Schulveranstaltungen und Religion

Für dich scheint es normal zu sein. Für uns zieht man sich
nicht einfach aus. Das hat gar nichts mit Mädchen oder Junge
zu tun, es hat einfach mit Anstand zu tun. Wohlgemerkt, die
Kinder sind *splitternackt* ins Wasser gegangen.

Mit Verlaub: Das halte ich nicht für glaubhaft. Wenn es so gewesen sein sollte, dann wäre das ein Grund für eine offizielle Beschwerde beim Lehrer/der Lehrerin oder der Schulleitung gewesen.

Gruß, Infotalk

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Wieso soll ich, sollte ich Anhänger des Evangeliums sein,
automatisch zu Eurem Heiligen Koran gelangen?

das christentum vertritt doch genau dasselbe: „wer jesaja liest, gelangt zum neuen testament“.

fairerweise muß ich noch dazusagen: wer den koran liest, gelangt automatisch zu bahai’ulah und seinen schriften.

gruß
dataf0x

Ich möchte mal wissen, was passiert, wenn
eine Gruppe in Saudi-Arabien lebender Deutscher (kann aber
auch ein anderes Land sein), die selben Regeln in Anspruch
nehmen würde.

es entsteht ein sogenannter „compound“ = westliches ghetto.

gruß
dataf0x

Jetzt vergleichen wir das mit Deutschland: Überall dort, wo
eine Moschee erkennbarer sein will wird aus den
verschiedensten Gründen (Leitkultur,
christlich(-jüdisch)-abendländische Kultur, Bau passt nicht
zur Umgebung usw…) diesem Bestreben Einhalt geboten.

LOL

der erste eindruck, wenn man auf dresden zufährt:

http://www.reklameschilder.com/Laeden/Salem.jpg

ich dachte ich wäre in akko.

gruß
dataf0x

Hallo Omar,

es gibt also in der BRD islamische Privatschulen, an denen man ein deutsches Abitur machen kann, und die vom Staat Fördergelder erhalten, weil er deren Schüler nicht zu beschulen braucht. Donnerwetter! Das wußte ich nicht.

Weißt Du da mehr darüber? Z.B. Sprache: Arabisch wird wohl erste Fremdsprache sein, was machen arabische Muttersprachler? Gibt es in der Kollegstufe einen Leistungskurs Arabisch als Fremdsprache und einen anderen Leistungskurs Arabisch als Muttersprache? Wie werden Lehrplan und Abiturprüfung Arabisch erstellt?

Gruß

Pavel

Hallo Infotalk,

schade, dass du dich zum Koranvers nicht mehr geäussert hast…

Es tut mir leid, ist eine Frage der Zeit … aber ich kann es
gerne noch nachholen.

Selbstverständlich steht der von mir angeführte Vers im Koran:

„O ihr, die ihr glaubt, nehmt euch nicht die Juden und die
Christen zu Freunden. Sie sind untereinander Freunde. Wer von
euch sie zu Freunden nimmt, gehört zu ihnen. Gott leitet
ungerechte Leute gewiss nicht recht.“

Mein dezenter Hinweis (dass der Koran in arabischer Sprache ist) hat nicht gefruchtet. Wieder mein Hinweis, sich diese Seite anzuschauen, auch wenn sie auf englisch verfasst ist (bei Bedarf versuche ich zu übersetzen):
http://www.islamonline.net/servlet/Satellite?pagenam…
Wenigstens sind das Informationen dort von Leuten, die sich auskennen im Gegensatz zur Seite, die du verlinkt hast. Da hat man das Gefühl, den Koran (mit mehr als 6000 Versen liesse sich nach dem Lesen von (von einer anderen Religion) „ausgewählten“ Versen verstehen!

Ausserdem hoffe ich, du hast meine Ausführungen zu „Taqia“ hast du verstanden…(?)

Gruss, Omar Abo-Namous

Für dich scheint es normal zu sein. Für uns zieht man sich
nicht einfach aus. Das hat gar nichts mit Mädchen oder Junge
zu tun, es hat einfach mit Anstand zu tun. Wohlgemerkt, die
Kinder sind *splitternackt* ins Wasser gegangen.

Mit Verlaub: Das halte ich nicht für glaubhaft. Wenn es so
gewesen sein sollte, dann wäre das ein Grund für eine
offizielle Beschwerde beim Lehrer/der Lehrerin oder der
Schulleitung gewesen.

Zum einen bin ich nicht sehr daran interessiert, ob du mir glaubst oder nicht! Hauptsache, ich weiss, dass ich nicht lüge.

