Ja g eht's noch?

Moin erstmal,
das erste Päckchen war auf unglaubliche Weise weg.
Wir haben ein nneues erhalteN. Später. Nach dem Geburtstag.
Das war unser vorletzter Zusteller.
(Bin ja vorsichtig und schreibe jetzt nicht wer’s denn war)
Der zweite Lieferant rast vom Auto zum Briefkasten und wirft einen Zettel ein.
Mit dem Hinweis: In Bälde können sie im Internet sich erkundigen wo sie ihr Paket abholen können.
Der hat nicht mal das Päckchen bis zum Briefkasten mitgenommen.
Meine Frau vom Balkon aus - der war schneller weg als ich kukken konnte.
(Sie wußte von dem Päckchen nichtzs)
Geklingelt hat er auch nicht.
Meine Anfrage dazu. im Internet:
Wir generieren unsere Antworten mit KI. In Deutsch geht das leider nicht.
Bitte noch einmal in Englisch.
Wo Leben wir eigentlich?
Ich bin ja schon ein alter Sack. Muß sowas nicht haben.
Ich glaub ich mach mich aus dem Staub und siedle mich auf Wolke 7 an.
D.

PS: Einzelschicksal oder die Normalität?

um das zu beantworten, müsste man deine Position geografisch eingrenzen können. die eigene dürfte meist bekannt sein und damit eine Antwort möglich werden.

Ansonsten ist ein relativ sicherer Treffer: Erde.

Dann wars vermutlich der selbe wie beim ersten.
Längerer Hebel und so.

grüße
lipi

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wir brauchen uns nicht mehr zu Erkundigen wo wir das Pakel abholen können.
Der Bote muß das Paket morgen erneut Anliefern. Dazu hat er den ganzen Tag Zeit. Mist.
Und jetzt kommts - Er braucht definitiv unsere Unterschrift für die ordnungsgemässe Lieferung.
Soviel dazu.

Servus,

nein, an dem lag und liegt es nicht, sondern an dem Paketdienst, der mit Transport und Zustellung beauftragt war, und dessen Organisation.

Jede Wette, dass sich das, was Du beschreibst, nicht bei einer Zustellung durch DHL zugetragen hat.

Moral:

You get what you pay for

oder, da Du ja Englisch nicht so gern hast:

Du bekommst die Leistung, für die Du zu bezahlen bereit bist

oder, auf gut Schwäbisch:

Was niats koschd ischt au niats wärd!

In diesem Sinne

MM

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In einer Gesellschaft, die mehr und mehr online bestellt und für die zwangsläufig anfallenden Kosten für den Transport der Ware von A über B nach C nichts zahlen will. Ein großer Brocken der anfallenden Kosten sind Personalkosten, was wiederum bedeutet, dass man den Leuten, die die Pakete austragen, möglichst wenig zahlt - pro Zeiteinheit und pro Paket.

DHL und UPS sind von den reinen Paketdienstleistern am zuverlässigsten, DPD und GLS gehen einigermaßen und ganz hinten liegen Hermes und Amazon (bzw. deren Sub- und Subsubunternehmer). Das geht so weit, dass da Scheinselbständige in ihren eigenen Autos herumfahren und ausliefern.

Und dann muss man sich halt nicht wundern, wenn man Pakete in der Mülltonne, in der Hecke oder eben gar nicht findet, weil es der Fahrer bspw. gleich wieder mitgenommen hat. So wurde mir vor ein paar Tagen ein Paket von Amazon von Amazon Logistik in die Hand gedrückt und fand dann später in meinem Profil den Hinweis, dass mir alle drei Pakete in die Hand gedrückt worden wären.

Drei Anrufe bei der Hotline später habe ich nun mein Geld zurück, konnte den ganzen Plunder erneut bestellen und der Fahrer macht sich bald mit zwei Fußmatten, einem Mixer und fünf Netzwerkkabeln ein komfortables Leben auf Aruba oder Sint Maarten ein schönes Leben.

Aber nochmal kurz ernsthaft: man hat halt leider nur selten die Möglichkeit, den Logistikdienstleister auszuwählen. Dann ist es extradoof, wenn man die Waren nicht mit DHL bekommt, sondern mit Quick Logistik International Ltd. oder irgendeiner anderen kurzlebigen Bumsbude, die für Amazon fährt.

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wobei das im Fall Amazon nicht so ganz schwierig ist.

Ich weiß nicht mehr sicher, ob die CD, die ich vor rund 15 Jahren bei Amazon erworben habe, Arlo Guthrie’s „Alice’s Restaurant“ oder seine „Best of“ war, vielleicht sogar die beiden.

Seither bin ich bei Jeff Bezos nie mehr über etwas gestolpert, das es nicht woanders auch gegeben hätte.

Moral:

Andere Mütter haben auch schöne Töchter

Schöne Grüße

MM

Amazon ist weder gut noch preiswert.

Was andere Händler aber manchmal vollkommen unattraktiv macht:

  • gelogene Lagerbestände
  • verzögerter Versand
  • unprofessionelle Rückabwicklung
  • Rechnung erst nach Nachfrage