ich würde ein Leben, das sich nach einer möglichen Bestrafungsdrohung ausrichtet, nicht als „Königsweg“ bezeichnen, insbesondere dann nicht, wenn der Hintergrund rein spekulativ ist, denn in dem Moment, wo dieser „Glaube“ nur ein klein wenig erschüttert wird, bricht das ganze Gedankengebäude und somit der bisherige Leitfaden des Lebens zusammen.

Gruß
Marion

Hallo Cess,

Tatsache ist,

woher weisst Du, dass es eine Tatsache ist?
Es ist Deine Vermutung!

dass Gläubige daran glauben müssen, dass die
Bibel Gottes Wort ist, sie haben keinerlei Beweis, außer
Aussagen von anderen Menschen.

eben nicht.
Der Gläubige kann seinen Glauben im direkten Kontakt mit Gott überprüfen.

Und hätte diese Überprüfung kein brauchbares Ergebnis geliefert, würde ich heute nicht an Gott glauben.

Das ist anmaßend. Es gibt da noch ein paar andere Religionen,
was ist mit denen?

Es kann eben nur eine Wahrheit geben.
Mit diesem Problem müssen Gerichte sich täglich auseinandersetzen.
Also wäre es an Dir, Dir über die Richtigkeit der Religionen Gedanken zu machen.

Und wenn derjenige, dem du es weitergeben magst, nun sagt:
Sorry, das ist nichts für mich, ich glaub einfach nicht dran?
So wie ich? Bedauerst du den dann, weil er nicht zu Gott
findet?

Natürlich ist es bedauerlich.
Gott bedauert es auch.
Aber das ist die Konsequenz daraus, dass der Mensch einen freien Willen bekommen hat.

O Mann, wirklich - ich kann auch ein guter Mensch sein ohne an
den Inhalt der Bibel zu glauben. Einige Dinge sind doch
selbstverständlich. „Du sollst nicht töten“ - entweder halte
ich das ohnehin für sinnvoll, aus mir raus, oder eben nicht.
Wenn nicht, dann müssen Gesetze einschreiten, aber ein Mörder
lässt doch das Morden nicht, nur weil plötzlich jemand kommt
und sagt „dududu, in der Bibel steht aber“.

Wenn Du die Bibel gelesen hättest, wüsstest Du, dass im Nachsatz auch eine Strafe steht. Im alten Israel gab es für Mord die Todesstrafe.

Und andere Inhalte sind mittlerweile völlig überholt.

Welche?

Tut mir
leid, aber ich mag kein guter Mensch sein, weil ein Buch mir
das vorschreibt.

Das ist auch nicht der Sinn der Sache.
Du sollst ein „guter Mensch“ sein, weil Du die Gemeinschaft mit Gott liebst.

Ich bin lieber ein guter Mensch, weil ich das
aus mir raus bin.

Den Vorsatz schätze ich sehr, aber gelingt das auch?
Jeder Mensch macht Fehler.
Wie sind die dann „ungeschehen“ zu machen??

Gruss Harald

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Morgen,

Ich bin lieber ein guter Mensch, weil ich das
aus mir raus bin.

Den Vorsatz schätze ich sehr, aber gelingt das auch?
Jeder Mensch macht Fehler.
Wie sind die dann „ungeschehen“ zu machen??

jedenfalls verlasse ich mich nicht darauf, dass mir irgendwer meine Sünden vergibt. Auf der Grundlage zu sündigen und vergeben zu bekommen ist einfach.

Fehler macht jeder, aber aus Fehlern lernt man, für Fehler kann man sich entschuldigen und sagen ich tus nicht wieder. Aber aus mir heraus. Ich mach es mir nicht so einfach zu sagen, naja, war ein Fehler, aber der wird mir ja ohnehin vergeben.

Das meinte ich mit „ich bin lieber aus mir selbst raus ein guter Mensch“.

Gruß
Cess