Auf der anderen Seite wäre dir sicherlich die Stelle aufgefallen (hättest du wirklich den Beitrag gelesen), an der ich erwähnte, dass es sich um einen Kindergarten handelt. Vielleicht sollte ich anführen, dass es sich in Schleswig-Holstein abgespielt hat?

Gruss, Omar Abo-Namous

Hallo,

Ich esse seit mehr als fünf Jahren in der Uni-Mensa mit allen
möglichen Studenten zusammen.

wer tatsächlich auf halal (?) oder koscher besteht, der kann
mit niemandem mehr zusammenessen. oder nur eingeschränkt.

Möglicherweise kann ich nicht dasselbe essen, aber ich kann zusammen mit jemandem essen, der nicht meiner Religion angehört! Wo soll das Problem sein?

Offensichtlich ist dementsprechend „normal“ ein sich zeitlich
verändernder Begriff. Denn vor 100 Jahren haben Frauen in
Deutschland Kopftücher getragen. Hast du ihre Badeanzüge
damals gesehen?

es snd 100 jahre vergangen.

Wer sagt, dass Geschichte ein Vektor ist?

Eine Frage nebenbei: ist Rauchen
auch ein Entscheidungskriterium für Integrationswilligkeit?
Oder Drogenkonsum etwa (wenn ich mir die Siebtklässler von
heute anschaue…)?

natürlich. wer als jgendlicher nicht raucht ist uncool. auch
als erwachsener hat man es später (in bestimmten ländern) als
normalmensch (von der rauchergesllschaft „nichtraucher“
genannt) schwer. man ist ein außenseiter!

Wieviele Staaten willst du eigentlich gegründet sehen? Dabei sind wir noch nicht bei den wirtschaftlichen Interessen angekommen…

Ich muss widersprechen. Genauso wie es für Christen (sowohl
praktizierende als auch nichtpraktizierende) einen Platz in
der deutschen Gesellschaft gibt, gibt es auch für Muslime
einen Platz.

nicht in der realität! de ist mehrhietlich christlich.

Ja und? Erklär mir folgendes: Was hat die (wahre) Aussage „de ist mehrheitlich christlich“ mit „es gibt auch für Muslime einen Platz“?

Gruss, Omar Abo-Namous

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Hallo Omar,

es gibt also in der BRD islamische Privatschulen, an denen man
ein deutsches Abitur machen kann, und die vom Staat
Fördergelder erhalten, weil er deren Schüler nicht zu
beschulen braucht. Donnerwetter! Das wußte ich nicht.

Soweit ich weiss, sind es alles Grundschulen. Danach gehen die Kinder entweder auf kirchliche private Schulen oder in allgemeine Schulen.

Weißt Du da mehr darüber? Z.B. Sprache: Arabisch wird wohl
erste Fremdsprache sein, was machen arabische Muttersprachler?
Gibt es in der Kollegstufe einen Leistungskurs Arabisch als
Fremdsprache und einen anderen Leistungskurs Arabisch als
Muttersprache? Wie werden Lehrplan und Abiturprüfung Arabisch
erstellt?

Die Unterrichtssprache ist durchgängig Deutsch. In vielen Bundesländern (ich bin nicht auf der Höhe, es kann sein, dass es inzwischen alle sind) wird in den staatlichen Grundschulen ab der ersten Klasse Fremdsprachenunterricht erteilt. Genau dasselbe bieten dann auch die islamischen Schulen an. Zusätzlich gibt es einen freiwilligen Arabisch-/Türkischunterricht (sogenannter Muttersprachenunterricht, den es auch inzwischen in normalen Schulen gibt). Nochmals zur Verdeutlichung: ab der 1. Klasse werden die Fremdsprachen Englisch und Französisch erteilt. Bei Bedarf wird Muttersprachenunterricht erteilt.

Vielleicht hast du das mit der „islamischen Schule“ misverstanden: Sie bildet keine Theologen aus!

Gruss, Omar Abo-Namous

Hallo,

Wieso soll ich, sollte ich Anhänger des Evangeliums sein,
automatisch zu Eurem Heiligen Koran gelangen?

vielleicht weil Paulus schreibt:
Aber auch wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben, der sei verflucht.“ (Gal.1,8)

Aber das wird er dann doch nicht gemeint haben :wink:

Gruss Harald

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Da hast Du recht, daß das erlauchte deutsche Volk (Deine
Ausdrucksweise) islamisches Territorium besetzt, und z.B. den
Ölscheichs ihre Güter und Bodenschätze raubt, du Troll!

Wer schweigt, macht mit.

hallo gernot,

Du schriebst:

rede mir doch keine Dinge ein, die ich nicht gesagt habe. Ich
habe gerade keine Angst vor anderen Religionen. Na gut… die
haben auch keine Haßprediger wie der Islam.,

Bitte??? Schau dir mal deine fanatischen Glaubensbrüder in den USA an, was die auf deren Mega-Hokuspkus-Veranstaltungen im Namen des Propheten Jesus für Hasstiraden losschießen.

Und im Übrigen hakte ich deine Argumentation für etwas
anmaßend. woher willst Du wissen,. daß Dein Gott auch mein
Gott ist und woher willst Du wissen, daß deine Sicht die
allein Richtige ist?

Du hast sicher ebenfalls Überzeugungen, die Du, für objektiv richtig hältst.

Ich jedanfalls ahbe meinen Glauben wie Millionen andere
Menschen auch - und in dem kommen diese Dinge nun mal nicht
vor. Und ich glaube nun mal an ein Christentum im lutherischen
Sinne - das kann mir auch keiner nehmen.

Tja, dann ist meine Kritik wohl berechtigt: Statt über die Offenbarung Gottes nachzudenken, suche ich mir diejenigen Leute, deren Interpretationen mir am besten gefällt. Wieder mal Werbung für andere Religionen.

Aber genau das ist das Problem des Islam - und Du bist das
beste Beispiel. Ihr könnt gar nicht anders, als euer Weltbild
als das einzig Richtige sehen und versucht ganz automatisch,
es anderen aufzudiktieren dann.

Das erste war - mit Abstrichen - richtig, das zweite ist falsch. Wir können nicht anders, als es als das einzig in diesem Reinheitsgrad und diesem Ausmaß Richtige zu sehen (wer sagt, dass in Deiner Religion nichts Richtiges ist?), aber aufdiktieren tue ich niemandem etwas. Wie es der Herr der Welten {s.w.t.} sagt:

Wer will, der also glaube, und wer will, der also erkenne ab. (Koran)

Und ganz unterschwellig - ob Du willst oder nicht - steht
dahinter dann immer auch der Gklaube an die eigene
Überlegenheit - und die Unterlegenheit (um nicht zu sagen
Minderwertigkeit) der anderen. Mit Dir ist ja Gott - Du kannst
ja nicht fehlen und irren.

Das habe ich so nie gesagt und nie gemeint, und überlegen ist der, der als der Gottergebene stirbt. Wer noch lebt, dessen Weg kann sich sowohl noch zum Guten,als auch zum Schlechten wenden. Darum sehe ich mich nicht als autorisiert, mich Dir als überlegen zu fühlen. Klar natürlich, dass es zum Glauben an Wertesystem gehört, diese anderen Wertesystemen gegenüber als überlegen anzusehen, nämlich mehr Wert daran zu glauben als andere. Ich bin fehlbar, Gott {s.w.t.} und Seine Offenbarung nicht.

Siehst Du - und genau deshalb habe ich Angst. Und genau
deshalb wäre es mir lieber, ihr könntet akzeptieren, daß
Deutschland eben nicht ein islamisches Land ist und daß hier
andere Regeln gelten. Ich tue das ja auch in anderen Kulturen.

Schon der Koran kritisiert manche Menschen, dass sie vor der Nation des letzten Gesandten Gottes mehr Angst haben als vor Gott. Fürchte Gott, und deine Angst vergeht.

Viele Grüße,

Mohamed.

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Moin Omar,

Nehmen wir diskussionshalber an, dass das stimmt (das ist
sicher nicht bei der Mehrheit der Fall). Wenn die allgemeine
Gesellschaft annimmt, dass Kopftuchträgerinnen dumme,
zurückgebliebene und unterdrückte Frauen sind; die Familie
annimmt, dass eine Frau ohne Kopftuch eine Schlampe ist -
worin unterscheiden sie sich?

Ganz einfach in der gesellschaftlichen Realität. Unsere Gesellschaft ist auf die Muslime nicht angewiesen, umgekehrt die Muslime auf die Gesellschaft aber sehr wohl. Wenn alle Muslime morgen beschließen nach Marokko oder Saudiarabien auszuwandern, weil sie sich von dieser Gesellschaft so schlecht behandelt fühlen, dann würde das hier kaum mehr als ein Achselzucken verursachen. Aber dein Gesicht möchte ich mal sehen, wenn umgekehrt sich die Gesellschaft den Muslimen verweigert und ihre Kinder nicht mehr kostenlos unterrichtet, sie nicht mehr rettet, wenn es brennt und ihnen keine Bücherreiausweise mehr ausstellt.

Du siehst, die Muslime erwarten eine Menge von dieser Gesellschaft. Vielleicht sollten sich die Muslime im Gegenzug dann auch mal überlegen, was sie zu dieser Gesellschaft beitragen können, statt zu fordern.

Gruß
Marion

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Ekel!
Hi Marion,

du musst wohl schon beim Schreiben des Artikels geschlafen haben, anders kann ich mir diese Hetze nicht erklären!

Nehmen wir diskussionshalber an, dass das stimmt (das ist
sicher nicht bei der Mehrheit der Fall). Wenn die allgemeine
Gesellschaft annimmt, dass Kopftuchträgerinnen dumme,
zurückgebliebene und unterdrückte Frauen sind; die Familie
annimmt, dass eine Frau ohne Kopftuch eine Schlampe ist -
worin unterscheiden sie sich?

Ganz einfach in der gesellschaftlichen Realität. Unsere
Gesellschaft ist auf die Muslime nicht angewiesen, umgekehrt
die Muslime auf die Gesellschaft aber sehr wohl.

Wie kannst du dir eigentlich erlauben die gesellschaftliche/staatliche/wirtschaftliche Relevanz anhand der Religionszugehörigkeit zu messen?? Die Behauptung ist nicht nur sehr überheblich, sondern gibt Einblick in eine sehr beschränkte Sicht!

Aber dein Gesicht möchte ich mal
sehen, wenn umgekehrt sich die Gesellschaft den Muslimen
verweigert und ihre Kinder nicht mehr kostenlos unterrichtet,
sie nicht mehr rettet, wenn es brennt und ihnen keine
Bücherreiausweise mehr ausstellt.

Ich möchte im Gegenzug deinen Gesichtsausdruck sehen, wenn alle - sagen wir mal - Katholiken auswandern (weil es Ihnen in Deutschland nicht mehr gefällt) würden. Die „Gesellschaft“ wird weiter arbeiten und produktiv sein. Leider scheinst du nicht einsehen zu wollen, dass „Muslime“ ein Teil der „Gesellschaft“ sind.

Du siehst, die Muslime erwarten eine Menge von dieser
Gesellschaft. Vielleicht sollten sich die Muslime im Gegenzug
dann auch mal überlegen, was sie zu dieser Gesellschaft
beitragen können, statt zu fordern.

Arbeiten, Steuern bezahlen, mitdiskutieren, wählen gehen und gesellschaftliche Aktivitäten mitorganisieren, um nur ein paar Dinge zu nennen - kurz gesagt: den Staat mittragen!

Gruss, Omar Abo-Namous

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Mahlzeit
Moin,

ein Wort vorab: Wenn du gleich „Hezte“ und „Ekel“ schreist, nur weil dir eine Meinung nicht gefällt, dann solltest du bitte vor jedem deiner Postings vermerken, dass du ausschließlich Applaus erwartest.

Willkommen in der Realität.

Ganz einfach in der gesellschaftlichen Realität. Unsere
Gesellschaft ist auf die Muslime nicht angewiesen, umgekehrt
die Muslime auf die Gesellschaft aber sehr wohl.

Wie kannst du dir eigentlich erlauben die
gesellschaftliche/staatliche/wirtschaftliche Relevanz anhand
der Religionszugehörigkeit zu messen??

Nicht ich erlaube mir das, sondern die Gesellschaft erlaubt sich das. Frag doch mal rum, wieviel Deutsche der Meinung sind, dass Muslime ein nicht versichtbarer Anteil unserer Gesellschaft sind.

Die Behauptung ist
nicht nur sehr überheblich, sondern gibt Einblick in eine sehr
beschränkte Sicht!

Natürlich ist die Sicht einer Gesellschaft beschränkt. Die Schranken fangen genau da an, wo die Gesellschaft unterscheidet zwischen „Teil der Gesellschaft“ und „die anderen“ oder „draußen“.

Aber dein Gesicht möchte ich mal
sehen, wenn umgekehrt sich die Gesellschaft den Muslimen
verweigert und ihre Kinder nicht mehr kostenlos unterrichtet,
sie nicht mehr rettet, wenn es brennt und ihnen keine
Bücherreiausweise mehr ausstellt.

Ich möchte im Gegenzug deinen Gesichtsausdruck sehen, wenn
alle - sagen wir mal - Katholiken auswandern (weil es Ihnen in
Deutschland nicht mehr gefällt) würden.

Meinetwegen. Reisende soll man nicht halten.

Leider scheinst du
nicht einsehen zu wollen, dass „Muslime“ ein Teil der
„Gesellschaft“ sind.

Ein paar sicherlich. Aber hier geht es um Muslime, die sich mit ihren Wertanschauungen bewusst außerhalb der Gesellschaft stellen. Eine im Wesentlichen zugewanderte Minderheit kann sich nunmal nicht Kraft eigenen Willens zum „Teil der Gesellschaft“ erklären. „Teil der Gesellschaft“ ist man erst, wenn man von dieser auch als Teil aufgenommen und akzeptiert wurde. Zudem vermiss ich auch bei vielen Muslimen das „wir“, wenn sie von dieser Gesellschaft reden. Auch bei dir klingt es eher wie „wir die Muslime“ gegen die Gesellschaft (bzw. umgekehrt). Somit scheinst auch du dich nicht als Teil der deutschen Gesellschaft zu verstehen.

Du siehst, die Muslime erwarten eine Menge von dieser
Gesellschaft. Vielleicht sollten sich die Muslime im Gegenzug
dann auch mal überlegen, was sie zu dieser Gesellschaft
beitragen können, statt zu fordern.

Arbeiten, Steuern bezahlen, mitdiskutieren, wählen gehen und
gesellschaftliche Aktivitäten mitorganisieren, um nur ein paar
Dinge zu nennen - kurz gesagt: den Staat mittragen!

Wenn obiges die Kriterien für erfolgreiche Integration wären, dann hätten wir in Deutschland kaum ein Integrationsproblem. Es reicht eben nicht, den Staat bzw. durch Steuerzahlungen mitzutragen. Dies ist kein Kriterium für erfolgreiche Integration.

Gruß
Marion

Gruss, Omar Abo-Namous

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Hallo,

ein Wort vorab: Wenn du gleich „Hezte“ und „Ekel“ schreist,
nur weil dir eine Meinung nicht gefällt, dann solltest du
bitte vor jedem deiner Postings vermerken, dass du
ausschließlich Applaus erwartest.

werd ich dran denken, danke.

Ganz einfach in der gesellschaftlichen Realität. Unsere
Gesellschaft ist auf die Muslime nicht angewiesen, umgekehrt
die Muslime auf die Gesellschaft aber sehr wohl.

Wie kannst du dir eigentlich erlauben die
gesellschaftliche/staatliche/wirtschaftliche Relevanz anhand
der Religionszugehörigkeit zu messen??

Nicht ich erlaube mir das, sondern die Gesellschaft erlaubt
sich das. Frag doch mal rum, wieviel Deutsche der Meinung
sind, dass Muslime ein nicht versichtbarer Anteil unserer
Gesellschaft sind.

Das ist wirklich originell, „das sag ja nicht ich, die sagen das!“, willst du nicht für deine Aussage gradestehen?

Die Behauptung ist
nicht nur sehr überheblich, sondern gibt Einblick in eine sehr
beschränkte Sicht!

Natürlich ist die Sicht einer Gesellschaft beschränkt. Die
Schranken fangen genau da an, wo die Gesellschaft
unterscheidet zwischen „Teil der Gesellschaft“ und „die
anderen“ oder „draußen“.

Nicht „die Gesellschaft“ unterscheidet, sondern du! Und dafür bin ich nicht verantwortlich.

Leider scheinst du
nicht einsehen zu wollen, dass „Muslime“ ein Teil der
„Gesellschaft“ sind.

Ein paar sicherlich. Aber hier geht es um Muslime, die sich
mit ihren Wertanschauungen bewusst außerhalb der Gesellschaft
stellen.

Lass mich rekapitulieren: Du glaubst, dass Muslime, die sich ausserhalb der Gesellschaft stellen (mit ihren „Wertanschauungen“, was auch immer du gerade damit meinen magst), nicht Teil der Gesellschaft sind! Das wäre mir ja nie eingefallen. Aber genauso ist die Aussage „Christen, die sich mit ihren Wertanschauungen bewusst außerhalb der Gesellschaft stellen, sind nicht Teil der Gesellschaft“ richtig.

Eine im Wesentlichen zugewanderte Minderheit kann
sich nunmal nicht Kraft eigenen Willens zum „Teil der
Gesellschaft“ erklären. „Teil der Gesellschaft“ ist man erst,
wenn man von dieser auch als Teil aufgenommen und akzeptiert
wurde.

Beachte: Hier hängt das „Dazugehören“ davon ab, ob die „Gesellschaft“ einen aufnimmt…

Zudem vermiss ich auch bei vielen Muslimen das „wir“,
wenn sie von dieser Gesellschaft reden. Auch bei dir klingt es
eher wie „wir die Muslime“ gegen die Gesellschaft (bzw.
umgekehrt). Somit scheinst auch du dich nicht als Teil der
deutschen Gesellschaft zu verstehen.

… und hier sind es schon wieder „wir“ die Muslime, die Schuld sind. Ein Deutsch-Türke sagte mal etwa „Erst waren wir Gastarbeiter, dann Gäste, dann Nachbarn, jetzt sind wir wieder Migranten.“ Natürlich gibt es ein „wir Muslime“, aber genauso gibt es ein „wir Maschinenbauer“ oder ein „wir Programmierer“ oder „wir Geisteswissenschaftler“ oder halt „wir Katholiken“ usw… Dass das nicht ausschliesst, dass es eben auch das „wir Deutsche“ gibt oder „wir Hannoveraner“ sollte eigentlich verständlich sein!

Arbeiten, Steuern bezahlen, mitdiskutieren, wählen gehen und
gesellschaftliche Aktivitäten mitorganisieren, um nur ein paar
Dinge zu nennen - kurz gesagt: den Staat mittragen!

Wenn obiges die Kriterien für erfolgreiche Integration wären,
dann hätten wir in Deutschland kaum ein Integrationsproblem.
Es reicht eben nicht, den Staat bzw. durch Steuerzahlungen
mitzutragen. Dies ist kein Kriterium für erfolgreiche
Integration.

Ich mache mich lieber nützlich (der Staat ist nicht zuletzt auch ein wirtschaftlicher Zusammenschluss) als gross über anderweitige „Integrationskriterien“ zu grübeln. Das hat den Vorteil, dass ich mir als Messlatte die Regeln zugrundelege (der deutsche Staat ist ein Rechtsstaat), die im Staat festgeschrieben sind. Als ich die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen habe, hat man mir nicht gesagt, ich müsste zum Christentum übertreten, oder zumindest vom Islam zurücktreten.

Jetzt kommen wir nämlich zur anderen Geschichte: Die Gesetzgebung Deutschlands sieht eine Freiheitsstrafe für Volksverhetzung vor. Bevor der Einwand kommt: Mit Volk sind laut Gesetz „Teile der Bevölkerung“ gemeint. Meines Erachtens bewegen sich diejenigen mit ihren Wertevorstellungen ausserhalb der deutschen Gesellschaft (die sich nicht zuletzt durch ihre Verfassung und ihre Gesetz definiert), die Teile der Bevölkerung gegeneinander anstacheln wollen!

Gruss, Omar Abo-Namous

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Moin,

Ganz einfach in der gesellschaftlichen Realität. Unsere
Gesellschaft ist auf die Muslime nicht angewiesen, umgekehrt
die Muslime auf die Gesellschaft aber sehr wohl.

Wie kannst du dir eigentlich erlauben die
gesellschaftliche/staatliche/wirtschaftliche Relevanz anhand
der Religionszugehörigkeit zu messen??

Nicht ich erlaube mir das, sondern die Gesellschaft erlaubt
sich das. Frag doch mal rum, wieviel Deutsche der Meinung
sind, dass Muslime ein nicht versichtbarer Anteil unserer
Gesellschaft sind.

Das ist wirklich originell, „das sag ja nicht ich, die sagen
das!“, willst du nicht für deine Aussage gradestehen?

Meine Aussage lautete:
Unsere Gesellschaft ist auf die Muslime nicht angewiesen, umgekehrt die Muslime auf die Gesellschaft aber sehr wohl..
Steht übriges noch weiter oben zum Nachlesen. Und ich bin nun mal nicht diese Gesellschaft. Wenn du gerne einen persönlichen Feind zum Beleidigen haben möchtest, viel Spaß beim Suchen, ich stehe für derartige Sandkastenscharmützel nicht zur Verfügung. Wenn du jedoch gesellschaftliche Realitäten diskutieren möchtest, dann weiter.

Die Behauptung ist
nicht nur sehr überheblich, sondern gibt Einblick in eine sehr
beschränkte Sicht!

Natürlich ist die Sicht einer Gesellschaft beschränkt. Die
Schranken fangen genau da an, wo die Gesellschaft
unterscheidet zwischen „Teil der Gesellschaft“ und „die
anderen“ oder „draußen“.

Nicht „die Gesellschaft“ unterscheidet, sondern du! Und dafür
bin ich nicht verantwortlich.

Meine persönlichen Unterscheidungen stehen hier aber nicht zur Debatte und sind gesamtgesellschaftlich gesehen auch ziemlich irrelevant. In obigem Zusammenhang sind sie sogar völlig unbrauchbar, nämlich ich allein kann gar nicht entscheiden wer „drin“ ist und wer „draußen“, das kann nur die Gruppe.

Oder willst du mir andeuten, ich liege falsch und die Muslime sind ein mit offenen Armen aufgenommener uns allseits freunlich akzeptierter Bestandteil dieser Gesellschaft ? Dann ist ja gut. Worüber reden wir dann hier ?

Lass mich rekapitulieren: Du glaubst, dass Muslime, die sich
ausserhalb der Gesellschaft stellen (mit ihren
„Wertanschauungen“, was auch immer du gerade damit meinen
magst), nicht Teil der Gesellschaft sind! Das wäre mir ja nie
eingefallen. Aber genauso ist die Aussage „Christen, die sich
mit ihren Wertanschauungen bewusst außerhalb der Gesellschaft
stellen, sind nicht Teil der Gesellschaft“ richtig.

Ja, natürlich, und ? Vielleicht erinnerst du dich auch noch an die Empörung, die irgendwelche Christen hervorgerufen haben, die ihre Kinder nicht in die Schule schicken wollten oder ihnen z.B. bestimmte medizinische lebensrettende Maßnahmen vorenthalten. Übrigens ist diese gesellschaftliche Ausgrenzung nicht auf Religionen beschränkt. Auch Menschen, die extremen politischen Ansichten anhängen, sind davon betroffen etc.

Eine im Wesentlichen zugewanderte Minderheit kann
sich nunmal nicht Kraft eigenen Willens zum „Teil der
Gesellschaft“ erklären. „Teil der Gesellschaft“ ist man erst,
wenn man von dieser auch als Teil aufgenommen und akzeptiert
wurde.

Beachte: Hier hängt das „Dazugehören“ davon ab, ob die
„Gesellschaft“ einen aufnimmt…

Natürlich. Das Zugehören zu jeder Gruppe hängt davon ab, ob die Gruppe einen aufnimmt. Ich hätte nicht gedacht, dass man das noch erklären muss.

Zudem vermiss ich auch bei vielen Muslimen das „wir“,
wenn sie von dieser Gesellschaft reden. Auch bei dir klingt es
eher wie „wir die Muslime“ gegen die Gesellschaft (bzw.
umgekehrt). Somit scheinst auch du dich nicht als Teil der
deutschen Gesellschaft zu verstehen.

… und hier sind es schon wieder „wir“ die Muslime, die Schuld
sind.

Schuld woran ? Wenn einer nicht Teil einer Gesellschaft sein möchte , dann kann er sich kaum beschweren, wenn er von der Gesellschaft auch nicht als Teil anderkannt wird. Wenn er hingegen Teil einer Gesellschaft (oder Gruppe) sein möchte, dann sollte er sich vielleicht erstmal erkundigen, wie die Spielregeln lauten.

Ein Deutsch-Türke sagte mal etwa „Erst waren wir
Gastarbeiter, dann Gäste, dann Nachbarn, jetzt sind wir wieder
Migranten.“

Ich war auch schon als Migrant im Ausland. Na und ? Ich hab mich dort trotzdem wohl gefühlt. Was ist denn nun schon wieder so schlimm daran, ein Migrant zu sein ?

Natürlich gibt es ein „wir Muslime“, aber genauso
gibt es ein „wir Maschinenbauer“ oder ein „wir Programmierer“
oder „wir Geisteswissenschaftler“ oder halt „wir Katholiken“
usw… Dass das nicht ausschliesst, dass es eben auch das „wir
Deutsche“ gibt oder „wir Hannoveraner“ sollte eigentlich
verständlich sein!

Ich hatte auch nicht den Eindruck, dass das das Problem ist. Das Problem sind diejenigen, die „wir Muslime“ als Gegensatz zur „deutschen Gesellschaft“ sehen.

Wenn obiges die Kriterien für erfolgreiche Integration wären,
dann hätten wir in Deutschland kaum ein Integrationsproblem.
Es reicht eben nicht, den Staat bzw. durch Steuerzahlungen
mitzutragen. Dies ist kein Kriterium für erfolgreiche
Integration.

Ich mache mich lieber nützlich (der Staat ist nicht zuletzt
auch ein wirtschaftlicher Zusammenschluss) als gross über
anderweitige „Integrationskriterien“ zu grübeln.

Das kannst du halten wie du willst, nur wenn du dich an einer Diskussion über Integration oder Nicht-Integration beteiligen möchtste, dann solltest du vielleicht schon etwas darüber grübeln.

Das hat den
Vorteil, dass ich mir als Messlatte die Regeln zugrundelege
(der deutsche Staat ist ein Rechtsstaat), die im Staat
festgeschrieben sind.

Fein, das reicht mir ja schon. Ich hoffe, du hast das Grundgesetz, das den Regeln dieses Staates zugrunde liegt, auch mal durchgelesen. Ganz sicher steht darin nichts, dass Frauen sich ihren Männern unterzuordnen haben, dass sie irgendwelche Körperteile bedecken müssen, um nicht als Schlampe zu gelten oder gar, wie jemand oben andeutete, die Worte Gottes über denen des Rechtsstaates stehen.

Als ich die deutsche
Staatsbürgerschaft angenommen habe, hat man mir nicht gesagt,
ich müsste zum Christentum übertreten, oder zumindest vom
Islam zurücktreten.

Musst du auch nicht. Wie kommst du auf diesen Blödsinn ? Vielleicht erinnerst du dich, dass ich schrieb, dass es Muslims gibt, die in dieser Gesellschaft bestens integriert sind. Nur um die geht es hier nicht, die stellen nämlich kaum ein Integrationsproblem dar.

Jetzt kommen wir nämlich zur anderen Geschichte: Die
Gesetzgebung Deutschlands sieht eine Freiheitsstrafe für
Volksverhetzung vor. Bevor der Einwand kommt: Mit Volk sind
laut Gesetz „Teile der Bevölkerung“ gemeint. Meines Erachtens
bewegen sich diejenigen mit ihren Wertevorstellungen
ausserhalb der deutschen Gesellschaft (die sich nicht zuletzt
durch ihre Verfassung und ihre Gesetz definiert), die Teile
der Bevölkerung gegeneinander anstacheln wollen!

Ganz recht, und das ist auch gut so.

Gruß
Marion

2 „Gefällt mir“

Hi Omar,

Arbeiten, Steuern bezahlen, mitdiskutieren, wählen gehen und
gesellschaftliche Aktivitäten mitorganisieren, um nur ein paar
Dinge zu nennen - kurz gesagt: den Staat mittragen!

das ist ja sehr löblich!
Aber leider vemisse ich das (zumindest in meiner Stadt).

Wie stellst Du Dir das Mitorganisieren denn vor, wenn gerade die Muslime jeglicher gesellschaftlichen Aktivität „aus religiösen Gründen“ fernbleiben?

Gruss Harald

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schwimmen lernt man von den eltern.
ebenso wie radfahren, autofahren.

Das bezweifle ich, nachdem ich einmal am Strand von Acaba (Jordanien) die Mädchen am ca. 13 in ihren verhüllenden Umhängen gesehen habe, während ihre Brüder und Väter sich im Wasser tummelten.

sache der eltern. wer es wie mit sport hält ist privatsache.
bestimmt die schule auch, was man zu essen hat? für die
„volksgesundheit“?

Zum Beispiel gibt es auch schon Forderungen, sie vom
Sexualkundeunterricht auszuschliessen

ebenso aufgabe dr eltern.

Du meinst, wenn Eltern auf bestimmte Dinge keinen Wert legen, oder sie sogar ablehnen (oder auch nur für Mädchen ablehnen) sollte man sich damit abfinden? Das sehe ich anders.

Wir haben einen bestimmten Grundkonsens in der Gesellschaft, welche Fähigkeiten sich ein junger Mensch aneignen muss, um später darin zu bestehen. Über diesen Konsens wird immer mal wieder gestritten: Wieviel Sport? Wieviel Zeit in der Schule verbringen? Altsprachen oder nicht? Religionsunterricht oder Ethik? Welche Rolle für die Naturwissenschaften? Wieviel Wert auf Rechtschreibung? Welche Geschichtsschreibung?

Als ich in der Grundschule war, gab es noch Handarbeitsunterricht für Mädchen und Werken für Jungen - das ist zum Glück vorbei (heute lernen beide beides). Meine Schwiegereltern fanden, dass die Kinder gegen ihre Eltern aufgehetzt würden, als in Geschichte das 3. Reich behandelt wurde.

Damit will ich sagen: es gibt und gab schon immer Diskussionen und Unzufriedenheiten über Lerninhalte. Jede Seite soll ihren Standpunkt einbringen, aber es nur dem Zufall und den Eltern zu überlassen, was die Kinder lernen, halte ich nicht für richtig.

LOL je mehr streber und außenseiter in der schule, desto
höhere soziale position später. in den computer hitech
bereichen sitzen die ehemaligen nerds. siehe bill gates.

Mag sein, aber ich glaube, dass dies nur funktioniert, wenn die Außenseiterposition von den Kindern selbst gewollt ist.

gruß
dataf0x

Viele Grüsse, Walkuerax

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Wenn man in die Satzung einer evangelischen Gemeinde in Ägypten
schaut, dann wird man kein Wort zur Gesetzestreue finden, und
Parallelgesellschaft wird auch betrieben, indem der
Gottesdienst üblicherweise auf Deutsch gehalten wird. Keiner
hat drüben ein Problem damit.

Ja, gerade weil’s auf Deutsch ist. Das Problem wäre da, wenn arabisch gesprochen würde und die muslimischen Mitbürger das Evangelium verstehen könnten!

Liza

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